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Seit etwa der Mitte des 24 Jahrhunderts, als die Rohstoffe der Cardassianer knapp wurden, wurde die daraus entstandene Konfrontations- und Invasionspolitik eine ernsthafte Gefahr für die Föderation und auch Welten in unmittelbarer Umgebung vom cardassianischen Territorium. Die Cardassianer starteten mit ihrer Flotte einen Feldzug gegen jeden, von dem sie glaubten, dass sich eine Ausbeutung lohnen würde. Neben den dafür meist genutzten großen Galor oder Keldon Klassen setzten die Cardassianer auch oft kleinere Patrouillenschiffe ein, um ihre Grenzen abzusichern, oder größere Verbände zu eskortieren. Die Hideki Klasse ist im Grunde genommen ein übergroßer Kampfjäger für multiple Missionsbereiche. In beinahe sämtlichen Schlachten während des Dominion-Krieges dienten auch die Hideki-Schiffe an vorderster Front. 2374, als die Starfleet die Raumstation Deep Space Nine zurückerobern wollte, befanden sich dutzende Hideki Fighter in der gemischten Flotte aus Cardassianern und Jem’Hadar, die sich den Föderierten in den Weg stellten. Gul Dukat, Kommandant der feindlichen Streitmächte, ließ die Hideki Schiffe den Peregrine Fightern der Starfleet folgen, und öffnete somit eine Lücke in den Linien, die man nutzte um durchzubrechen.
Die Patrouillenschiffe besitzen eine starke Ähnlichkeit mit den kleineren Bruja Klasse Shuttles. Genau genommen sind sie äußerlich identisch, und variieren nur was die Größe betrifft, ähnlich wie die B’rel und K’vort Klasse Birds of Prey der Klingonen. Trotz seiner Größe besitzt das Schiff ein Cockpit statt einer Brücke, erkennbar an einer Kanzelhaube die sich nach hinten wölbt, von dem aus das Schiff gesteuert wird. Bis zu sieben Personen können gleichzeitig diesen Bereich einnehmen und ein kleines Fenster lässt den Weltraum und die Geschehnisse erkennen. Wie bei einem Runabout der Starfleet gibt es neben dem Cockpit weitere Räumlichkeiten. Unbekannt ist, ob dazu auch Quartiere für die Crew gehören, aber bedenkt man, dass diese Schiffe lange Grenz-Patrouillen absolvieren, ist es durchaus denkbar. Sicher ist jedenfalls, dass die Hidekis eine kleine Eingreiftruppe befördert, die sich einschaltet, sollte bei der Grenzkontrolle etwas schief gehen. In den meisten Fällen werden die Fighter von Offizieren der Gul-Ebene kommandiert, aber es ist auch vorgekommen, das Glinn-Unteroffiziere das Schiff befehligten.
Starfleet geht davon aus, dass die Cardassianer die Hideki Klasse seit den vierziger Jahren des 24 Jahrhundert benutzt. Zu dieser Zeit, bis in die frühen 80er Jahre sah das Rückenteil der Fighter noch etwas schmaler aus, da auf zusätzliche Panzerung im Warpgondelbereich verzichtet wurde. Erst zum beginnenden Dominion-Krieg im Jahre 2373 wandelte sich das Design und die bis dahin frei liegenden Warpgondeln wurden unter einer dicken Poly-Duranium/Rodinium Legierung versteckt. Trotz der zusätzlichen Masse schien das Schiff keine Einbußen der Antriebsleistung abbekommen zu haben. Mit einer maximalen Warpgeschwindigkeit von 9,52 liegen diese Fighter am oberen Bereich der Skala. Die zwei am Heck befindlichen zangenförmigen Sektionen sind beweglich, und lassen das Warpfeld beim Flug korrigieren. Als schwerer Kampfjäger klassifiziert sind die Schiffe sehr träge, was sie besonders im Nahkampf gegen anderen Fighter Nachteile verschafft. Besonders die weitaus kleineren Viper Jäger der Starfleet oder die wendigen B’rel Klasse Birds of Prey der Klingonen ist es ein leichtes sich hinter den Hidekis zu setzen und sich von dort auf das Ziel einzuschießen. Da die cardassianischen Fighter nur einen sehr geringen Bruchteil ihrer Waffenkapazität nach hinten ausgerichtet haben, ist dieser Fall garantiert tödlich für das Hideki Schiff und seine Besatzung. Geringfügig ausgeglichen wird dieser Fehler durch eine enorm starke Panzerung die aus Rodinium besteht, dem härtesten in der Natur vorkommenden Material, das der cardassianischen Union bekannt ist. Diese vermag zwar nicht einen direkten Beschuss von Impulsphaser der Defiant-Klasse abzuhalten, aber immerhin reicht sie aus, um mehrere leichte Treffer zu verschmerzen.
Die Stärkste Waffe des Hideki Fighters ist eine omnidirektionale Waffenphalanx unter dem Cockpit, die äußerlich den riesigen Disruptor-Emitter der Galor-Kreuzer ähnelt. Die Waffe ist in Flugrichtung ausgerichtet, und kann sowohl kurze, schlagkräftige Impulse, als auch längerfristige aber schwächere Strahlen abgeben. Vier weitere nach vorne gerichtete Emitter und nur ein fünfter am Heck lassen erkennen, dass das Schiff eindeutig als Angriffs,- oder sogar Blockadebrecher konzipiert wurde. Beinahe sämtlichen offensiven System sind strikt nach vorne gerichtet, und die starke Panzerung lässt vermuten, dass die Hidekis zu irgendeiner Zeit gebaut wurden, als Schiffe mit starken Angriffs-, aber schwachen Verteidigungssystemen gebraucht wurden. Die beiden Torpedolauncher beherbergen die selben Plasma- und Ionentorpedos wie sie auch auf anderen Schiffen der cardassianischen Union zu finden sind. In den ersten cardassianischen Kriegen zwischen 2345-2367 nutzen die Cardassianer noch eine schwächere Variante der Photonentorpedos, deren Bauweise sie von der Starfleet gestohlen hatten, bis ihre eigene Sprengkörperentwicklung 2368 den Ionentorpedo hervorbrachte, der zwar langsamer als Starfleet-Modelle war, aber die 1 ½ fache Sprengkraft besaß. Mit der Allianz des Dominions gesellten sich auch zunehmend Plasmatopedos zu den Waffenkammern. Etwa sechzig Sprengkörper gelten als Standardausrüstung für die Hideki-Schiffe. Zudem sind alle Schiffe dieser Klasse, die nach dem Jahr 2373 produziert worden mit einem Störsystem ausgestattet, das in der Lage ist Subraum-Frequenzen zu blockieren. 2374, bei der „Operation Rückeroberung“ konnte aus diesem Grund die angreifende Starfleet-Flotte nicht miteinander Kommunizieren, was dazu führte, dass der Angriff in den ersten Minuten äußerst unkoordiniert ablief.
Text by Thomas Raube Images by Thomas "Thunderchild" Raube 3dsMax Mesh by Ebolii |
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