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Einsatz von Shuttles und anderen Behelfsraumschiffen
Die U.S.S. Euderion, ein Shuttlecarrier, ist zur Bewältigung ihrer Aufgaben mit verschiedenen Behelfsraumschiffen ausgestattet. Diese Ausstattung umfasst zwei Schwadronen Star Fury-Kampfshuttles für taktische Missionen, fünf Typ 2 Hochgeschwindigkeits-Shuttles, drei Typ 5, drei Typ 6 und drei Typ 8 Shuttles (die verbesserte Version des Typ 6) für universelle Einsätze, drei Typ 7.2 Fracht-Shuttles, zwei Typ 9 und 10 Atmosphären-Shuttles und drei Typ 15 Shuttlekapseln sowie einige weiter Fahrzeuge für spezielle Missionen: die Captain’s Yacht der Starburst Klasse, für diplomatische Einsätze außerhalb des Mutterschiffes, zwei Runabouts der Yellowstone-Klasse, der Kampfjäger Nebukadnezzar, das taktische Schiff U.S.S. Raven und ein Starfleet-U-Boot. Zusätzlich dazu besitzt sie zwei Work Bees für äußere Schiffs- und Reparaturarbeiten. Insgesamt besitzt die Euderion also 42 unterstützende Schiffe. Die Einsatzbestimmungen auf Starfleet-Schiffen der Akira Klasse schreiben vor, dass mindestens 16 Shuttles bzw. Shuttlekapseln zu jeder Zeit startbereit gehalten werden müssen. Des Weiteren müssen die Star Furys sowie eines der Runabouts ständig in Bereitschaft gehalten werden. Bei erhöhter Alarmbereitschaft werden weitere Shuttles dienstbereit gemacht. Da geplant war die Euderion so lange wie möglich selbständig operieren zu lassen, ohne ein Raumdock anzulaufen, wurden ihr multiple Fahrzeuge zugewiesen, die nahezu für jede Operation geeignet sind. Einige Schiffe waren aber nicht für ihren jetzigen Verwendungszweck geplant. So zum Beispiel das einzige Peregrine Klasse Raumschiff, dass nun die Star Furys anführt. Dieses wurde bei einer der ersten Missionen der Euderion im Tantes System führerlos entdeckt. Aus sentimentalen Gründen und nicht zu Letzt der hingebungsvollen Überzeugungsarbeit beim Starfleet Command des kommandierenden Offiziers, Commander Henry, nahm man es mit an Bord. Die U.S.S. Raven, ein Prototyp, wurde auf Grund der Zerstörung der U.S.S. Aldrin, wo die Raven vorher stationiert war, an Bord genommen. Die doch für ein Schiff ihrer Größe hohe Aufnahme-Belastung führte schon sehr früh zu einigen Problemen. Auch wenn sie als Shuttlekreuzer klassifiziert ist, hat auch sie nur einen begrenzten Platz. Während der ersten Shuttlezuteilung 2372 konnte die Euderion nur zwei der ursprünglich geplanten vier Runabouts aufnehmen. Die Typ 9 und 10 Shuttlekapseln befinden sich wegen diesem Platzmangel außerhalb der Shuttlerampen. Sollten diese Atmosphären-Gleiter gebraucht werden, so müssen sie erst über Hebebühnen aus dem Frachtraum IV transportiert werden. Der Einsatz aller Unterstützungsschiffe wird von den drei Shuttlehangars gesteuert. Der Haupthangar befindet sich mitten im Hauptrumpf der Untertassensektion. Er ist durch zwei Raumtore bug- und heckwärts zu erreichen, An den Rampen dieser Raumtore stehen längswärts die einsatsbereiten Shuttles. Der Haupthangar erstreckt sich über mehrere Decks. Er enthält mehrere Werkstätten, Aufrüstungs- und Munitionierungsstätten sowie Transport- und Hebebühnen und garagenähnliche Lagerplätze. Befindet sich ein Shuttle im Landeanflug, so fliegt es zum hinteren Ende der Shuttlerampe und wird vom Deckoffizer zu einem Landeplatz geleitet. Dieser Landeplatz ist versenkbar. Über eine Förderanlage wird das Shuttle in eine im Haupthangar befindliche Wartungsanlage transportiert. Der Haupthangar ist von beiden Einflugschneisen erreichbar, ist jedoch in der Regel immer durch je ein großes Tor von diesen getrennt. Nur bei starkem Flugverkehr werden diese Tore geöffnet, was theoretisch ein Durchfliegen des Schiffsrumpfes ermöglicht. In solch extremen Situationen werden die Tore jedoch nur geöffnet um den Ingenieuren einen schnelleren Zugang zu den gerade eingeflogenen Shuttles zu ermöglichen um so kleinere Reparaturen vornehmen zu können. Der sekundäre Hangar befindet sich im Kommandoturm in der Achtersektion. Seine Kapazität umfassen nur drei Landeplätze für Standardshuttles. Die äußeren Raumtore der Rampen bestehen aus drei Schichten komprimierten Duraniums. Da die Rampentüren für stellare Belastungen anfällig sind sowie taktisch gesehen eines der ersten Ziele für Feindschiffe darstellen, wurden sie mit einer zusätzlichen Schicht aus Viterium verstärkt, das mit leichtem Neo-Schaum ausgekleidet wurde. Im Einsatz wird die atmosphärische Integrität durch ein Kraftfeld aufrecht erhalten, wodurch ein Shuttle ohne einen Druckabfall der Rampe zu starten. Das Ein- und Ausfliegen wird von einer Reihe Präzisions-Traktorstrahlen unterstützt, die jedoch eine relativ geringe Reichweite besitzen. In jedem Shuttlehangar befindet sich eine Instandsetzungs-Einrichtung. Diese enthalten ausreichend Ersatzteile für ca. 16 Monate normalen Raumschiffbetrieb. Zu den Haupthangarsystemen gehört ebenso ein Typ 2-Industriereplikator, um Ersatzteile bei Bedarf zu replizieren, sollten mitgeführte Teile aufgebraucht sein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte eine Raumbasis angeflogen werden. Der Replikator kann zwar nahezu jedes fehlende Teil herstellen, aber diese großen Replikationen erweisen sich als extrem energieaufwendig. Der Bestand der Shuttles kann auf Grund des unvermeidbaren Verschleißes variieren. Obwohl es keinen größeren Design- oder Produktionsfehlern zuzuschreiben ist, beläuft sich beispielsweise die Verlustrate der Runabouts auf 3,2 Einheiten pro 100.000 Einsatzstunden. Bei Shuttles vom Typ 2 auf 4,5 Einheiten pro 100.000 Einsatzstunden und bei Typ 6 Shuttles auf 8,9 Einheiten pro 100.000 Einsatzstunden.
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