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Durch die schnelle Expansion der Föderation benötigte die Sternenflotte eine größere und leistungsfähigere Art von Shuttles, die Personen oder kleine Frachtmengen relativ schnell zu den entlegenen Einrichtungen transportieren konnte. Außerdem benötigte man auf den Raumstationen im Föderationgebiet, besonders aber auf den Deep Space-Stationen in den Grenzregionen ebenfalls kleinere Raumschiffe. Sie sollten ebenfalls wissenschaftliche und diplomatische Missionen, sowie diverse Versorgungsflüge durchführen können, aber zugleich besser ausgerüstet sein als normale Shuttles. Im Auftrag der Sternenflotte wurde 2363 damit begonnen, einen vollkommen neuen Shuttletyp zu entwickeln. Dieser neue Schiffstyp sollte klein und kompakt, sowie in der Lage sein, bei kurzen bis mittleren interstellaren Reichweiten mehrwöchige Missionen durchführen zu können. Außerdem sollte es eine möglichst kurze Reaktionszeit besitzen, um schnell einsatzbereit zu sein. Das hieß, dass das Schiff eine größere Bandbreite an Nah- und Fernbereichsensoren, sowie einen leistungsstärkeren Warpantrieb als ein gewöhnliches Shuttle benötigte. Außerdem musste dafür gesorgt werden, dass Schlaf- und Entspannungsmöglichkeiten untergebracht werden, um mehrwöchige Missionen möglich zu machen. Gleichzeitig sollte es ein shuttleähnliches Design besitzen und fähig sein, auf planetaren Oberflächen zu landen und wieder starten zu können. Trotz der vielfältigen Vorgaben, konnte die Designphase innerhalb von drei Jahren abgeschlossen werden, so dass schon 2365 der Auftrag zur Konstruktion eines Prototypen an die Utopia Planitia Flottenwerften auf dem Mars übergeben werden konnte.
Die Danube-Klasse (auch "Runabout" oder "Flitzer" genannt) ist eine der kleinsten eigenständigen Schiffsklassen der Föderation im 24. Jahrhundert. Sie wurde nach ihrem Prototyp bzw. dem europäischen Fluss Donau (engl. Danube) benannt. Eingesetzt werden sie hauptsächlich für Personen- und Frachttransporte, Notfalleinsätze, sowie leichte wissenschaftliche Missionen. Durch die Möglichkeit, die vorhandenen Verteidigungssysteme durch ein zusätzliches Waffenmodul zu verstärken, können diese Schiffe auch leichte militärische Missionen durchführen. Im Prinzip ist die Danube Klasse ein Arbeitstier die für alle erdenklichen Missionen geeignet ist.
Das Antriebsdesign sowie die Funktionsweise entsprechen genau den Varianten, die man auch auf den größeren Schiffen der Sternenflotte finden kann. Da es sich hier aber lediglich um einen größeren Shuttletyp handelt, entsprechen die Leistungsdaten eher dem mittleren Leistungspotential. Der kleine Warpkern ist imstande, das Schiff auf eine Höchstgeschwindigkeit von Warp 9,2 zu beschleunigen. Damit sind sie sämtlichen Großraumschiffen bedeutender Fraktionen unterlegen und können sich kaum durch Flucht retten.
