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WEAPONS-GUIDE - Einleitung

 

Phaser (abgel. von Phasen-Energie-Rektifikation) gehören seit Gründung der Föderation zu der Standardbewaffnung bei Personen an Bord von Raumschiffe, Planetaren Einrichtungen und Stationen. Sie sind seit dem frühen 22. Jahrhundert im Einsatz und lösen die bis dato verwendeten Laserpistolen ab. Neben seinem Hauptaugenmerk, dem entgegenwirken von Bedrohungen kann der Phaser auch als sehr nützliches Werkzeug zum Schweißen  beispielsweise eingesetzt werden.  Im Falle der Fälle, kann der Phaser auch überladen werden und als Sprenggranate eingesetzt werden - mit verheerenden Folgen

Die Phaser werden in drei Hauptkategorien eingeteilt:

 

Phasertyp I Handphaser

Diese Phaser sind die kleinsten Versionen der Waffe. Sie sind ca. 10-12cm lang und  können dezent an der Uniform getragen, bzw. versteckt  werden. Sie sind besonders häufig bei diplomatischen Missionen verwendet worden, in denen die Crew nicht provozierend auf die Umgebung wirken sollte, gleichzeitig aber mit Schwierigkeiten rechnen. Des weiteren wurden sie häufig bei Undercovermissionen verwendet.  Im Laufe der Zeit ließen sich die Typ I Phaser zeitweise in ihre Großen Brüder vom Typ II integrieren und dienten somit als zusätzliche Energiequelle. Mittlerweile ist diese System jedoch nicht mehr im Gebrauch, da das Risiko beim Ausfall eines der Komponenten die gesamte Waffe zu verlieren  zu hoch war. Die Typ I Waffe wird heutzutage nur noch sehr selten verwendet. Mit acht Justierungsmöglichkeiten ist sie nur halb so vielseitig wie Phaser vom Typ II oder III

 

Phasertyp II Handphaser ist die gängigste Waffe in der Föderation und Starfleet. Sie besitzt 16 Einstellungsstufen, vom Sonnenbrand bis zur vollständigen Desintegration

Er ist in etwa so groß wie eine irdische Projektilwaffe aus dem 21. Jahrhundert. Bei einigen früheren Varianten ließ sich der Typ I integrieren, heutzutage handelt es sich bei ihnen um vollkommen autarke Waffen. Sie sind normalerweise der ideale Begleiter für Away-Einsätze,  da sie besser in der Hand liegen als die Typ I, und nicht so sperrig wie die Typ III’s sind, jedoch die gleiche Feuerkraft und einen höheren Energievorrat besitzen. Sie wurden früher mit einer Art Klettverschluss getragen, später entwickelte man dann passende Halfter für sie. Auch bei diesen Waffen gab es im Laufe der Jahre diverse Modelländerungen, beispielsweise vom Pistolendesign zum modernen Handstaubsauger

 

Phasertyp III Phasergewehr

Das Phasergewehr ist die mächtigste Seitenwaffe der Starfleet. Sie wird ausschließlich an Sicherheitspersonal oder Mitglieder einer Away-Mission ausgeteilt. Sie besitzt die gleichen Einstellungen wie der Typ II, hat aber wesentlich mehr Power und mehr „Munition“. Auf Erkundungsmissionen ist sie relativ ineffektiv, da sie Einheimische Bevölkerungen verschrecken kann, gleichzeitig ist sie aber hervorragend für Kampfeinsätze/ Enterungen/ Fronteinsätze geeignet, Situationen bei denen man davon ausgehen kann das es zum Konflikt kommt. Lange Zeit waren die Phasergewehre sehr empfindlich gebaut, und „es ging schnell etwas daran kaputt“ Dieses Problem wurde später gelöst in dem man mehrere Versionen für verschiedenen Umgebungen baute. Die schweren EVA-Gewehre beispiels

weise wurden speziell für Missionen im All konstruiert worden. Leider sind auch diese Modelle unter Umständen nicht sehr effektiv. Dies zeigt sich als Picard in Nemesis einen Remaner niederschlägt und sich dabei sein Gewehr verabschiedet.

