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WEAPONS-GUIDE Isomagnetischen Desintegrator
Im Laufe der 70er Jahre des 23. Jahrhunderts sah sich die Föderation mit einer Reihe neuer Bedrohungen konfrontiert. Während die Planetaren Waffenplattformen und Schiffe mit leistungsfähigeren Phaserbänken und den neueren Quantentorpedos hochgerüstet wurden, ergaben sich „auf dem Feld“ nur wenige Veränderungen. Dies änderte sich erst mit dem Einsatz einer neuen Hochleistungs-Energiewaffe, dem Isomagnetischen Desintegrator.
Das Prinzip der Waffe basiert auf dem, einer irdischen Panzerfaust aus dem 21. Jhd. Ein Projektil wird über einen seitlichen Einschub in die Waffe eingelegt und diese dann arretiert. Die Waffe wird auf die Schulter geschoben, das Ziel anvisiert und der Auslöser betätigt. Das Projektil wird durch chemische oder mechanische Einflüsse mit einen Unterdruck aus dem Lauf befördert und trifft auf das Ziel.
Selbstverständlich ist dieses Prinzip bei dem Desintegrator wesentlich verfeinert und verbessert. Die Waffe zählt zu den leistungsfähigsten Handfeuerwaffen der Föderation und eignet sich auf Grund seiner hohen Reichweite perfekt zur Perimeterverteidigung von Feldlagern und kleinen Basen, allerdings auch als Angriffswaffe bei Überraschungsoffensiven.
Diese Waffe wird in Zehner-Einheiten aufbewahrt und in einem stabilen Transportbehälter gelagert. Sie ist relativ leicht und kann problemlos, auch von alten und gebrechlichen Menschen benutzt werden, die Waffe weißt eine silberne Oberflächenlegierung und besteht im großen und ganzen aus einem länglichen Rohr, das von der einen Seite her die Austrittsöffnung bildet und sich zum einen Ende hin verjüngt. Etwa nach einem drittel der Länge befindet sich eine Erhebung welche die integrierte Schulterstütze enthält, die nötig ist, um den enormen Rückstoß beim abfeuern einer Entladung zu absorbieren. Die verschossenen Granaten strahlen gleichmäßig in alle Richtungen und explodieren mit verheerender Wirkung bei Kontakt. Ein geschickter Schütze, kann den Explosionsherd allerdings auch so beeinflussen, das die Zielpersonen nur “matt-gesetzt“ werden.
Der Griff am vorderen Ende der Waffe erleichtert die Handhabung der Waffe, ist allerdings relativ klein und kann von einigen Spezies der Föderation nicht benutzt werden. Für die nötige kinetische Energie, um das Projektil zu beschleunigen, sorgen mehrer kleine Energiepatronen und Druckkammern, die sich an unterschiedlichen Stellen direkt hinter der Schulterstütze befinden. Ein kleines Zieldisplay ragt seitlich aus der Waffe, um den Schützen eine bessere Orientierung zu geben. Dieses kann sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Seite befestigt werden.
Alles in Allem ist der Isomagnetische Desintegrator eine sehr mächtige Waffe, deren Einsatz wohl überlegt sein sollte. Aus diesem Grund wird sie auch relativ selten eingesetzt.
Text by Tribblemaster |
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