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Mortal Kombat - Conquest Wir denken mal zurück an das Jahr 1995. Zu diesem Zeitpunkt kam ein auf ein Computerspiel basierender Film in die Kinos, wo Christopher Lambert die Rolle des Lord Rayden übernahm. Genau, die Rede ist von Mortal Kombat. Mortal Kombat spielte weltweit über 70 Millionen Dollar ein, genug, so das 1997 unter dem Originaltitel Mortal Kombat: Annihilation ein ebenso erfolgreicher zweiter Teil veröffentlicht wurde. "Mortal Kombat", klagt Lawrence Kasanoff, der Regisseur des Filmes, "ist so reich an Stories und Charakteren, das ein Film alle 18 Monate dafür einfach nicht der geeignete Zeitrahmen ist, um sie alle erzählen zu können. Es gibt einfach zu viele Geschichten!" So entschloss sich Kasanoff, eine Action-Sci-Fi-Serie daraus zu machen. Mortal Kombat: Conquest.
Dem Zuschauer wird, herausragende Special Effects, halsbrecherische Stunts und geradezu atemberaubende Martial-Arts Techniken geboten. Die Serie erzählt die ereignisreiche Vorgeschichte der beiden Kinofilme:
Outworld eine Parallel-Dimension, beherrscht von Shao Kahn (Jeff Meek), will sich das Reich der Erde untertan machen. Doch die Götter des Universums haben Spielregeln aufgestellt. So darf Shao Kahn nur dann mit seinen Truppen einfallen, wenn er 10 Mal hintereinander im Mortal Kombat Turnier als Sieger heraus geht. Das erste Mortal Kombat - Turnier wurde vor nahezu tausend Jahren abgehalten. Es wurde von Shao Kahns dämonischen Zauberer, Shang Tsung, gewonnen. Shang Tsung nutzte seine dunklen, gottlosen Kräfte, um sich die Seelen seiner unterlegenen Gegner einzuverleiben. Aber seine Herrschaft als Meister sollte nicht lange andauern, denn er wurde beim zweiten Turnier triumphal besiegt von einem begnadeten Kämpfer aus dem Tempel des Ordens des Lichts in China. Der Name des edlen Kämpfers war Kung Lao (Paulo Montalban). Als Zeichen der Menschlichkeit hat Kung Lao seinen Gegner aber nicht getötet, sondern ihm Gnade gewährt. Für Kung Lao war das Turnier vorbei. Er hat gewonnen. Es war nun an der Zeit, das entbehrungsreiche Training aufzugeben, sein Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen - und sich zu verlieben. Doch schon bald wurde er von unheilvollen Visionen geplagt. Kung Lao musste erkennen, dass er nicht für immer in der Lage sein wird, das Reich der Erde zu verteidigen. Die Verantwortung für das Schicksal der Erde und die erdrückende Vorahnung einer bevorstehenden Niederlage quälten seine Seele. Von Rayden (Jeff Meek), dem Gott des Donners und Beschützer der Erde, erfährt Kung Lao, dass es seine Bestimmung ist, die Zeit zwischen den Turnieren zu nutzen, um die besten irdischen Kämpfer zu finden, solche, die es wert sind, in der Tradition des Mortal Kombat unterrichtet zu werden. Es gelingt Kung Lao, in dem verstoßenen Söldner Siro (Daniel Bernhardt) und der gutaussehenden Diebin Taja (Kristanna Loken – bekannt durch Terminator 3) treue Gefährten zu finden, die den Kampf um das Schicksal der Erde mit ihm gemeinsam aufnehmen. Die Gefahr für die drei Kämpfer ist groß, da nicht nur Outworld danach trachtet, die Erde zu unterwerfen. Auch andere Reiche haben die verlockende Möglichkeit gesehen, in das Turnier einzusteigen, wenn Kung Lao als mächtiger Gegner beseitigt ist, und zu gewinnen. So verbünden sie sich sogar mit den Mächten der Finsternis, um Kung Lao zu brechen. Wer ist noch Freund und wer ist Feind in der nächsten Runde des Turniers? Kung Lao und seine Freunde können niemandem trauen, denn das Böse hat viele Gesichter... Der böse Zauberer Shang Tsung wurde nach seinem Versagen im entscheidenden Kampf von seinen Herren in die Kobalt-Minen von Outworld verbannt. Er brennt nach Rache und schickt übernatürliche Kämpfer aus, um seinen Gegner zu finden. Für Kung Lao und seine Gefolgschaft hingegen gibt es nach dem Ratschluss der Vorfahren nur einen Ort, an den sie gehen können: Die Stadt Zhu Zin. In dieser Stadt ist nichts so, wie es scheint. Straßen können scheinbar nach Nirgendwo führen. Durchgänge können Dich in andere Reiche versetzen. Und hinter jeder Ecke, in jedem Winkel, lauert jemand, lauert etwas...
Kritik: Es würde mich nicht wundern, wenn viele von euch diese Serie überhaupt nicht kennen, denn obwohl sie bereits zwei Mal auf RTL2 gelaufen ist, kam sie immer zu unchristlichen Zeiten so gegen 0 Uhr. Die Serie beginnt etwas lahm, da die Charaktere vorgestellt werden müssen, ebenso die Situation, die zwischen den einzelnen Mächten herrscht. Doch wenn man sich die Mühe gemacht hat, die etwa ersten fünf Episoden zu durchstehen, wird man eine unglaubliche Komplexität bemerken, die einen quasi zwingt dran zu bleiben, und auf die nächste Folge zur warten. Für eine Zeit, in der es noch kein Matrix gab, waren die Kampfszenen mehr als gut, aber auch wenn die Serie von den Martial Arts lebt, war die Geschichte drum herum doch das Hauptaugenmerk. Ich muss sagen, es war eine sehr gute Serie, die ein nach nur einer Staffel viel zu frühes Ende genommen hat.
Text by Thomas Raube
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