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Torpedoabschussvorrichtung

 

Die Schiffe der Akira-Klasse - und somit auch die U.S.S. Euderion verfügen über fünf vordere und zwei hinteren Torpedolauncher. Das die Akira Klasse nach vorne hin gerichtet so viele Abschussrampen besitzt, hat sie der Borg Bedrohung von 2367 und später dem beginnenden Krieg mit dem Dominion zu verdanken. Ursprünglich geplant waren nur vier Launcher, zwei nach vorne, zwei nach hinten. Doch die Bedrohungen die die Starfleet zunehmend hinnehmen musste zwang die Ingenieure zwei weitere nach vorne gerichtete Werfer zu installieren. Somit hatte sie nach Fertigstellung die Zusatzqualifizierung eines Torpedokreuzers bekommen. Abschußbar für diese Werfer kommen anfänglich 100 Standard-Photonentorpedogehäuse, die mit Materie / Antimaterie-Sprengköpfen beladen werden und 100 Quantentorpedogehäuse, die sich ihre Energie aus dem Subraum besorgen. Da Phaser schon bei relativ hohen relativistischen Geschwindigkeiten, wie die Warpgeschwindigkeit, praktisch nutzlos sind, sind viele Sternenflottenschiffe mit Torpedowerfern ausgerüstet. Torpedos, mit Warpgeschwindigkeits-Marschtriebwerken angetrieben, behalten dagegen Warpgeschwindigkeiten bei und erreichen dabei eine effiziente taktische Reichweite von 3,5 x 106 km bei mittlerem Detonationsertrag.

 

Gehäuse:

 

Standardphotonentorpedos (ab 2271 in Gebrauch) haben ein elliptisches Gehäuse aus gamma-expandiertem Duranium mit einer plasma-verbunden Terminium-Außenhaut. Die Abmessungen betragen 2100 x 760 x 450 mm bei einem Gewicht von 247,5 kg. Innerhalb des Gehäuses befinden sich Deuterium- und Antideuteriumtanks, ein zentraler Mischtank mit zugehörigen Magnetfeldkomponenten, Zielerfassungs-, Steuerungs- und Detonationssystemen und das Warpgeschwindigkeitsmarschtriebwerk. An der Außenseite befinden sich Einfüllöffnungen für die Reaktanten, die Auslaßöffnung des Antriebs sowie Anschlüsse zu den ODN-Standleitungen des "controllers for tactical situations" (CTS).

 

Sprengköpfe:

 

Photonentorpedo:

Viele tausend Pakete verschiedener Mengen von Materie und Antimaterie werden von starken Dauermagnetfeldern in zwei getrennten Bereichen innerhalb des Gehäuses festgehalten. Nach Abschuß werden die suspendierten Komponentenpakete vermischt (sind aber wegen der umgebenden Magnetfelder immer noch nicht in Kontakt). Auf Befehl des Detonationsschaltkreises kollabieren die Felder, Materie und Antimaterie vernichten sich unter gewaltigen Energiefreisetzungen gegenseitig. Bei einer Antimaterienutzlast von 1,5 kg beträgt die Energiefreisetzung (nach der Formel E = mc2) 1,348 x 1017 Joule. Brennstoffkammern geladener Sprengköpfe, die nicht abgefeuert wurden, werden wieder entladen.

 

Quantentorpedo:

Anfang der 2370er Jahre wurde auf Groombridge 273-2A, einen geheimen Starfleet-Außenposten, der Quantentorpedo entwickelt. Mit seiner bis zu fünf Mal höheren Sprengkraft als der konventionelle Photonentorpedo gilt er unbestreitbar als Nachfolger und Ersatz. Der Quantentorpedo besitzt selbst nur ein geringen Vorrat an der explosiven Materie-Antimaterie-Mischung, die den Photonentorpedo so tödlich machten. Diese Mischung wird hier lediglich für den Antrieb benutzt, um das vorgesehene Ziel zu erreichen. Die eigentliche Explosivkraft zieht sich der Quantentorpedo aus dem Subraum, eine Art parallele Dimension, ohne eigentliche Materie. Der Subraum besteht aus Energie, die von vielen Spezies bereits genutzt wurde. Die Borg beispielsweise, nutzen die unglaublichen Energiemengen um auf den so genannten Slipstreams zu reisen. Somit sind sie in der Lage innerhalb weniger Wochen oder Monate durch ganze Quadranten der Galaxie zu reisen. Starfleet ist zwar ebenfalls dabei sich diese Technik nutzbar zu machen, aber derzeit reicht es nur, den Subraum anzuzapfen. Der Quantentorpedo wird durch den Abschuss mit dem Subraum verbunden, und lädt sich kontinuierlich mit Energie voll. Schlägt er schließlich auf ein Ziel auf, lässt er die gesammelte Energie unkontrolliert frei, was zu einer gewaltigen Explosion führt, die ein Raumschiff, das nicht durch Schutzschilde geschützt ist, vollständig zerstören kann.

 

Triebwerk:

 

Das multimodale Marschtriebwerk ist kein echtes Warptriebwerk, da die Reaktionskammer nur ein Zwölftel so groß wie eine normale ist. Es dient nur dazu, die Triebwerkspulen mit Energie zu versorgen, um Warp beizubehalten. Es gibt aber noch weitere Flugmodi: Bei Abwurf mit geringer Unterlichtgeschwindigkeit kann das Torpedo auf eine 75 % höhere Unterlichtgeschwindigkeit beschleunigen. Bei hoher Unterlichtgeschwindigkeit wird die Lichtgeschwindigkeit zwar nicht überschritten, aber die Reichweite erhöht sich.

 

Abschussvorrichtung

 

Die 30 m langen Torpedowerfer auf den Decks 2 und 11 können bis zu zehn Torpedos aufnehmen und gleichzeitig abfeuern. Sie bestehen aus Tritanium und Sarium-Farnid. Gasgeneratoren und sequenzielle Feldinduktionsspulen versorgen die Torpedos mit Anfangsenergie. Unmittelbar zuvor werden die Flugbahninstruktionen über die ODN-Standleitungen übertragen.

 

Transportierung

 

Die Torpedotransporter auf den Decks zwei und elf sind direkt mit den Abschussröhren verbunden und beliefern die Werfer automatisch sobald einer der zehn Speicherplätze frei wird. Der Transport von der Torpedolagerstätte zu den Werfern hingegen wird halbautomatisch bedient, da es in der Vergangenheit zu leichten Unfällen gekommen ist.

 

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