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EM-33
Während die Menschen bis ins Ende des 21 Jahrhunderts noch chemisch angetriebene Projektil-Waffen benutzen waren alternative Handfeuerwaffen bereits Ende des 20 Jahrhunderts in der Planung. Angefangen von so genannten Tasern (Thomas A. Swift Electric Rifle), die eine elektrische Entladung aufbauen, aber nur eine geringfügige Reichweite besitzen, bis hin zu großkalibrigen Laserkanonen, die als Raketenabwehrsystem benutzt wurde. Beide Waffen erreichten nie die Popularität wie die Projektilwaffen, und sollten es auch nicht mehr bekommen. Zu verbreitet waren die Handfeuerwaffen, die wegen ihrer Einfachheit geschätzt wurden. Gegen 2090 ersetzten eine Reihe von Plasmawaffen die Projektilwaffen. Es waren tödliche Energiewaffen, die einen kurzen Impuls Plasmaenergie abschoss, die wie alle Strahlenwaffen zu meist tödlichen Verletzungen führten. Die Plasma-Waffen hatten zwar die gleichen Effekte wie die altmodischen Projektilwaffen, besaßen aber die Eigenschaft außerordentlich ausdauernd zu sein, da ihre Energiezellen nicht so oft nachgeladen werden musste, wie Munition. Eine einzige Zelle reichte bei den Handwaffen bis zu 300 Schuss, bei den Gewehren bis zu 100 Schuss (bei doppelter Intensität). Ein weiterer entscheidender Vorteil lag in der Reichweite. Während Projektile eine ballistische Flugbahn bestritten und irgendwann an Schwung verlieren, ist die Entladung der Plasmawaffe auch nach zwei Kilometer immer noch ungebremst. Erst danach beginnt die Plasmaenergie sich abzubauen. Die fehlende Munition hat zudem dem Effekt, das die Waffe leichter wurde, was sich gerade bei den Gewehren bemerkbar machte. Die Starfleet besaß eine eigene Version der Plasma-Waffe, die an alle Personen ausgegeben wurde: die EM-33.
Aufbau: Die EM-33 besitzt noch eine starke Ähnlichkeit zu den früheren Projektil-Waffen, dennoch hat sich einiges geändert. Der Griff beispielsweise hatte bei den Projektil-Waffen immer noch die Aufgabe das Magazin zu halten. Da es jetzt keines mehr gab, wurde der Griff schmaler und massiv. Die Energiezellen befinden sich über dem Griff und zwar in doppelter Ausführung, jeweils rechts und links. Die Waffe kennzeichnet eine leere Energiezelle durch drei Schlitzartige Leuchten, die zu blinken beginnen, sollte die Energie erschöpft sein. Der Austausch erweist sich als unkompliziert und schnell, da die Zellen nur eingesteckt sind, und mittels Schiebeschalter auf der Oberseite herausspringen. Der Abzug ist einem Druckknopf gewichen, wie ihn auch die späteren Energiewaffen wie die Laser und Phaser haben werden. Davor befindet sich ein großzügiger Schutzbügel der sowohl vor Verletzungen schützen soll als auch vor versehentlichem Auslösen der Waffe dient. Der Lauf besteht wie bei allen Energiewaffen aus der Vorfeuerkammer, in dem sich die Energie vor einem Abschuss sammelt. Die Zeit, die die Energie nach einen Abschuss in die Vorfeuerkammer benötigt ist kaum messbar, so das die Nachladerate zügig voran geht, das rein theoretisch sieben bis acht Schuss in der Sekunde verfeuert werden können. Unter der Vorfeuerkammer befindet sich ein unabhängiger, montierbarer Laser, der das Zielpeilen erleichtern soll. Bei aktiviertem Zustand erscheint ein roter Laser, der dem Schützen zeigt, wohin er schießt. An beiden Oberseiten des Griffes gibt es eine Sicherung. Sowie eine davon eingerastet ist, ist die Waffe Schussunfähig. Sie kennzeichnet dies bei einem versuchten abschießen durch ein Warngeräusch. Die Energie die in einem Schuss steckt ist nicht so stark wie die der späteren Phasen-, Laser- oder Phaserwaffen. Ein Schuss führt zu schweren Verbrennungen in einem etwa faustgroßen Bereich. Innere Organe werden in neunzig Prozent der Fälle stark geschädigt, was die EM-33 tödlicher macht als viele andere Faustfeuerwaffen.
Auffällig ist eine starke Panzerung um der Vorfeuerkammer. Ältere Versionen der Plasma-Waffe zeigten nämlich einen unerwünschten Nebeneffekt, sollte die Waffe durch eine Entladung getroffen werden, wovon man in einem Gefecht durchaus ausgehen konnte. Die Waffe überlud sich und explodierte. Mit der Panzerung versuchte man diesen Effekt zu umgehen, und sie für das benutzende Personal sicherer zu machen.
Geschichte: Die EM-33 war überwiegend in den Jahren 2140-2150 im Dienst. Starfleet-Personal wurde, ganz gleich für welchen Bereich er/sie sich entschied, mit der EM-33 trainiert. 2151 wurden die Phasen-Waffen in Dienst gestellt, ein Vorläufer der destruktiven Laserwaffe. Diese Handfeuerversion wurde als erstes auf der Enterprise NX-01 eingesetzt und hatte den Vorteil, das sie nun auch stufenweise Einstellbar war. So konnte man zwischen töten und Betäuben wechseln, was bei der EM-33 nicht möglich war. Trotz dessen war die EM-33 damit nicht außer Dienst. Viele Personen vertrauten noch bis ins Jahr 2160 auf die Plasmawaffe, weil die neuen Phasenwaffen gewöhnungsbedürftig waren. Viele Personen waren davon irritiert, nicht mehr gegen den Rückstoß anzugehen, den die Phasenwaffen nicht mehr besaßen. Auch die Marines-Einheiten, wie die MACO’s (Military Assault Command Operations) benutzen noch lange Zeit die Plasma Waffen, weil sie darin jahrelang trainiert waren. Die EM-33 und ihr großer Bruder das Plasmagewehr verschwanden etwa zur gleichen Zeit, als die Föderation gegründet wurde. Danach ersetzte sie die Phasenwaffe, und später die ersten Laserwaffen.
Text by Thomas Raube |
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