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Die Centaur Klasse

Gebaut in den 2320er stellt die Centaur Klasse den Vorgänger der Sabre Klasse dar. Geschaffen um mit Klassen wir Ambassador, Excelsior und Miranda zu operieren bekam die Centaur die Rolle eines schnellen Scoutschiffes übertragen.

Die Zähigkeit der kleinen Raumer zeigt sich am besten Beispiel, dass der Prototyp, die U.S.S. Centaur NCC-42043 nach mehr als fünfzig Jahren immer noch seinen Dienst versieht. Das von Captain Charlie Reynolds kommandierte Schiff hatte 2375 den Auftrag, einen Teil der cardassianischen Grenze zu bewachen, und Feindbewegungen zu melden. Als er jedoch einen einzelnen Jäger der Jem’Hadar aufgriff, beschloss er anzugreifen, ohne zu wissen, dass dies eine verdeckte Mission der Starfleet gewesen ist. (DS9 "A Time to Stand") Bevor Reynolds das Schiff jedoch zerstören konnte, wurde er von drei weiteren feindlichen Jägern vertrieben, konnte diese aber abschütteln, und wurde zur Starbase 375 verlegt, wo die Centaur wenig später mit weiteren sechshundert Schiffen zur „Mission Rückeroberung“ aufbrach.

 

Technische Daten im Überblick
Kategory: Scout
  Light Explorer
Länge: 367.91  m
Breite: 240,00 m
Höhe: 57,00 m
Decks: 10
Crew: 125
Emergency Evac: 1500
Masse: 133.141 Metrische Tonnen

 

Die Hüllenkonfiguration lässt schnell erkennen, dass das Schiff aus Komponenten der Excelsior Klasse erstellt wurde. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, da Baugruppen verschiedener Schiffe schon des Öfteren variiert wurden. So geschehen bei der Miranda oder Constellation Klasse, die gleiche oder ähnliche Baugruppen wie die Constitution Klasse besitzen. Noch auffälliger ist es bei den Klassen Galaxy und Nebula, die sowohl identische Untertassensektionen als auch Warpgondeln besitzen.

Die Inneneinrichtung ist eher spartanisch. Das Schiff ist nun mal kein Vergnügungsschiff, und führt auch keine Familien mit sich. Gerade zu Beginn des Dominion-Krieges wurde alles entfernt, was nicht zur direkten Kriegsführung diente. So wurde eines der zwei Holodecks ausgebaut, und stattdessen ein Torpedo-Lageraum eingebaut. Die vier Standard-Shuttles wurden gegen zwei Typ 2 Hochgeschwindigkeits-Shuttles und zwei Peregrine Kampfjäger ersetzt und dazu führt das Schiff seit dem auch ein dreißig Mann starkes Team der Marines mit sich.

 

 

Antriebssysteme
Antrieb: 1 M/A-Reaktor der zwei Warpgondeln speist
  2 Impulssysteme
Reisegeschwindigkeit: Warp 8,5
Max. Geschwindigkeit: Warp 9,20

 

Die Centaur ist aufgrund ihrer geringen Größe und der daraus resultierenden geringen Masse ein sehr wendiges Schiff. Eigentlich ihre größte Stärke, die ein Kommandant eines solchen Raumers unbedingt nutzen sollte. Das relativ kleine Schiff besitzt aber nur einen mittelmäßigen Hauptantrieb, der eine Höchstleistung von Warpfaktor 9,2 zu liefern im stande ist. Verglichen mit anderen Starfleet Schiffen, die während des Krieges an der Front eingesetzt wurden, mit die langsamsten Schiffe.

Aber ursprünglich wurden diese Einheiten auch nicht dazu konzipiert lange Patrouillen oder Eskortmissionen zu fliegen. Sie sollten ihr Platz immer in unmittelbarer Umgebung eines sicheren Raumhafens haben, nicht jedoch an der Frontlinie eines Krieges.

 

Taktische Systeme
Phaser Typ X: 14 Emitter
Launchers: 4 Werfer, (2 forward, 2 aft) Jeder von ihnen bestückt mit 10 Photonentorpedos
  (In Kriegszeiten wahlweise auch Quantentorpedos)

 

Die Centaur ist mit vier Torpedowerfern ausgestattet, zwei vorwärts, zwei rückwärtig, aber entgegen der hohen Werferzahl nur leicht mit zehn Photonentorpedos pro Launcher bestückt. Die dürftige Torpedozahl macht einmal mehr erkenntlich, dass das Schiff nur als Scout konzipiert wurde. Vierzehn Phaseremitter an der Zahl sollen dieses Defizit wieder ausgleichen. Die Emitter sind ausnahmslos vom Typ 10, und sind somit ebenbürtig mit Systemen der aufgerüsteten Galaxy Klasse oder der Sovereigns, die bis dahin führend in der Kampfstärke sind.

Der Ausgleich war zwar eine gute Idee, doch zeigte sich bei den Waffensystemen der Centaur die gleichen Probleme wie bei der Defiant Klasse. Wollte das Schiff seine vollen Kapazitäten nutzen, befand sich das Schiff nahe der Selbstzerstörung. Es hatte Jahre gebraucht die Feinkalibrierungen vorzunehmen, damit die Schiffe Kampftauglich waren.

 

Hinter den Kulissen:

Die Centaur Klasse entstand aus dem Effekt hin, möglichst billige 3d Modelle herzustellen. Deep Space Nine zeigte ab der vierten Season verstärkt sehr beeindruckende Kampfszenen, die durch neue Raumschiffmodelle aufgepeppt werden sollte. Und da dachte man sich: Warum vollkommen neue Schiffdesigns entwickeln, so wie man es zu ST8 gemacht hatte (Sovereign, Akira, Steamrunner, Sabre, Norway) wenn man doch auf alte Modelle zurückgreifen, und diese neu anordnen kann. So entstanden viele neue Schiffsklassen, wie die Yeager, eine Mischung aus Intrepid und Maquis Fighter, die Curry, eine verrutschte Excelsior mit drei Triebwerken, und auch die Centaur, die aus Triebwerken und Untertassensektion der Excelsior und dem Waffenturm der Miranda-Klasse besteht.

Bekannte Schiffe dieser Klasse:

U.S.S. Centaur NCC-42043

Text by Thomas Raube

 

 

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