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2324 lief das Peregrine Programm an, aus dem sich später drei verschiedene Versionen von leichten Kampfschiffen entwickelten. Die Peregrine (Typ I), die Anteres (Typ II) und die Ju’day (Typ III) Klasse. Alle drei Klassen haben ein ähnliches Grunddesign, besonders die Anteres und die Ju’day sind äußerlich kaum auseinander zuhalten. Die paramilitärische Gruppierung namens Maquis, die ihre Kolonien auf der cardassianischen Seite der Grenze beschützen wollen, haben sich viele der Ju’day Klasse angeeignet, daher wird in Hinblick auf diese Klasse auch oft vom Maquis Fighter gesprochen.
Das Kampfschiff der Föderation besitzt ein flaches Profil mit einem aerodynamischen Rumpf. Diese Bauweise deutet darauf hin, dass das Schiff auch in der Lage ist in eine Atmosphäre zu manövrieren. Anders als die kleineren Peregrine Schiffe wird die Ju’day von mehr als nur zwei Piloten gesteuert. Dreißig Mann Besatzung ist die übliche Crewgröße, um das Schiff effizient zu führen. Die Ju’day hat ein U förmiges Cockpit mit drei Fenstern, in dem fünf Positionen untergebracht sind. Kommandant und Co-Pilot sitzen an der vordersten Konsole, entlang der linken und rechten Wand sind die Konsolen für die Maschinenkontrolle, defensive und offensive Kontrollen und Umweltsysteme positioniert. Das Cockpit ist Kompakt und funktionell, und bietet nicht den Platzstandard größerer Schiffe. Des Weiteren befindet sich im hinteren Teil eine kleine Anzahl von Crewquartieren, die für jeweils 4 Mann ausgestattet sind. Ebenfalls im Achternteil befindet sich der Maschinenraum mit dem Warpkern, der das Schiff mit Energie versorgt. Die bedeutendste Eigenschaft der Ju’day ist wohl zweifellos ihre Widerstandskraft. Sie mögen nicht die schnellsten, und auch nicht die Stärksten Schiffe sein, aber sie halten mehr aus, als man im ersten Moment von ihnen denken würde. Die Schilde und die dicke Panzerung der alten Raumer sind in der Lage massives Feuer eines cardassianischen Galor-Kreuzers standzuhalten, ohne ernsthafte Beschädigungen zu verzeichnen.
Die Ju’day besitzen zwei Warp-Antriebsmodule auf der Backbord und Steuerbordseite der Hülle, direkt an den Flügelwurzeln. Die blau leuchtenden Warpgondelgitter und die kleinen Bussard-Kollektoren sind deutlich zu erkennen. Die gut 40 Jahre alten Maschinen haben jedoch nur einen schwachen Antrieb, der eher für kurze Flüge gedacht ist. Die Reisegeschwindigkeit liegt nur bei Warp 5, vergleichsweise wenig zu den Standard der anderen Starfleet Schiffe, denen Faktoren um die sechs und sieben zustehen. Auch die Höchstgeschwindigkeit kann nur für wenige Stunden aufrecht erhalten werden, so dass die Ju’day oft auf eine nahe Basis oder einen Shuttlecarrier angewiesen ist.
Der Maquis besitzt auch Schiffe, die über Disruptoren und Polaron Waffen verfügen, je nachdem wie das technische Wissen und die Möglichkeiten der jeweiligen Maquis-Zelle aussieht. Ein einzelnes Schiff der Ju’day Klasse, ist wohl für wenige Raumer (von Frachtern mal abgesehen) eine große Gefahr. Ihre Waffen mögen zwar recht durchschlagend sein, doch aufgrund ihrer Größe und des Alters nicht ergiebig genug. Effizienterweise werden sie in Geschwader benutzt, genauso wie ihre Schwesterproduktionen, die Peregrine und die Anteres, um somit kurze und schnelle Guerilla Angriffe zu starten. Der Maquis erzielte damit viele Erfolge gegen die weitaus größeren Galor Kreuzer der Cardassianer. Doch einzeln sind sie eine leichte Beute, und können nur noch ihre Wendigkeit ausspielen. 2371 flieht Chakotay mit seinem Ju’day Schiff Zola vor Gul Eveks Galor Kreuzer Vetar. Die Waffen der Zola vermochten es nicht die Schutzschilde des cardassianischen Schiffes zu durchdringen, auch nicht durch zwei kurz hintereinander abgefeuerte Photonentorpedos. Letztendlich gelang es ihm den Verfolger abzuschütteln, in dem er in die Badlands steuerte, wo er um die Plasmastürme manövrieren konnte, Gul Eveks Kreuzer hingegen nicht.
Ihre Zukunft: Die Ju’day werden innerhalb der Föderation immer noch als zivile Transport-Schiffe benutzt, aber nicht mehr nachproduziert. Die zweite Flotte nennt ein paar dieser Schiffe ihr Eigen, und benutzt sie überwiegend als Scouts.
Text by Thomas Raube |
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