|
|
HYPERSPACE
VISION





DOWNLOADS



VISION'S LOG












INFOS





 |
|
Buffy -
The
Vampire Slayer
In jeder Generation wird
eine Auserwählte geboren. Sie muss sich allein gegen Vampire, Dämonen und die
Mächte des Bösen stellen. Sie ist die Jägerin.
Für eingefleischte Buffy Fans haben diese Worte
längst Kultstatus. Was aber steckt hinter der Story um Buffy Summers & Co.?
Auserwählt scheint mehr als nur eine Bestimmung? Doch was genau? Machen wir eine
Zeitreise in das Jahr 1992…
Der Kinofilm
Buffy wohnt mit ihren Eltern Joyce und Hank in Los Angeles, geht auf die High
School, ist aber nicht gerade sehr zuverlässig. Ihre schulischen Leistungen sind
nicht besser als der Durchschnitt. Viel Interessanter sind Klamotten, Partys,
die Clique und natürlich Jungs. Doch dann geschieht etwas, dass Buffys Leben für
immer verändern wird: Die Vampirjägerin stirbt und Buffy soll ihren Platz
einnehmen. Als der Wächter Merrick Jamison-Smythe
Buffy dies offenbart, stempelt sie ihn für verrückt ab. Naiv wie Buffy ist,
nimmt sie ihre Bestimmung nicht erst. Doch Merrick lässt nicht locker und
konfrontiert Buffy immer wieder mit den Geschöpfen der Finsternis. Erst spät
findet sie den nötigen Respekt für ihre Aufgabe. Zu spät, was Merrick das Leben
kostet und Buffy einen Schulverweis, da sie die Turnhalle (die voller Vampire
war) anzündet, einbringt…
Damit endet 1992 die Story des
Kinofilmes und das kritische Publikum war nicht gerade begeistert, denn der
große Erfolg blieb aus. Für die Studiobosse war der Film ganz klar ein Flop. Aus
diesem Grund wurde er auch nicht in deutschen Kinos ausgestrahlt. Erst als
DVD erlangte er einen gewissen Kultstatus. Die
Verkaufszahlen waren ganz akzeptabel, was Joss Whedon veranlasste, sein Konzept
Buffy, die Teenage-Vampirjägerin nicht aus den Augen zu verlieren.
Vielleicht lag es aber auch an der Besetzung,
die dafür sorgte, dass der Film nicht den erwarteten Erfolg einspielte. Damals
war
Kristy Swanson
die Vampirjägerin. Sie wirkte einfach schon viel zu erwachsen und „alt“ für
diese Rolle. So die Meinung von Leuten die den Film gesehen haben. Als richtiger
Fan von Buffy sollte man ruhig auch die Anfänge kennen. Bis „Buffy the Vampire
Slayer“ wieder zum Leben erweckt wurde, sollten noch Jahre vergehen…
Geschichte
Am
10. März 1997 war es dann soweit: Mit neuer Besetzung startete das geistige Kind
von Joss Whedon „Das Zentrum des Bösen“ (OT: Welcome to the Hellmouth) mit einem
Special über zwei Episoden in den USA. Und die Resonanz des Publikums war dieses
Mal überwältigend, was dazu führte, dass die relativ neuen und unbekannten
Darsteller der Serie über Nacht zu Stars wurden. Diesen Erfolg konnte natürlich
niemand voraussehen. Nicht einmal 20th Century Fox, die für die erste
Season 1997 nur 12 Episoden produzieren ließen.
Bald war klar, dass eine zweite Season folgen
müsse, bestehend aus 22 Episoden. Und das sollte erst der Anfang sein. Die
Produktion der Serie wurde zwar mittlerweile eingestellt, dies aber erst nach
sieben Seasons. Mit zwei Millionen US-$ Produktionskosten je Episode muss nun
auch mal Schluss sein, dachte sich wohl
upn, nachdem Sarah Michelle für eine achte
Season das Spitzengehalt von rund $ 750.000 pro Episode dankend ablehnte.
Joss Whedon
In der Fernsehserie wollte Joss mit dem Horror-Cliché des schönen, jungen
Mädchens, das hilflos von einem Monster zerfleischt wird brechen. Seine Heldin
ist zu Beginn der Serie 16 und ihre Berufung ist es, Vampire und Dämonen zu
