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Entstehungsgeschichte und Konstruktionsdaten der Akira Klasse speziell der U.S.S. Euderion

 

 

2365

-    Die Starfleet fordert verschiedene neue Raumschifftypen an, um die älteren Klassen wie die Oberth, Ambassador und Miranda ersetzten zu können, oder ihnen wenigstens als Unterstützung dienen zu können.

 

-    Die U.S.S. Enterprise NCC – 1701 – D trifft durch das übermächtige Wesen „ Q “ im J – 25 System erstmals auf die Borg. Sie werden als außerordentliche Bedrohung eingestuft. Nach diesen ersten Kontakt beginnt die Starfleet sich auf einen möglichen Angriff vorzubereiten.

 

2366

-    Die vollständigen Produktionspläne für die Steamrunner, Norway, Sabre, Sovereign und Akira Klassen liegen den ASDB (Advanced Starship Design Bureu) Ingenieuren vor. Der Produktionsstart wird für alle Schiffstypen gleichzeitig angesetzt. Alle Raumschiffe werden als Forschungs –oder Patroilienkreuzer entwickelt. Sie sollen fähig sein, lange Zeit unabhängig von Starfleet Einrichtungen operieren zu können, da bisherige Raumschiffe eine Menge Zeit und Aufwand aufbringen musste um in Raumbasen „aufgetankt“ zu werden oder in speziellen Einrichtungen ihre Untersuchungsergebnisse zur Verwertung zu bringen. Die neuen Raumschiffklassen sollen dies von sich aus vor Ort bewältigen können.

 

2367

-    Die Borg greifen bei Wolf 359 einen aus 40 Schiffen bestehenden Flottenverband der Starfleet an. Die Flotte wird fast vollkommen vernichtet und 11000 Personen verlieren ihr Leben, oder was vielleicht noch schlimmer ist, werden von den Borg assimiliert. Dies ist eine der größten Niederlagen für die Föderation seit ihrer Gründung und die 39 zerstörten Schiffe waren zu dem Zeitpunkt ein nicht zu ersetzender Verlust. Die strategischen Planer der Starfleet hatten damit gerechnet noch ein paar Monate mehr Zeit bis zum Eintreffen der Borg zu haben und waren deshalb unvorbereitet.

 

-     Aufgrund des Versagens der Verteidigung im Wolf 359 und Sol System fließen enorme Mittel für Defensiv und Offensiv Systeme in die Produktion der 2366 entwickelten Klassen ein. Nur in der Theorie existente Waffen –und Verteidigungssysteme gegen die Borg werden für sämtliche Prototypen zum Einbau in Betracht gezogen.

 

-    Die Akira Klasse, die eigentlich als Shuttlekreuzer gedacht war, bekommt nun den Zweitstatus als Torpedokreuzer. In die ursprünglichen Baupläne werden zwei weitere nach vorn gerichtete Torpedolauncher vermerkt. Das Schiff mit zusätzlichen Phaserbänken auszustatten wird aber von den Ingenieuren verworfen, da das Schiff, wenn es die volle Leistungskapazität nutzen möchte, durch die enormen Energiemengen sich nahe an der Selbstzerstörung befinden würde. Ein Problem, dass viele dieser neuen Raumschiffklassen bewältigen mussten, das beste Beispiel stellt hier wohl der Defiant Prototyp dar.

 

2368

-    Die Prototypen werden in den Werften Utopia Planitia, Antares Ship Yards und Luna Build Center mit Priorität aufgebaut. Sämtliche Raumrahmen sind bereits drei Monate nach dem Entwicklungsbefehl aufgebaut. Shuttles und weitere kleine Behelfsraumschiffe stehen schon jetzt den neuen Schiffen zu Verfügung.

 

2369

-    Sämtliche Prototypen werden Anfang des Jahres mit einen neuen Verfahren der Selbst –und Fernreplikation mit einer Hülle überzogen und die ersten Systeme werden unter Energie gesetzt und erprobt. Die Navigationsdeflektoren werden angeschlossen und erbringen neue Rekordleistungen.

Zur gleichen Zeit bejaht die Starfleet die Produktion einer weiteren Generation Schiffe. Für die Akira Klasse werden noch in diesem Jahr sechs weitere Raumrahmen hergestellt, diese sollen dann später die U.S.S. Thunderchild NCC – 65549, U.S.S. Rabin NCC – 63293, U.S.S. Spector NCC – 63549,  U.S.S. Euderion NCC – 79541, U.S.S. Ticonderoga NCC – 78312 und U.S.S. Starbourne – Legend NCC – 78995 werden.

 

2370

-    Der Prototyp der Akira Klasse, die namensgebende U.S.S. Akira NCC - 62497 durchläuft die letzten Testflüge und wird anschließend in den offiziellen Dienst entlassen.

