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Die Phasertypen der 2360er Typ II „Dustbuster“

 

 

Mit Beginn der 60er Jahre des 23. Jahrhunderts durchlief die Föderation der Planeten einen, design-technisch gesehen, tiefen Wandel. Die Uniformen wurden getauscht und bekamen eine neue eindeutigere Abteilungs-Zuordnung, die bis in die späten 80er Jahre des 23. Jahrhunderts hin maßgebend sein sollte. Die Designänderungen deckte nahezu alle Bereiche ab, auch das Personal-Equipment. So ist es nicht verwunderlich, das neben den Kommunikatoren und den Tricordern, auch die Handphaser eine drastische Wandlung durchliefen:

 

Phaser Typ 2 Dustbuster

 

DESIGN

 

Mit dem Typ II ging man eine völlig neue Designlinie für die mittelstarken Handfeuerwaffen ein, die als Urtype für alle nachfolgenden Typ II dienen sollte Die Form ist stromlinienförmig und verengt sich zum Griff hin etwas. Betrachtet man den Phaser von der Seite her, erkennt man eine leicht gekrümmte Bauweise. Diese sollte sich im Laufe der Entwicklung der Nachfolgemodelle weiter verstärken. Die Oberfläche der Waffe ist in einem silbergrau gehalten. Farbvariationen sind vorhanden und reichen von fast-weiß über grau bis zu tief-silber. Die Ummantelung des Emitters ist in einem tiefen Schwarz gehalten und direkt in den Stromlinienförmigen Fortsatz der Waffe integriert. Einige Rillenartigen Einschnitte bewirken eine Verstärkung der strukturellen Integrität der Frontpartie. Somit ist dieser empfindliche Bereich bei besonders extremen Situationen wie stürzen oder Rangeleien gut geschützt. Ein sehr hervorstechendes Merkmal ist die Leuchtstreifenreihe, die phalanxähnlich um die gesamte Emitterummantelung verläuft. Sie dient wahrscheinlich der Kühlung des Emitters und bewirkt dass die angestaute Restenergie gleichmäßig abgegeben wird.

Der Griff der Waffe ist großflächig mit einer Rippenstruktur ausgekleidet und erleichtert so das bequeme halten und zielen. In dem Griff sind gleichzeitig die Energiezellen integriert. Auch wenn der Phaser „aus einem Stück gegossen scheint“ weist er diverse versteckte Öffnungen auf, die bequemen Zugriff auf die technischen Bereiche der Waffe liefern und ihn justieren können.

 

Bedienungselemente:

Seit dieser Waffengeneration wurde ein neues manuelles Einstellungssystem eingeführt. Anstatt, mehrerer Feuer- und Justierungstasten an diversen Stellen der Waffen gibt es nun einen einheitlichen Touch-Block, der aus dem Display, zwei Justierungsknöpfen und einem Feuerknopf besteht. Letzterer ist direkt auf der Oberseite der Waffe an dem Ansatz des Griffes als breite, goldfarbene Emittertaste eingelassen. Das Display weißt einen einzeiligen Lichtstreifen auf, der die eingestellte Leistungsstufen der 16 Möglichkeiten der Waffe anzeigt.

Nachteil ist die relativ geringe Größe dieser Zeile. Sie ist bei äußeren Einflüssen wie Regen, Schnee oder Nebel nur schwer erkennbar und wird in späteren Versionen modifiziert. Es gibt auch eine weitere Urtype des „Dustbusters“ die ohne Display benutzt wird. Eine einzigartige Besonderheit der Waffe liegt in ihrer breit gefächerten Modifikationsmöglichkeit. Sie ist die einzige Waffe in der Sternenflotte in der man manuell und ohne große Mühe die Frequenzen des Energiestrahls ändern kann. Somit eignet sie sich perfekt im Kampf gegen die Borg. Aus unbekannten Gründen lies die Sternenflotte diese Funktion in späteren Waffentypen entfernen. Das Wissen über diese Technik ging tragischerweise verloren.

Wird die Waffe abgefeuert so schießt dank des schnellen Nadion-Effekts ein hochenergetischer, roter Energiestrahl aus der Waffe. Je nach Einstellungsstufe ist der Strahl hell intensiv oder schwächer. Die Betäubungseinstellungen bewirken beim Auftreffen des Strahls eine fluoreszierende Wirkung die das Opfer binnen Sekundenbruchteilen Komplett umhüllt. Die tödlichen Einstellungen verursachen schwere geologische Verschiebungen und löschen das Ziel entweder aus oder hinterlassen faustgroße Löcher.

Der Phaser ist technisch so einfach aufgebaut, das selbst nicht Sternenflottenangehörige kein großes Geschick benötigen um ihn zu nutzen. Das beweist ein Entflohener Sträfling, als er mehrere Typ II entwendet und auf der Enterprise D als provisorische Bombe (mit ziemlich heftiger Wirkung) und als Energiequelle benutzt. Die Leistungsreserven des Typ II sind so enorm, das mit seiner Hilfe sogar ein Transporterraum reaktiviert werden kann.

 

Obwohl der Phaser eine gewaltige Weiterentwicklung in der Waffentechnologie der Raumflotte darstellte, wurde er nur ein einziges Jahr in der Sternenflotte eingesetzt und kurz darauf durch den noch stromlinienförmigeren Typ II „Cobra-Head“ ersetzt. Das liegt zum einen an dem noch nicht vollständig ausgereiftem internen Aufbau der Waffe als auch daran, das dieser Phaser von vielen feindlichen Spezies nicht als Waffe angesehen wird. Eher als Scanner –oder Dustbuster.

Text by Tribblemaster

 

 

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