 

Phaserkanone Typ IV

Dieser Typ war nicht in den Serien zu sehen, hatte allerdings in mehreren Star Trek Büchern, u.a. „Imzadi I“ einen auftritt. Dabei handelt es sich um ein Bazzoka-ähnliches Gebilde das einen kurzen, armbreiten Strahl abfeuern kann. Die Wiederaufladezeit ist im Gegensatz zu den „normalen“ Phaseren etwas höher, jedoch macht die Energiemenge des Strahls und die Reichweite dies wieder wett. Da diese Waffe ziemlich schwer ist, wird sie kaum verwendet. Sie eignet sich allerdings perfekt zur Verteidigung von Basen, und als „Shuttle-Killer“

 

Die Phasertypen I-III sind aus folgenden Komponenten aufgebaut:

Sarium-Krellid Energiezelle

Vorbrennkammer

Steuermodule

Emitterkristall

Gehäuse

 

Energiezelle: Die Sarium-Krellid Energiezellen haben eine Speicherkapazität von 0,72 bis 9,2 Tera Joule. Das Aufladen erfolgt an Standard-Schnittstellen am EPS System. Während dies bei den älteren Phasern (um 2266) durch autonome oder stationäre Aufladegeräte geschieht, ging man später dazu über die Energiezellen in komprimierter Form als austauschbare „Magazine“ zu verwenden, bestes Beispiel hierfür das 2287er Modell.

 

Vorbrennkammer: Dieses Modul besteht aus einer mehrerer Kugeln, welche aus Gulium-Arkenid bestehen. Das Innere der Kugeln ist mit LiCu 521 ausgekleidet. Dort wird die Energie solange gepuffert, bis der Auslösemechanismus erfolgt.

 

Steuermodule: Zu den Steuermodulen gehören Strahlenkontrolle, Subraumtransceiver, Sicherheitsverriegelung und Energiekoppler. Die Strahlenkontrolle dient zum Einstellen der Stärke, Streuung und der Frequenz. Der Subraumtransceiver ist eine Sicherheitseinrichtung, welche die Phaserbegrenzung fernsteuert – könnte allerdings auch von den Borg falsch verstanden werdenJ -. So kann ein versehentliches Abfeuern eines Phasers auf einem Raumschiff keinen Schaden anrichten. Die Funktion kann mit einer Sicherheitsautorisation überbrückt werden. Die Sicherheitsverriegelung sorgt für ausreichend Schutz und verhindert versehentliches Abfeuern (z.B. durch Fall auf den Boden). Der Energiekoppler steuert die Energiezufuhr von der Energiezelle und deaktiviert automatisch bei einer Fehlfunktion die Waffe. Dieser kann allerdings auch überbrückt werden.  Das ist z.B. notwendig wenn man eine Überladung (Zerstörung der Waffe) erreichen will.

Emitterkristall: Dieser Kristall (aus LiCu 521) sorgt für den schnellen Nadion-Effekt, um den Strahl abzugeben.

 

Gehäuse: Das Gehäuse besteht aus festem Duraniumschaum sowie aus ergonomischen Bestandteilen, welche für den handlichen Gebrauch angepasst wurden. Im Laufe der Zeit variiert das Design und die Farbe der Phaser stark. 

 

Schadensindex

 

Die Energieeinstellungen der Handphaser werden wie schon erläutert in 16 Stufen eingeteilt. Typ I-Phaser besitzen nur die ersten 8 Stufen, Phaser des Typs II und III haben weitere 8 Stufen. Der Schadensindex gibt die Durchdringungstiefe eines Phaserstrahls in eine Standardkomposit-Probe (bestehend aus Tritanium, Duranium, Kortenid, u.a.) in cm an.

 

Stufe

Typ

Schadensindex

Beschreibung

 

 

 

 

Stufe 1

I, II & III

Nicht vorhanden

Leichte Betäubung

 

Stufe 2

I, II & III

Nicht vorhanden

Mittlere Betäubung

 

Stufe 3

I, II & III

1

Starke Betäubung

 

Stufe 4

I, II & III

3,5

Thermische Effekte

 

Stufe 5

I, II & III

7

Thermische Effekte

 

Stufe 6

I, II & III

15

Auflösungseffekte

 

Stufe 7

I, II & III

50

Auflösungseffekte

 

Stufe 8

I, II & III

120

Auflösungseffekte

 

Stufe 9

II & III

300

Auflösungseffekte

 

Stufe 10

II & III

450

Auflösungseffekte

 

Stufe 11

II & III

670

Explosive Auflösungseffekte

Stufe 12

II & III

940

Explosive Auflösungseffekte

Stufe 13

II & III

1100

Explosive Auflösungseffekte

Stufe 14

II & III

1430

Explosive Auflösungseffekte

Stufe 15

II & III

1850

Explosive Auflösungseffekte

Stufe 16

II & III

2450

Explosive Auflösungseffekte

 

 

 

 

 

 

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