bekämpfen. Nebenher muss sie natürlich auch noch zur Schule gehen, Hausaufgaben
machen, Freunde finden und erwachsen werden. Joss kombiniert auf geniale Art den
Horror der Adoleszenz mit dem Horror des Höllenschlundes, der sich an Buffys
Wohnort befindet und allerlei dämonisches von sich gibt. Was die Serie zu etwas
Besonderem macht ist das gekonnte Ineinandergreifen von Horror, Soap, Action und
Comedy.
Obwohl die Hauptzielgruppe
sicherlich die 16 bis 25 jährigen Fernsehzuschauer sind, konnte die Serie in den
USA auch eine breite Anhängerschaft bei den älteren Zuschauern finden.
Worum geht’s?
Die Serie handelt wie bereits mehrmals
erwähnt von der Schülerin
Buffy Summers, die vom
Schicksal auserwählt wurde, mit Superkräften gegen das Böse zu kämpfen. Dabei
erhält sie Unterstützung von ihren Freunden Xander und Willow, dem Bibliothekar
Giles, dem geheimnisvollen Angel und der snobistischen Mitschülerin Cordelia. Im
Laufe der Serie stoßen auch weitere Personen wie Anya, Tara, Spike, Andrew und
Dawn hinzu.
Zusätzlich zu ihrem Erfolg und dem
Unterhaltungsgesichtspunkt funktioniert die Serie auch als eine zeitgenössische
Parabel.
Übernatürliche Elemente werden als
Metaphern für persönliche
Probleme benutzt, besonders die Probleme von Heranwachsenden und Kindern.
Die Serie spielt in der fiktiven Stadt
Sunnydale in
Kalifornien,
deren
High School
direkt auf dem Höllenschlund liegt. Dieses Tor zwischen unserer Welt und der
dunklen Welt der
Dämonen
dient als ein Verknüpfungs- und Anziehungspunkt für alle möglichen bösen
Kreaturen und Geschehnisse. Das prominenteste Beispiel dieser bösen Kreaturen
sind die
Vampire.
Die Bösewichte und Ereignisse in der Serie sind oft inspiriert durch klassische
Mythen und andere kulturelle, fiktionale und religiöse Quellen. Im Laufe der
Jahre hat die Serie außerdem eine eigene, umfangreiche moderne Mythologie
entwickelt. Die übernatürlichen Elemente haben fast immer eine eindeutig
metaphorische oder symbolische Seite und die Grenzen zwischen Gut und Böse
werden im Verlauf der Serie immer undeutlicher.
Kritik:
Buffy ist perfektes Action
Fernsehen, das wohl für jeden Zuschauer das Richtige bereit hält. Die Mischung
an Genres ist groß genug, um die Altersklassen 15 bis 40 locker zu fesseln.
Zudem hat „Buffy“ es in den
Jahren geschafft, das eine oder andere Mal zu überraschen. Bestes Beispiel
dürfte wohl die Folge „Das große Schweigen“ sein, in der in über der Hälfte kein
einziges Wort gesprochen wurde, und doch die Handlung derartig vorangebracht
wurde das sich einiges änderte.
Ein weiteres Beispiel ist die
von den Kritikern so oft gelobte Folge „Tod einer Mutter“, in der Buffys Mutter
stirbt. Joss Whedon verzichtet hier vollkommen auf die sonst übliche
Musikuntermalung.
Und wohl am bekanntesten
dürfte die Folge „Noch einmal mit Gefühl“ sein, in der in der gesamten Episode
nur gesungen wird.
Ich könnte jetzt noch damit
beginnen, die großartigen und vielschichtigen Charaktere vorzustellen, doch wann
ich damit ersteinmal anfangen würde, würde dies wohl den Rahmen dieser
Zeitschrift sprengen.
Kurz gesagt, Buffy – The
Vampire Slayer ist einfach nur geil, und gehört zum Must Watch jedes Mystery
Fans. Bei Serien von Joss Whedon kann man eigentlich nichts falsch machen.
Text by Thomas Raube
- Buchkritik: Buffy im Bann der
Dämonen "Ravanas Rückkehr"
►
- Buchkritik: Buffy im Bann der
Dämonen "Mutter der Monster"
►
- Buchkritik: Buffy im Bann der
Dämonen "Xander allein unter Bestien"
► |