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Wie schon zuvor in einigen Artikeln erwähnt werden in der Sternenflotte meist komplett neue Schiffsklassen erstellt und dann von der Prototypklasse Subklassen erstellt (z.B. die Constitution Familie). Manchmal werden auch ältere, bekannte Klassen mit Komponenten moderner Schiffsklassen ausgestattet ( zum Beispiel die Niagara-Klasse).
Aber es gibt auch einige wenige Beispiele dafür, das moderne Schiffsklassen mit verhältnismäßig unmodernen Elementen ausgestattet werden. Das bekannteste Beispiel ist die Yeager Klasse oder wie im heutigen Artikel, die Curry Klasse.
Der größte Teil der Curry Klasse besteht aus Elementen der Excelsior-Baugruppe besser gesagt der ersten Reihe ohne Upgrades. Daraus definiert sich der Baubeginn dieser Reihe zwischen 2285 (Stapellauf der Excelsior) und 2293 (Stapellauf der Enterprise B). Baugleich sind der Diskus und der größte Teil des Hauptrumpfes.
Die Curry-Klasse wurde ursprünglich als schwerer Träger konzipiert. Er diente als Träger von Fightern und Shuttles, welche Ende des 23.Jhd. noch über sehr schwache Warpantriebe verfügten- wenn überhaupt. Seine Aufgabe bestand dementsprechend darin die Jäger möglichst nahe am Kampfgeschehen abzusetzen.
Während die Situation mit den Klingonen sich zunehmend verschlechterte entschied man, neben dem Bau der nagelneuen Excelsior-Klasse zeitgleich aus Komponenten andere Schiffstypen zu bauen. Als sich allerdings das „Große Experiment“ als Fehlschlag erwies, stand man bei der Curry-Klasse gerade vor dem Bau der Gondeln. Nach langem Hin und Her entschied man sich für die Nutzung alter aber bewährter Constitution- bzw. Miranda-Class Gondeln, da es wichtig war, ein Schiff voller Jäger nicht antriebslos zurücklassen zu müssen. Die beiden Komponenten erwiesen sich als extrem vernetzungsfähig und so wurden auch bei späteren Schiffen die Gondeln durch die alte Variante ersetzt da der Antrieb der Excelsior Klasse noch eine ganze Zeit misstrauisch beäugt wurde. Auch wenn rein äußerlich die Komponenten Curry-Excelsior baugleich sind, unterscheiden sie sich innerlich doch erheblich. Der Rumpf der Curry wurde in vier Hauptabteilungen unterteilt und beherbergt neben der Maschinensektion, dem Hauptdeflektoren und den Torpedoräumen ausschließlich Shuttlehangar-Bereiche. Die gesamten Mannschaftsquartiere, Wissenschaftsbereiche und Labore sind in dem Diskussegment untergebracht. Dementsprechend begrenzt ist die Leistungsfähigkeit dieser Systeme
Antrieb Die Curry ist mit einer schweren Warpspulenanordnung bestückt, die baugleich mit dem Refitprogramm der Constitution-Klasse ist. Aufgrund ihrer Bauart und ihres Profils ist sie zu einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von Warp 9,75 fähig, Standardgeschwindigkeit ist Warp 6,8
Der Impulsantrieb baugleich mit der Excelsior verleiht ihr eine für eine Länge von 383 Metern recht beeindruckende Agilität.
Die Curry verfügt über eine große frontal ausgerichteten Shuttlehangaröffnung die so breit wie der komplette Hauptrumpf alle Staffeln von insgesamt 48 Fightern der Peregrine Klasse können innerhalb von 4 Minuten ausgesetzt werden. Zusätzlich gibt es eine kleineren Rampe im „Hals“ auf der Rückseite, direkt zwischen Impulsantrieb und Oberseite des Hauptrumpfes. In diesem können Shuttles in einem Gefecht relativ sicher landen, ohne den Verkehr auf der Hauptrampe zu behindern.
Gegen Anfang der 40 Jahre des 24. Jhds sind die meisten Schiffe dieses Types so gut wie verschwunden, von 55 produzierten Exemplaren sind noch 14 aktiv im Dienst. Sie leisteten gute Dienste in den cardassianischen und klingonischen Kriegen. Während des Dominionkrieges unterzog man sie einem kurzen general Refit das sich allerdings hauptsächlich auf den Antrieb beschränkte und auf die Verbesserung der Schilde um den Polaronstrahlen der Jem Hadar Schiffen zu widerstehen. Schiffe der Curry Klasse nahmen direkt an vielen Kampfgeschehen teil. Ein Exemplar dieser Klasse war Teil des Verbandes, der sich zusammen mit der USS Defiant aus dem Kampfgeschehen zurückziehen musste. Das Schiff war so schwer beschädigt das verbliebenen Jäger nicht an Bord genommen werden konnten, sondern ebenfalls schwer angeschlagen das Schiff eskortierten.
Auch wenn die Rolle der Curry eine sehr wichtige war, sind doch ihre Tage gezählt, vielseitigere Schiffe wie die Akira-Klasse nehmen ihre Aufgaben mit war und die meisten Shuttletypen verfügen mittlerweile eh über leistungsstarke Warpantriebe.
Im laufe der Zeit entstanden verschiedene Versionen der Curry Klasse, insbesondere was die Ausrichtung der Warpgondeln betrifft. Aber es gibt auch unterschiedliche Konfigurationen im Aufbau der Untertassensektion. Während bei einigen Schiffen diese mittig zum Schiff liegt, gibt es andere, an denen die Untertassensektion weiter hinten liegt, und ein großer Teil der Maschinensektion weit nach vorne herausragt.
Die Namensgebung: Es ist wahrscheinlich, das diese Klasse nach Dan Curry benannt wurde, einem Mitwirkenden der Serie Deep Space Nine.
Bekannte Schiffe der Curry Klasse:
USS Curry NCC-45617 USS Coleridge NCC-47136 USS Safeguard NCC-45661 USS Argus NCC-45987 USS Lincoln NCC-48005 Raging Queen NCC-42884 USS Shelly USS Sparrow NCC-46144 USS Kitty Hawk II NCC-47170
Text by Tribblemaster |
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