|
|
|
|
|
Seven Days Worum geht’s? In der Serie Seven Days geht es um Zeitreisen. Man reist jedoch nicht in die ferne Zukunft oder zurück in die Zeit von König Arthus, sondern die Reise geht um genau sieben Tage zurück in die Vergangenheit.
Aufgrund eines schrecklichen Ereignisses, das verheerende Folgen haben könnte, wird von der US-Regierung das streng geheime Projekt "Backstep" freigegeben. Es handelt sich dabei um eine hochmoderne Zeitmaschine, die vermittels der errungenen technologischen Kenntnisse aus dem 1954 bei Roswell in New Mexico abgestürzten Ufos konstruiert wurde. Ein einzelner Menschen kann in dieser Maschine sieben Tage in der Zeit zurückzureisen, um Ereignisse zu verhindert, die der Welt oder der Menschheit schaden könnten.
Als "Chrononaut" wird der ehemalige CIA-Agent Frank B. Parker ausgewählt. Er verfügt über ein fotografisches Gedächtnis, ist schmerzunempfindlich und er ist entbehrlich – er befindet sich gerade in einer geheimen psychiatrischen Klinik der CIA, in der er wegen psychischer Folgen einer Folterung, die er während eines Einsatzes in Somalia erlitt, behandelt wird. Eine Eigenheit Frank Parkers ist allerdings, dass er mitunter sehr eigenwillig und undiszipliniert sein kann. Das übrige Team besteht aus Dr. John Ballard, dem genialen Techniker und Entwickler der Zeitsphäre, dem Operationsleiter Dr. Isaac Mentnor, der attraktiven Astrophysikerin Olga Vukavitch, die schon in der ehemaligen Sowjetunion an einem ähnlichen Projekt arbeitete, Nathan Ramsey, dem Regierungsvertreter, der von größter Skepsis Parker gegenüber erfüllt ist, und dem jungen CIA-Mitarbeiter und Freund Parkers, Craig Donovan. Bradley Talmadge hat als Projektleiter und Koordinator mit der Regierung das letzte Wort.
Parker wird nun mit der unerprobten und technisch noch nicht ganz ausgereiften Sphäre in die Vergangenheit versetzt um seinem Team, das natürlich nicht weiß, was passieren wird, Anweisungen zu geben, damit es in Aktion treten kann um den Vorfall zu verhindern.
Kritik: Das Szenario das einen geboten wird, liefert eigentlich einen guten Rahmen für spannende Geschichten um alle nur erdenklichen Katastrophen die auf der Erde geschehen könnten, und letztendlich verhindert werden. Die charaktermäßig gut durchmischte Crew sorgt mit ihren jeweiligen Eigenheiten für die unterhaltsame Untermalung. Als Beispiel seien hier die oftmals mangelnde Disziplin Parkers und der skeptische Ramsey genannt, der selten ein gutes Haar an Parker lassen kann. Auch das nicht nur rein berufliche Interesse Parkers an der attraktiven, aber auch etwas unterkühlten Olga sorgt für Einlagen, die den Zuschauer oft zum Schmunzeln bringen. Leider ist eben jene Charakterentwicklung nur immer in kurzen Szenen abgehandelt worden, so dass eine Entwicklung kaum vorankam. Desmeist war es nur die kurze Zeit, bevor etwas passiert, und dann muss Parker ja auch schon losdüsen.
Ob die Welt diese Serie unbedingt gebraucht hätte kann, wie bei den meisten anderen, so oder so gesehen werden. Denn schaut man die Serie durchgehend, ohne eine Folge zu verpassen, so wird einen schnell auffallen, dass es immer wieder nur Abwandlungen derselben Situation sind. Von daher kam wenig Innovation in die Serie. Ohne jetzt zu hart mit Seven Days ins Gericht zu gehen, kann man wohl sagen, dass sie es nicht zur Kultserie schaffen wird, aber dennoch hatte man in der Zeit wo sie lief doch für einen gerne wahrgenommenen TV-Fixpunkt.
Die Serie hatte insgesamt ein schweres Leben. Bereits nach der ersten halben Staffel wollte man ihr den Stecker ziehen, was dazu führte, dass man eine Einigung in Betracht zog. Seven Days bekäme noch eine Chance, dafür würde man auf die Vorschläge der Filmfirma eingehen. Mit einem geringeren Budget und einem kürzeren Rock für Olga (also mehr Sex in der Serie) wurde eine zweite Staffel genehmigt. Auch diese hielt sich immer nur knapp an dem Quotenlimit, weswegen man am Ende der Staffel eine Folge produzierte, in der Frank Parker in der Zelle seiner Psychiatrie aufwachte, und alles so aussähe, als seihen die bisherigen Episoden nicht mehr als seine Fantasieträume. Überraschenderweise wurde doch eine dritte Staffel genehmigt, aber mit der festen Zusage, dass diese die definitiv letzte werden würde. Dementsprechend machte man sich für das eigentlich schon tote Projekt weniger Mühe als vorher, und klärte auch die letzte Folge der zweiten Season nicht auf. Man machte einfach weiter, so als gäbe es sie nicht.
Fazit: Für eine kurze Zeit vermag die Serie zu Faszinieren. Sie ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut, um die DVD Box bei sich im Regal stehen zu haben. Text by Thomas Raube
|
__________________________________________________________________________________
STAR TREK, STAR TREK: THE NEXT GENERATION, STAR TREK: DEEP SPACE NINE, STAR TREK: VOYAGER & STAR TREK ENTERPRISE are Registered Trademarks of Paramount Pictures. TM, ® & © by Paramount Pictures. All Rights Reserved.
STARGATE & STARGATE ATLANTIS are Trademarks of Metro Goldwyn Mayer Studios Inc. All Rights Reserved.
FARSCAPE is a Trademark of the Jim Henson Company and Hallmark Entertainment. All Rights Reserved.
Joss Whedon's FIREFLY is a Trademark of Twentieth Century Fox Film Corperation. All Rights Reserved.
Copyrighted material has been used for non-commercial purposes only.