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Das Holoschiff wurde 2375 vom Androiden Data auf dem Planeten Ba’ku aufgespürt, als er den Auftrag hatte, die anscheinend weniger fortschrittlichen Ba’ku einige Wochen lang zu beobachten. Datas Entdeckung sollte jedoch geheim gehalten werden, und bevor er jemanden von dem in einen See versteckten Schiff erzählen konnte, wurde er von einem Son’a angeschossen, woraufhin sich sein Fail Safe Programm aktivierte, eine Art ethisches Subprogramm, dass ihn dazu zwang die Son’a und die mit ihnen verbündeten Starfleet-Angehörigen zu bekämpfen. Data konnte von der Crew der Enterprise-E aufgehalten und repariert werden. Gemeinsam versuchten sie diese Verschwörung in den eigenen Reihen aufzudecken, in denen das Holoschiff eine zentrale Rolle spielte.
Starfleet Command und der Föderationsrat waren erstaunt, als sie Mitte der 2370er von einem Planeten im so genannten Briar Patch hörten, dessen methaphasische Ringstrahlung eine Verjüngung des Körpers zur Folge hatten. Es wurde beschlossen entgegen den fundamentalsten Prinzipien der Föderation die Ba’ku umzusiedeln, damit die Son’a mit ihrer Technologie die methaphasische Energie absaugen können, um somit allen Bürgern der Planetenunion die Möglichkeit auf die enormen Verjüngungs- und Heilungsfähigkeiten zukommen zu lassen. Da die Ba’ku ihren Planeten mit Sicherheit nicht freiwillig abgeben würden, entschied man sich zu einer geheimeren Vorgehensweise, indem man ein Schiff konzipierte, das ein einziges großes Holodeck darstellte, in dem man das Dorf der 600 Einwohner nachbildet, um sie während des Schlafes dorthin zu beamen, ohne dass die Ba’ku etwas davon mitbekommen würden. Später würden sie auf einen ähnlichen Planeten wieder angesiedelt werden, freilich nachdem die Son’a die Ringe des Planeten abgesaugt haben, so dass ein Einspruch nicht mehr geltend gemacht werden kann.
Das Holoschiff, von dem lediglich der eine Prototyp entwickelt wurde ist zu einem großen Teil automatisiert. Eine Crew ist nicht erforderlich, da das Schiff einerseits von einem Autopiloten geflogen wird, andererseits die Befehle auch von einem anderen Schiff erhalten kann. Dennoch gibt es neben dem riesigen Holodeck, welches beinahe den gesamten Raum einnimmt eine kleine Brücke, von denen die Schiffsfunktionen bedient und die Transporter eingestellt werden können. Sie befindet sich wie bei den meisten Raumern der Föderation auf der höchsten Stelle, hier zudem recht weit hinten.
Das Schiff verfügt über einen relativ leistungsschwachen Warpantrieb, der von einem flach liegenden Warpkern gespeist wird. Die beiden Warpgondeln sind äußerlich kaum zu erkennen, nur das geübte Auge erkennt die bläuliche Färbung an den Auslassöffnungen. Die Gondeln sind wie bei vielen neueren Schiffsklassen (Steamrunner, Defiant, Ventura) direkt in die Hülle eingebaut. Im Achterbereich befindet sich eine kleine Kontrollstation, in der die Funktion des Warpantriebes kontrolliert werden kann. In der Regel soll aber auch dies durch den Computer geschehen. Die Leistung der Triebwerke erreichte einen Warpfaktor von 6,5 als normale Reisegeschwindigkeit. Für Höhere Geschwindigkeiten ist das generierte Warpfeld nicht geeignet, und das Schiff würde beschädigt werden.
Das Holoschiff verfügt über keinerlei konventionelle Waffensysteme. Es ist jedoch möglich Energieimpulse über den Navigationsdeflektor zu schicken, allerdings würden diese ein feindlich gesinntes Schiff wohl lediglich durchschütteln. Nach vorne hin gibt es noch ein paar Schildpanzer, die das Schiff vermutlich sanfter in das Atmosphärenfeld eines Planeten gleiten lassen soll.
Weiteres: Das Starfleet Schiff besitzt keine äußerlichen Erkennungszeichen, was aufgrund des Geheimcharakters einleuchtend ist. Die Unterseite besitzt eine kleine Ladebucht. Es ist unbekannt ob diese zum Einlagern von Fracht dient, oder möglicherweise sogar Shuttles beherbergt.
Innenraum: Im Inneren des Holoschiffs befinden sich dutzende und aberdutzende Bild-Transmitter-Phalanxen, denen es möglich ist, jede nur erdenkliche Umgebung mit Hilfe von Photonen und Kraftfeldern zu erzeugen. Die Holoprojektoren sind nicht in Reihe geschaltet, so dass bei einer Fehlfunktion immer nur ein kleiner Teil der holographischen Umgebung ausgesetzt wird. Ahdar Ru’afo von den Son’a schießt 2375 mit seinem Disruptor auf die Wände, woraufhin nur die getroffene Stelle sich in ihr Ursprungsbild zurückverwandelt. Um ein bestmögliches maß an Realität zu erzeugen, gibt es im Holodeck keine Sicherheitsfunktionen. Das bedeutet, das ein Disruptor- oder Phaserschuss oder eine Verletzung genauso real wie in der echten Welt ist.
Technologie: Es ist weiterhin unbekannt, ob sich während des Dominion-Krieges der Vertrag von Algeron gelockert hat, oder ob die Starfleet die Tarnvorrichtung die das Schiff besitzt verbotenerweise eingebaut hat. Der Tarnschirm arbeitet nicht so effektiv wie die Vorrichtungen der Klingonen, geschweige denn der Romulaner. Er hinterlässt ständig ein erkennbares Neutrino-Feld, durch den man das Schiff aufspüren kann, wenn man weiß, dass es da ist. Die Tarnung wird bei Warpgeschwindigkeiten oder im Atmosphärenflug ebenfalls nutzlos, da die Flugturbolenzen nicht kompensiert werden können.
Ihre Zukunft: Das Holoschiff ist ein Prototyp und Unikat. Es wurde lediglich zu den genannten Zwecken entworfen, so dass es wohl keine weiteren Schiffe dieses Typs geben wird. Das bereits existierende Schiff wurde 2376 demontiert.
Text by Thomas Raube |
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