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Die Horda Klasse

Der Jem'Hadar-Angriffsjäger ist ein kleines, hocheffizientes und wendiges Kampfschiff, das meist in Dreierformation fliegt und von den Jem'Hadar verwendet wird.

Es erinnert durch seine Form an einen Käfer, was ihm den Spitznamen "Jem Hadar Bug" einbrachte.
Es ist das bekannteste Schiff des Dominions und wird von der Föderation gleichermaßen geachtet und gefürchtet.

 

Technische Daten im Überblick
Kategory: Angriffsschiff / schwerer Jäger
Länge: 68,32 m
Breite: 70,02 m
Höhe: 18,32 m
Decks: 3
Crew: 1 Vorta + ca 40 Jem’Hadar
Emergency Evac: ca. 100
Masse: 2450 Metrische Tonnen

 

Mit einer Länge von ca. 70m agiert das Schiff in der selben Größen-Kategorie wie die Defiant-Klasse. Auch besitzt es die selbe Wendigkeit, eine gute Hüllenpanzerung und ist für seine gute Bewaffnung bekannt, auch wenn sie schwächer als bei einem Schiff der Defiantklasse ist. Diesen letzten Punkt macht die an Bord stationierte Crew allerdings durch Wahnsinn wieder wett. Bei vielen Gelegenheiten konnte beobachtet werden, wie diese Schiffe kontrollierte Kamikaze Attacken durchführten und so wesentlich größere Schiffe ins Verderben rissen. Bei der ersten registrierten Attacke dieser Art verlor die Föderation ein Schiff der Galaxy-Klasse, die USS Odyssey mit einem Großteil der Crew. Später bekamen vor allem die Klingonen diese Taktik zu spüren und verloren mindestens 15 Schiffe dadurch. Dieser finale Akt zeigt dem Gegner wie weit die Crew bereit ist, zu gehen. Bei anderen Schiffstypen des Dominions war diese Taktik allerdings nicht zu beobachten.

 

 

Taktische Systeme
Phaser: 4 Phasen-Polaron Emitter
Launchers: 1 Launcher Bugwärts à 30 Plasmatorpedos

 

Die reguläre Bewaffnung des Schiffes kann sich allerdings auch sehen lassen.

Dank vier Polaronstrahlenemittern kann es auch größere Schiffe außer Gefecht setzen. Die Emitter sind am Bug und Heck installiert und können wie Phaseremitter starke, schwache, lange oder kurze Energiebündel abfeuern. Dies ermöglicht der Crew, das anzugreifende Schiff kampfunfähig zu schießen und dann zu entern. Diese Waffe forderte vor allem zu Beginn der Feindseligkeiten unter den Föderationsschiffen hohe Opfer, da ihre Schilde für diese Waffe keinen Schutz boten. Die Schutzschilde des Jägers hingegen können Traktorstrahlen und Phaser ablenken. Diese Kombination gab ihm einen großen Vorteil.

 

Das Jem'Hadar-Angriffschiff verfügt über die verbreiteten Antriebsysteme, den Warp- und den Impulsantrieb.

Auf der Brücke gibt es keine Stühle. Statt eines Bildschirms gibt es wie bei allen Dominionschiffen nur zwei Headsets, die dem Vorta und dem ersten Jem'Hadar die entsprechenden Informationen anzeigen. Es sind ebenfalls keine Replikatoren oder Krankenstationen vorhanden.

 

"Nur ein toter Bug ist ein guter Bug"

Schwachstellen:
in den letzten Monaten des Krieges wurde durch einen defekten Vorta-Klon eine Schwachstelle an den Schiffen bekannt.

Die dorsale Schildverbindung ist der wunde Punkt der Konstruktion. Es ist selbst einem Runabout der Föderation möglich, mit einem gezielten, lang anhaltenden Phaserimpuls an dieser Stelle, das gesamte Schiff zu zerstören. Dutzende Schiffe wurden in den folgenden Tagen durch die gleiche Taktik zerstört.

 

Antriebssysteme
Impuls: 1 Impulssystem
Warp: 2 Warp-Reaktoren, gespeist von einem M/ARA Kern unbekannten Types
Normal Cruise: Warp 7
Maximum Cruise: Warp 9
Maximum Rated: Warp 9.62 for 10 hours

 

Die Hauptenergie des Schiffes stammt aus einem großen Materie-Antimaterie-Reaktor dieser ist jedoch nicht so gut abgeschirmt wie der der meisten bekannten Schiffstypen. Da die Besatzung allerdings ausschließlich aus Klon(-kriegern) besteht ist das nicht verwunderlich.

 

Trägheitsabsorber
Es gibt mehrere Schiffe bei denen in kritischen Situationen die Trägheitsdämpfer spontan versagt haben. Bei Warpgeschwindigkeit hat dies tödliche Folgen.

 

Besatzung
Geführt wird das Schiff meist von einem Vorta-Kommandant, während der Rest der Besatzung regulär aus 41 Jem'Hadar besteht.

 

Sensoren.
Die Scanner der Jem Hadar sind extrem leistungsfähig. Sie ermöglichen selbst die Entdeckung einer romulanischen Tarnvorrichtung und können auch grobe Messungen in einem Nebel der Mutara-Klasse vornehmen.

 

Der erste Kontakt mit der Sternenflotte erfolgt bei Sternzeit 49904, als ein Jem'Hadar-Angriffsjäger bei der Raumstation Deep Space 9 auftaucht und alle Schiffe davor warnt, durch das bajoranische Wurmloch in den Gamma-Quadranten zu fliegen.

Allerdings sind einige Föderationsschiffe wie die USS Sarajevo seit langem im Gammaquadranten verschollen. Möglich das diese den allerersten Kontakt hatten...

 

Ein Jem'Hadar-Angriffsjäger erleidet eine Bruchlandung auf Torga IV im Jahre 2373, wo es unter 90 Metern Gestein begraben wird. Es gelingt Captain Benjamin Sisko, das Schiff zu bergen und an die Sternenflotte zu überstellen.

Es wird daraufhin repariert und 2374 bei einer Mission zur Zerstörung einer Ketracel-White-Fabrik eingesetzt. Es wird dabei jedoch so stark beschädigt, dass es kurz darauf abstürzt und aufgegeben wird.

 

Zum Ende des großen Krieges wird das Dominion von den Breen unterstützt welche eine neue Waffe einführen. Eine Projektilwaffe die Schilde und Panzerungen durchschlägt die Energiesysteme lahmlegt. Durch diese Waffe erleiden die Alliierten Truppen schwere Verluste. Die Breen lassen die Waffe im Rahmen des Abkommens auch auf Schiffen des Dominions einbauen. Die Waffe wird an der spitzen Nase am Bug eingebaut, findet aber nicht allzulange Verwendung da die Föderation Gegenmaßnahmen entwickelt und die herkömmlichen Waffen im direkten Kampf besser sind.

 

Auch nach dem Ende des Krieges werden noch viele Schiffe dieses Types den Weltraum befliegen. Hoffentlich zu friedlicheren Zwecken.

 

Text by Lexx

 

 

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