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Neben den unzähligen wichtigen Raumschiffen der Föderation des 23 Jahrhunderts, wie der Constitution, Constellation und Miranda Klasse gab es auch eine Reihe weiterer wichtiger Schiffsklassen, die als Arbeitstiere im Schatten der anderen Schiffstypen standen und doch einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Föderation geleistet haben. Eines davon ist die Sydney Klasse.
Die Sydney-Klasse wurde 2280 eingeführt. Sie füllt als ein relativ großes Transportschiff eine Lücke, die von vielen Kritikern bemängelt wurde, da Transporte von Gütern und Personal immer wieder von anderen Schiffstypen geleistet wurden, die für wichtigere Ereignisse wie Grenzkontrolle oder Konfliktlösungen eingesetzt werden sollten. Sie ist sowohl für Fracht- als auch für Personentransporte geeignet. Eine ihrer Hauptaufgaben war der Transport von Kolonisten und Passagieren.
Technisch wurden für die Sydney-Klasse keine neuen Ressourcen entwickelt. Sie greift komplett auf bewährte Technologie zurück. Der Rumpf ist einfach keilförmig aufgebaut, daran sind an zwei Pylonen die beiden Warpgondeln befestigt. Es handelt sich dabei um die selben Bauformen, aus denen auch die Warpgondeln, für die um 2269 umgebaute Constitution-Klasse gefertigt wurden.
Eine Teilung in Untertassen- und Antriebssektion, wie es bei vielen Sternenflotten-Schiffen der Fall ist, gibt es hier nicht. Der Warpkern dieser Schiffe ist relativ schwach, vergleichbar mit der Leistung einer Oberth Klasse so dass die Strahlungsauswirkungen auf die relativ nahe angebrachten Kabinenabteilungen sehr gering sind. Da das Schiff als Transporter aber auch in Atmosphären eintauchen sollte wurde der Rumpf mit einer Panzerung in den Crew und Passagierbereichen verstärkt. Die Brücke der Sydney-Schiffe befindet sich in einer kleinen Kuppel auf dem oberen Rumpf, relativ weit vorne.
Die Sydney-Klasse ist als "Arbeitstier" für den Einsatz im Raum der Föderation gedacht und nicht für Deep Space Missionen. Sie verfügt über ganze 4 Phaseremitter die einen sehr beengten Wirkungsbereich haben und besitzt keinerlei Torpedowerfer noch verfügt sie über besonders starke Schilde. Dafür hat sie ein beträchtliches Fracht-Volumen und ist wenig störungsanfällig. Für die kleine Crew bietet der Dienst auf einem Sydney-Schiff wenig Annehmlichkeiten und kaum Chancen, Abenteuer zu erleben und sich zu profilieren. Aber für eine Organisation wie die Sternenflotte sind zuverlässige Transportschiffe unbedingt notwendig.
Obwohl die technische Ausstattung der Sydney-Schiffe schon nach damaligen Maßstäben nur mittelmäßig war, wurden diese robusten Schiffe noch jahrzehntelang im Rahmen der Sternenflotte eingesetzt. Erst in den 2330gern und 40gern, nachdem man signifikante Fortschritte bei Antrieb und Computertechnologie gemacht hatte, wurden neue, moderne Baureihen von Transportschiffen entwickelt und begonnen die Sydney Klasse nach und nach außer Dienst zu stellen. Da viele von ihnen aber immer noch voll funktionstüchtig waren, wurden sie an private Träger verkauft und sind als zivile Frachter und Transportschiffe selbst 2373 noch in Gebrauch.
Im Krieg der Föderation gegen die Cardassianer und dem Jahrzehnte späteren Dominionkrieg wurden Schiffe der Sydney Klasse als Truppentransporter und Evakuierungseinheiten verwendet. Posthum erlangte die Sydney Klasse nocheinmal kurzzeitigen Ruhm als ein verschollenes Schiff dieser Klasse, die USS Jenolen nach mehr als 60 Jahren in einem einigermaßen intaktem Zustand, abgestürzt auf die Oberfläche eines riesigen künstlichen Gebildes, einer so genannten Dysons Sphäre entdeckt wurde. Captain Montgomery Scott rettete sich im Musterpuffer des Transporters der Jenolen, und wurde von der Crew der Enterprise-D gerettet.
by Tribblemaster
Bekannte Schiffe dieser Klasse:
USS Sydney USS Jenolan NCC-2010 USS Nash NCC-2010-5 |
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