 

-    Die zweite Generation der Akira Klasse Schiffe bekommen die Seperations-Funktionen eingebaut, welches den Schiffen erlaubt ihre Untertassensektion vom Maschinenrumpf abzutrennen.

 

-    Die Warpplasmaleitungen werden gelegt und mit dem Mark I Kern verbunden. Probleme den Mark II Kern in die Untertassensektion zu integrieren führen zu einigen Verspätungen in dem geplanten Produktionsablauf.

 

2371

-    Der Starfleet Geheimdienst veranlasst die Bemühungen die Schiffe fertig zustellen zu verdoppeln, da sie das Dominion als potentielle Bedrohung eingestuft haben. Zu diesen Zweck werden erstmals Quantentorpedos von der Forschungs - und Entwicklungseinrichtung auf Groombridge 273 - 2A geliefert, die mit ihrer drei mal so hohen Sprengkraft die älteren Photonentorpedos ersetzen sollen.

 

-    Schildgeneratoren werden geliefert und erstmals werden zwei entgegengesetzt rotierende Schildblasen auf einen Starfleetschiff generiert. Die Schildkapazität stieg damit im Vergleich zu anderen Raumern um fast 70 Prozent.

 

 

2372

-    Die Produktion der zweiten Generation Akira Schiffe wird in zwei Gruppen eingeteilt:

1. Die U.S.S Thunderchild, U.S.S. Rabin und U.S.S Spector, die noch dieses Jahr vom Stapel gehen sollen,

2. Die U.S.S. Euderion, U.S.S. Ticonderoga und U.S.S. Starbourne - Legend, die erst im folgenden Jahr fertig gestellt werden sollen.

 

-    Dieses Jahres beschließt man die erste Gruppe einige Monate früher in den Dienst zu stellen, da die Klingonen den Vertrag von Kithomer aufkündigten und die Starfleet einen Großteil der Erdverteidigung zu den Grenzen geschickt hat.

 

2373

-    Die erste Gruppe verfrüht in den Dienst zu entlassen, stellte sich als unglaublich weitsichtig heraus.  Die Borg kündigten mit der Zerstörung der Ivoc Prime Kolonie einen erneuten Angriff auf die Erde an. Admiral Hayes mobilisiert eine Flotte im Typhon Sektor zu denen auch sämtliche Schiffe der Akira Klasse die bis dahin im aktiven Dienst waren teilnehmen. Der Kampf erstreckt sich bis zur Erde hin aber erst mit Hilfe von Captain Picard und der neuen Enterprise gelingt es dem Kubusraumer aufzuhalten. Ein Großteil der Flotte wird durch diesen Kampf schwer beschädigt.

 

-    Aus dem zurückliegenden Kampf gelernt, werden die Offensiv und Defensiv Systeme auf dem  neusten Stand gebracht.

 

-    Mitte Februar verlassen dann auch die Euderion, die Ticonderoga und die Starbourne – Legend  die Docks und werden sofort, da dass Dominion mit seiner Offensive begonnen hat in den Frontkriegen eingesetzt.

 

-    Ende des Jahres kehrt die Euderion schwer beschädigt von der cardassianischen Front zurück. Von den ehemals 500 Mann Besatzung haben weniger als die Hälfte überlebt. Unter den Toten ist auch der Captain. Nur dem Eingreifen Lieutenant Commander Henrys ist es zu verdanken, dass die Euderion überhaupt zurückgekehrt ist. Das die Euderion überhaupt zurückgekehrt ist, ist für viele Ingenieure die an der Reparatur beteiligt waren ein Wunder. Die Warpeindämmung versagte zwei Stunden nach ihren Eintreffen im Raumdock. Außerhalb eines solchen hätte man sie nicht mehr retten können.

 

2374

-    Nach umfangreichen Reparatur und Aufrüstarbeiten wird die Euderion unter das Kommando Henry’s gestellt, der sich seine Crew zusammenstellt und wieder auf die Reise geschickt wird.

 

-    Mittlerweile ist die Akira Klasse zur Serienproduktion angelaufen und hat sich der Raumtauglichkeit erfolgreich bewährt.

 

2375

-    Ende des Jahres nimmt die Euderion an der Endschlacht des Dominion-Krieges teil. Das Schiff und die Crew überlebt die siegreiche Schlacht zwar, aber leider entstanden irreparable Schäden, die Starfleet dazu zwang, die Euderion als erstes Schiff der Akira Klasse außer Dienst zu stellen.

 

2376

-    Im Januar dieses Jahres wurde die U.S.S. Euderion, NCC-79541-A fertig gestellt. Kurz vor dem Stapellauf erschien jedoch eine zukünftige Version dieses Schiffes. Mit Zustimmung der Temporalen Kommission wurde dieses Schiff in die Flotte aufgenommen und unter das Kommando von Saraja Brennan gestellt.

 

-    Die ursprüngliche Euderion-A wurde in U.S.S. Jernigan, NCC-81043 umbenannt.

 

 

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