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Impulsantrieb

 

Allgemeines:

Der Impulsantrieb, der "kleine Bruder" des Warpantriebes, wird für interplanetare Reisen und sonstige Unterlichtmanöver seit Ende des 21 Jahrhunderts verwendet. Der Impulsantrieb hatte damals innerhalb weniger Jahre die älteren Brennstoffaggregate und die Ionenantriebe, wie sie bis dahin in Space Shuttles und DY-100 Schiffen verwendet wurden, ersetzt.  Die Impulsmaschinen werden mit Deuterium aus dem primären Deuteriumtank versorgt, das fusioniert und dessen vektorierte Ausstoßprodukte das Schiff vorantreiben. Die Impulstriebwerke sind in der Lage, das Schiff auf eine Geschwindigkeit von bis zu 0,75 c zu beschleunigen, in der Regel wird aus relativistischen Gründen eine Geschwindigkeit von 0,25 c nicht überschritten, da sonst eine aufwendige Neujustierung der Schiffschronometer zur Abgleichung mit dem Föderationszeitsignal nötig wäre. Somit wäre es mit dem Impulsantrieb möglich maximale Geschwindigkeiten von 75 % Lichtgeschwindigkeit zu erreichen.

 

Baugruppen:

Impulsreaktorkammer:

Eine Impulsreaktorkammer ist eine gepanzerte Kugel von 6740 mm Durchmesser, die die Energie einer Proton-Proton Fusionsreaktion speichern kann. Ihre äußeren Schichten bestehen aus dispersionsverstärktem Hafnium-Exzelinid, ihre Innenwand aus kristallinem Guliumflourid. Es existieren Zu- und Ableitungen für Brennstofftabletten, Fusionsinitiatoren, Sensoren, uvm.

 

Beschleuniger / Generator:

Ein Zylinder mit einem Durchmesser von 5800 mm und einer Länge von 3100 mm, bestehend aus einem integralen monokristallinen Polyduranium-Rahmen und einem Pyrovunid-Ausstoßbeschleuniger.

 

Antriebsspulenanordnung:

Eine Anordnung aus sechs geteilten Raumzeitantriebs-Ringspulen aus gegossenem Verterium-Kortenid 934 mit einer Länge von 6500 mm. Sie sorgt für den kombinierten Feldeffekt, der

a)      die scheinbare Masse des Raumschiffs an seiner inneren Oberfläche reduziert und

b)      das Vorbeigleiten des Kontinuums an der äußeren Oberfläche des Schiffes ermöglicht.

 

Vektorieller Ausstoßleiter:

Die Ausstoßprodukte durchlaufen eine Reihe von Schaufeln, Kanälen und Lamellen und erhalten so den gewünschten Steuervektor.

 

Funktionsweise

Das halbfest gelagerte Deuterium (13,8 K) aus dem Hauptkryotank wird verflüssigt und in die Zwischenversorgungstanks gepumpt. Dort wird es zu Brennstofftabletten geformt und auf den Gefrierpunkt abgekühlt. Eine Brennstofftablette hat eine Größe zwischen 5 und 50 mm Durchmesser, je nach gewünschtem Energiegehalt. Diese Tabletten werden durch spezielle Injektoren in die Impulsreaktorkammer geführt, wo sie sofort sublimieren. Fusionsinitiatoren erzeugen ständig eine pulsierende Fusionsschockfront, um die Reaktion im Gang zu erhalten. Der Energieoutput einer Kammer kann zwischen 108 und 1011 Megawatt stufenlos geregelt werden. Das entstandene energiereiche Plasma gelangt durch eine zentrale Öffnung in den Beschleuniger / Generator, wo es weiter beschleunigt wird, und anschließend in die Raumzeit-Antriebsspulen, die ein schwaches Warpfeld (< 1000 Millicochranes) erzeugen, so dass die Masse des Schiffes verringert wird. Soll der Reaktor ausschließlich zur Energieerzeugung benutzt werden, so wird das Plasma direkt dem EPS-Gitter zugeführt und gelangt nicht in den Beschleuniger.

 

 

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