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Im Jahr 2280 wurde ein neues Tiefenraum-Schiff in Auftrag gegeben, dass anders als die Constitution Klasse mehrere Jahre unabhängig Missionen durchführen konnte. Ein Schiff, welches wissenschaftliche Forschung betreiben, und diese auch vor Ort auswerten konnte. Vier Jahre später ging dann mit dem Widmungsspruch "A Vision Not Grounded In Reality, Is Little More Than A Hallucination." die Namensgebende U.S.S. Constellation vom Stapel. Dem Schiff folgten im gleichen und den darauf folgenden Jahr sieben weitere Raumer dieser Klasse, die fortan ihren Dienst für die Föderation leisteten. Bis ins Jahr 2287 wurden zahlreiche weitere Schiffe dieser Klasse gebaut, doch ab da rückte die neue Excelsior Klasse in den Vordergrund und verdrängte letztendlich die Constellation Klasse. Ihr bis dahin hoher Leistungsgrad der Antriebstechnologie verdankend, wurden die schnellen Constellation Schiffe als „Feuerwehr“ der Grenzlinien angesehen. Erst in der Mitte des 24 Jahrhundert zeigt sich die Altersschwachheit dieser Schiffe, aber dennoch wurden sie weiterhin eingesetzt. Mindestens ein Schiff war Teil einer Blockade die 2368 zu verhindern versuchte, dass sich die Romulaner in einen Bürgerkrieg der Klingonen einmischte. Auch Captain Picard’s erstes Schiff, die Stargazer war ein Raumer der Constellation Klasse. Er kommandierte das Schiff für mehr als ein Jahrzehnt, bis es in der Schlacht von Maxia verloren ging. Picard entwickelte dort im Kampf gegen ein Schiff der Ferengi das brillante Picard-Manöver, welches ab da Pflichtlektüre auf der Starfleet-Akademie wurde.
Das Design der Constellation Klasse war bis dahin ein selten benutztes. Vier Warpgondeln einzusetzen, um die Dynamik der Geschwindigkeit zu erhöhen, wurde nur selten versucht. Wie die Schiffe der Miranda Klasse, ist die Constellation Klasse aus den selben Bauteil-Systemen wie die Constitution Klasse hergestellt. Die Warpgondeln aller drei Klassen stammen aus der selbigen Werft. Die Untertassensektion ist ebenfalls ähnlich. Doch hier lassen sich einige Unterschiede erkennen. Von Vorne gesehen erkennt man schnell den großen Shuttlehangar, der wie später Schiffe der Akira Klasse, ihre Beiboote nach vorne entlassen. Die Constellation besitzt aber noch einen zweiten Hangar, der nach hinten hinaus geht. Dieser beherbergt jedoch nur kleineres Gefährt wie Work Bee’s oder Landefähren, die nur Sublicht-Antriebe besitzen.
Die Constellation Klasse avancierte sich sowohl damals als auch heute als Fregatte. Das Schiff überragte lange Zeit mit seiner Geschwindigkeit, dessen Rekord erst von der Cheyenne Klasse und ihren Schwesterproduktionen überholt wurde. Selbst zu den Zeiten des Dominion-Krieges besitzt sie einen Antrieb, der den meisten moderneren Schiffen gleichgestellt, oder teilweise sogar überlegen ist.
Als Fregatte besitzt diese Klasse eine eher leichte Bewaffnung. Obwohl sie vergleichsmäßig recht viele Phaserbänke besitzt, hinken die Mark IX Emitter den aktuellen Standards hinterher. Schutzschilde anderer Spezies, beispielsweise der Klingonen, Romulaner oder Cardassianer sind bereits in der Lage einen Großteil der Entladung aus einer Typ IX Phaserkanone zu absorbieren. Das gleiche gilt übrigens auch für die 16 Punktstrahlemitter. Diese, gesamt gesehen 360° abfeuerbare Waffe, ist eine Multizielerfassungs-Vorrichtung. Es erlaubt der Constellation Klasse rein theoretisch 16 Ziele auf einmal anzuvisieren, was natürlich einen enormen Vorteil bedeutet, wenn man es mit nur einem Gegner zu tun hat. 2374 bekamen alle Constellation Schiffe, die in den Kriegsdienst einberufen wurden ein Refit-Programm der Waffen- und Verteidigungssysteme. Da die alten Torpedoschächte für die neuen Quantentorpedos nicht ausgelegt waren, blieben weiterhin Photonentorpedos in den Launchern. Allerdings die Phaser bekamen ein Upgrade, und wurden zu Standard Mark X umgebaut. Auch die Schutzschilde wurden erneuert und darauf justiert, dass sie gegen die schädliche Wirkung der Jem’Hadar Polaron-Waffen ankamen.
Ihre Zukunft: Im Jahr 2370 wurde von der Starfleet beschlossen, die seit fast 100 Jahren alte Raumschiffklasse endgültig abzumustern. Anfangs wurde überlegt, sie in ein Refit-Programm aufzunehmen, doch angesichts der vielen neuen Entwicklungen, die sich derzeit taten (Akira, Norway, Steamrunner, Sabre) entschied man, die Ressourcen eher für diese bereit zu stellen. 2373/74, zu Beginn des Dominion-Krieges holte man einige wenige dieser alten Raumschiffe aus den Überschuss-Depots, da man in dem ersten Kriegsjahr unerwartet hohe Verluste erlitt, und die Werften mit der Konstruktion neuer Schiffe nicht hinterherkamen. Allerdings hatte sich wohl kaum jemand darauf gefreut, auf einem dieser Constellation Schiffe Dienst zu tun. Die Klasse bekam nur eine geringe technische Aufwertung in den taktischen Systemen, sprich: Schilde und Phaser. Der Rest des Schiffes konnte nur als antiquiert angesehen werden. 2376/77, nachdem die Großmächte einen Friedensvertrag ausgehandelt hatten, wurde die Constellation Klasse endgültig ausgemustert. Ein einzelnes Schiff dieser Klasse, die U.S.S. Valkyre steht im Flottenmuseum. Bekannte Vertreter dieser Klasse:
U.S.S. Albion U.S.S. Constellation, NCC-1974 U.S.S. Ferrel U.S.S. Gettysberg, NCC-3890 U.S.S. Hathaway, NCC-2593 U.S.S. Magellan, NCC-3069 U.S.S. Stargazer, NCC-2893 U.S.S. Tule, NCC-3710 U.S.S. Valkyre, NCC-2590 U.S.S. Victoria, NCC-3700
Text by Thomas Raube |
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