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Das Separationsverfahren

Im Grunde besteht die U.S.S. Euderion und somit auch alle anderen Schiffe der Akira Klasse aus zwei funktionstüchtigen Raumschiff-Systemen, die zu einen Schiff zusammengeschlossen worden sind. Im Notfall können die beiden Schiffselemente ein Trennmanöver durchführen und so unterschiedliche Operationen durchführen.

Wie schon zuvor bei der Galaxy Klasse teilt sich das Raumschiff in die Untertassensektion und in die Kampf- bzw. Maschinensektion auf. Die Trennlinie erstreckt sich am oberen Aufsatz der Untertassensektion. Gehalten werden die beiden Teile durch 12 strukturelle Andockverriegelungen, den sogenannten Klammern. Jede dieser Klammern besteht aus zwei sich spreizenden Greifplatten, die durch vier redundante Elektro-Fluidic-Kolben angetrieben werden. Diese Greifplatten sind 6,9 x 7,2 Meter groß und bestehen aus diffusionsverbundenem Tritanium/Rodiniumkabid, ähnlich den Teilen des hauptsächlich tragenden Raumrahmens. Das Abtrennen der beiden Teile soll im Prinzip dazu führen, in Notsituationen nicht benötigtes Personal mit der Untertassensektion in Sicherheit zu bringen oder feindliche Schiffe durch das Separieren zu verwirren, da der Gegner es dann mit zwei Schiffen zu tun bekommt.

Doch die Trennung der beiden Teile hat auch Nachteile, die zwangsläufig zustande kommen. Beachtet man, dass sich die Schilde der Euderion aus zwei entgegengesetzt rotierenden Schildblasen zusammensetzen, so wird schnell klar, dass sich diese verstärkte Verteidigungsform aufteilen muss, um weiterhin beiden Schiffen nützlich zu sein. Jeweils nur eine Schildblase bleibt aktiviert, was die Energiekapazität verringert. Weitere Nachteile für die Kampfsektion bestehen darin, dass mit der Untertassensektion auch fast alle Primärwaffen, sprich die Phaser wegfallen. Eine einzelne untere Phaserbank wird bei der Trennung von der Untertassensektion frei gelegt. Da der Hauptwarpkern des Typ II ebenfalls in der Untertassensektion liegt, muss der sekundäre Typ I Kern im Kontrollturm in Betrieb genommen werden. Dieser erreicht ebenfalls nicht die volle Leistung seines Vorgängers, ist aber für den normalen Gebrauch ausreichend. Anders als bei der Galaxy Klasse müssen die Führungsoffiziere keine Kampfbrücke bemannen. Die primäre Brücke bleibt der Kampfsektion erhalten. Die sekundäre Brücke, die, die Untertassensektion steuert, liegt wenige Decks tiefer, auf Deck 7, in gleicher Höhe der Hauptbrücke. Sie ist innerhalb weniger Sekunden über einen Turbolift und über eine Jeffriesleiter zu erreichen. Bei Gelben Alarm wird die sekundäre Brücke in Einsatzbereitschaft gesetzt.

 

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