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Birds of Prey

Birds of Prey – Die Zukunft von Batman und Co
 Der Superhelden-Boom ist seit Spider-Man
oder X-Men nicht mehr zu bremsen. Bisher noch auf der großen Kinoleinwand
gefangen, hatte sich dies mit Smallville und der Vergangenheit von
Superman geändert. Nun versucht Birds of Prey ebenfalls auf den
Fernsehbildschirmen zu landen. Die Macher nahmen sich sämtliche Comics vom Genre
Batman vor und suchten sich die interessantesten Themen für eine Zukunft
zusammen. Bisher kannten wir ja das Superheldengespann aus den Kinofilmen
Batman, Robin und Batgirl, die in Gotham City für Recht und Ordnung sorgten. Was hat sich nun geändert? Nun, einige Jahre sind vergangen. Bruce Wayne (Batman)
und Celina Kyle (Catwoman) haben ein gemeinsames Kind: Helena Kyle. Der Joker
tötet jedoch Catwoman und schießt Barbara Gordon (Batgirl) nieder, welche seit
dem im Rollstuhl sitzt. Wayne, der von seiner Tochter nichts weiß, hängt den
Fledermausanzug an den Nagel und verläßt Gotham. Barbara Gordon, die sich nun
Oracle nennt, zieht Helena auf, die die Fähigkeiten ihrer Mutter geerbt hat,
und bildet sie zur Superheldin aus, aus welcher später Huntress wird. Gemeinsam nehmen die beiden Dinah Redmond auf, eine junge Frau, die durch
Visionen schon in frühster Kindheit von den Schicksalen von Oracle und
Huntress mitbekam. Und damit sind die „Birds of Prey“ geboren.
Gut, als ich zum ersten Mal von Birds of Prey
gehört hatte, dachte ich erst mal an die klingonischen und romulanischen
Kampfschiffe und fragte: „Was’n das?“ Der Pilotfilm war zwar nett, aber leider
nicht umwerfend, und genau das sollte ein Pilot ja gerade schaffen. Deswegen ist
es wohl auch nicht weiter verwunderlich, das die Serie nach einer halben
Staffel, sprich 13 Episoden eingestellt wurde. Aber leider hatte sie dadurch
auch nie die Chance gehabt, sich zu entwickeln. Denke man an Enterprise, deren erste Staffel dermaßen schlecht
war, das es ein Wunder war, das überhaupt jemand sie gesehen hatte. Und nun, in
der dritten Staffel möchte ich keine Folge mehr verpassen. Birds of Prey
hat leider den Nachteil, dass man schon ein wenig mit der Batman-Materie
vertraut sein muss. Man sollte die Hauptcharaktere kennen, sowie einige der
Stories. Hat man dies nicht, ist es nur sehr schwer, zu verstehen worum es sich
in der Serie handelt, noch dazu, da auch hier noch einige Neuerungen vorkommen,
wie z.B. die Meta-Humans: Menschen, die durch Meteoriten verändert wurden und
verschiedene Fähigkeiten erwerben. (Überhaupt nicht aus Smallville geklaut) Ein
weiterer großer Nachteil, ist dass die Serie versucht hat, auf Anhieb den
eigenen Stil zu finden, indem sie die ziemlich guten Sets (die Stadt New Gotham)
und die coole Musik zu präsentieren versuchte. Allerdings kommen dadurch die
Charaktere zu kurz, was eigentlich schade ist, bei der schauspielerischen
Besetzung.
Dina Meyer, die Barbara „Oracle“ Gordon spielt, kennen wir alle wohl
am besten aus dem Film Starship Troopers, wo sie die Marine Dizzy spielte, oder
auch aus Star Trek Nemesis, wo sie die romulanische Kommandantin Commander
Donatra verkörperte.
Ashley Scott alias Helena „Huntress“ Kyle kennen wir noch
aus der Serie Dark Angel, wo sie gelegentlich als Asha auftrat.
Die erst 17
jährige Rachel Skarsten, die die Dinah spielt, ist die einzige der drei Birds of
Prey, die auf der Flimmerkiste noch nicht weiter aufgefallen ist.
Selbst die
eher Nebendarsteller, wie beispielsweise Butler Alfred, der von Ian Abercrombie
dargestellt wird haben sich auf der Mattscheibe schon einige Male sehen
gelassen. Ihn kennen wir aus Serien wie Seinfeld, California Clan, oder aus dem
Film Jurassic Park III. Im Endeffekt kann ich folgendes Fazit ziehen: Birds of
Prey ist eine Serie mit einigen Fehlern, allerdings kann man diese ruhig
Übersehen, solang‘ man kein absoluter Fan des Batman Universums ist. Die
Geschichten sind nicht unbedingt schlecht erzählt und lassen sich wirklich
anschauen. Schließlich gibt es nur 13 von ihnen.
Text by Thomas Raube
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