Die Verteidigungskapazitäten bei einem Schiff dieser Größe sind begrenzt, jedoch bemühte sich die Sternenflotte in diesem Fall so gut es ging. Verteidigungssysteme. Die sechs Phaserbänke sind an strategischen Positionen angebracht um einen 360° großen Schusswinkel zu ermöglichen. Allerdings ist die Leistungskraft sehr niedrig, so dass sie gegen die Schutzschilde eines Jem’Hadar Angriffsjäger kaum eine Chance besteht ernsthaften Schaden zu verursachen.Zu Beginn der Konstruktion war die Danube nur mit einem Torpedolauncher ausgestattet, der Standard-Sprengköpfe führen konnte, wie sie auch in den Kampfjägern der Peregrine Klasse genutzt wurden. Später entschied man sich dafür diesen durch zwei Micro-Torpedowerfer zu ersetzen. Zusätzlich dazu haben die Runabouts die Möglichkeit einen Aufsatz zu integrieren, der je nach Mission extra Sensoren oder Waffen mitführen kann. Das Waffenmodul führt weitere zwei Microtorpedolauncher mit sich. Seine multifunktionale Einsetzbarkeit verdankt dieses Schiff seiner Modulbauweise. Die zentrale Komponente ist dabei das Rückrat, da alle Module miteinander verbindet, sowie den Warpkern und die Materie- und Antimateriebehälter enthält. Diese Konstruktion stellt das Grundgerüst dar, welches die untergeschobenen, austauschbaren Komponenten miteinander verbindet. Am Heck befindet sich das Wohnmodul, in dem sich ein Aufenthaltsbereich mit vier Schlafkojen - je zwei übereinander - befinden, ähnlich denen an Bord eines Schiffes der Defiant-Klasse. Zwischen den Pylonen befindet sich längs ein Korridor, zu dessen beiden Seiten die Multimissionsmodule angebracht werden, der die hintere Sektion mit dem Cockpitmodul verbindet. Je nach Einsatzspektrum werden gegebenenfalls andere Modulvarianten montiert. Diese Module können sowohl wissenschaftliche, als auch medizinische Labore enthalten. Der Korridor endet auf der anderen Seite in einem Vorraum des Cockpitmoduls, der vor dem eigentlichem Cockpit liegt. In ihm befindet sich ein Replikator und ein Zwei-Personen-Transporter, einschließlich dazugehöriger Kontrollkonsole.
Verdienste: Diese Klasse befindet sich schon seit einigen Jahren im Dienst und hat sich hauptsächlich im Alltag hervorragend bewährt. Eine der ersten Einsätze haben die Runabouts auf dem Flaggschiff der Starfleet, der U.S.S. Enterprise-D absolviert. 2369 gelingt der U.S.S. Rubicon unter dem Kommando von Captain Picard, die U.S.S. Enterprise-D aus einem temporären Fragment zu befreien. Aber den wohl gefährlichsten Einsatz überstehen drei Runabouts, die 2370 die U.S.S. Odyssey in den Gamma Quadranten begleiten und sich dort drei Jem’Hadar Jäger stellen müssen. Der Auftrag verläuft erfolgreich, allerdings wird die U.S.S. Odyssey durch einen Kamikazeangriff vollständig zerstört.
Ihre Zukunft:Obwohl die Danube Klasse auch im Jahr 2376 immer noch gebaut wird, ist klar, dass sie zur aussterbenden Gattung gehört. Andere Schiffsklassen nehmen dem einstigen Arbeitstier zunehmend die Aufträge weg. Das Runabout der Ventura Klasse beispielsweise wird von der Starfleet seit ihrer Konstruktion als Scoutschiff benutzt, womit dieser modernere Schiffstyp der Danube Klasse diesen Job schon einmal kupiert hat. Das einzige was von der Danube Klasse wohl übrig bleiben wird ist das äußere Design. Gegen 2371/72 beschäftigte sich die ASDB (Advanced Starship Design Buero) mit der Aufrüstung der Danube Klasse. Geboren wurde die Yellowstone Klasse. Man nahm den Roh-Rumpf einer Danube und begann ihn mit sämtlichen Neuerungen voll zu stopfen. Darin inbegriffen wurden standardmäßige 3 Torpedowerfer, rekonfigurierte Schutzschilde, damit sie dem schädlichen Effekt der Jem’Hadar Polaron Waffen und der Breen Energiedämpfungswaffe entgegenwirken konnten, sowie die Ausstattung mit bioneuralen Schaltsystemen. Die Yellowstone Klasse, die 2375 erfolgreich getestet wurde übertraf die Danube Klasse in allen nur erdenklichen Bereichen, und wird somit eher früher als später als Ersatz dienen. Bekannte Schiffe dieser Klasse: (vorgekommen in Folgen, Filmen oder Büchern)
U.S.S. Amazonas U.S.S. City of New Orleans, NCC-65243 U.S.S. Danube, NX-72451 (später NCC) U.S.S. Jenissey, NCC-76580 U.S.S. Mekong, NCC-72936 U.S.S. Molin, NCC-74713 U.S.S. Orinoco, NCC-72905 U.S.S. Platte U.S.S. Rio Grande, NCC-72452 U.S.S. Rubicon U.S.S. Shenandoah, NCC-73024 U.S.S. Volga, NCC-72456 U.S.S. Yangtzee Kiang, NCC-72453
Text by Thomas Raube Bilder © by Thunderchild Runabout Mesh by Matthew Allen
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