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In dieser Ausgabe widmen wir unsere volle Aufmerksamkeit einem Föderationsraumschiff, das ähnlich wie die Exelsior-Klasse die Föderationsschiffstechnik auf eine neue Stufe stellte. Der schwere Kreuzer der Ambassador-Klasse
Ambassador-Klasse, Typ A
Die Ambassador-Klasse wurde zu beginn der 20 Jahre des 24. Jahrhunderts entwickelt. Sie sollte die mittlerweile in die Jahre gekommenen Schiffe der Miranda, Constellation und auch Excelsior-klasse ersetzen bzw. ergänzen. Das Schiff zählte bis dato zu den größten die jemals von der Föderation entwickelt wurden und kann sich auch heute noch neben der Sovereign und der Galaxy-Klasse als größtes Schiff der Flotte den 3. Platz für sich beanspruchen.
Die Ambassador klasse ist ein typisches Forschungsschiff der Starfleet, verglichen mit den anderen damaligen Föderationseinheiten war sie allerdings extrem gut ausgestattet. Die Schiffe beherbergten die besten und leistungsfähigsten Sensoren ihrer Zeit, inklusive 18 modularen Sensorpaletten für missionsspezifische Ausrüstung. Achtundzwanzig große Laboratorien wurden in das Schiff integriert, zusammen mit Systemen, die drei der Frachträume in Labors umwandeln konnten, wenn zusätzliche Ausrüstung notwendig war. Dadurch war das wissenschaftliche Potential des Schiffes mehr als 3 mal so groß wie das einer Standard-Excelsior-Einheit.
Zusätzlich zu den typischen Aufgaben der Föderation, der Erforschung des Alls, sollte das Schiff auch als Einheit mit hohem taktischen Potenzial in Konflikten eingesetzt werden können zumal sich die Föderation zu dieser Zeit mit wachsenden Aggressionen von Seiten der Klingonen und Romulaner konfrontiert sah. Selbst nach Einführung der Galaxy-Klasse bleibt die Ambassador-Klasse weiterhin ein Schiff der Kategorie „schwerer Schlachtkreuzer“. Mit dem Prototypen, der USS Ambassador NX-10521 wurden die ringförmigen Phaser-Bänke eingeführt, die die älteren punktförmigen Phaser-Emitter ersetzten. Dieses System verbesserte die Fähigkeit des Schiffes, anhaltende Feuerstöße abzufeuern und reduzierte die Aufladungs- und Abkühlungszeiten der Phasersysteme erheblich. Die Benutzung eines eigenen Energieversorgungssystems für jede der zehn Bänke verdreifachte deren Lebensdauer im Vergleich zu einem Punktphaser der gleichen Leistungsklasse. Auch die neuen Burstfire Torpedorohre, welche pro Rohr fünf Torpedos gleichzeitig abfeuern konnten, waren eine Neuerung, die dem alten Singlefire-System weit überlegen war. Obwohl sie genau so viele Torpedorohre wie eine Excelsior-Klasse hatte, gab der Ambassador-Klasse diese Fähigkeit die Effektivität von zehn Torpedorohren ein. Ebenfalls neu waren die leistungsfähigen Computerkerne der Ambassador-Klasse, die erstmals mit isolinearen Chipsätzen und einem Betriebssystem auf Nanoprozessorbasis – der Vorstufe des heute bekannten LCARS – ausgestattet waren.
Die Ambassadorklasse verfügt wie die meisten Föderationsschiffe über ein Zwillingsgondel-System, welches von einem Warpkern gespeist werden, sowie über einen Doppelimpulsantrieb. Auch hier wurden Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen betätigt, da der Impulsantrieb bemerkenswert klein ist, für ein Schiff dieser Größenordnung.
Da das Schiff aufgrund seiner Größe diverse Gebiete wie Asteroidenfelder nicht direkt anfliegen kann wurde es mit einer Vielzahl von Shuttles ausgerüstet. Diese befinden sich in dem typisch gelegenen Hangar am Heck des Schiffes und beherbergen mindestens 6 Typ 3, 4 Typ 7 sowie 10 Workbees
Ambassador-Klasse, upgrade, Typ B
Da die Entwicklung der Ambassadorklasse ein enorm großen Etat an Material verschlang, wurden bereits wenige Jahre später von den Ingenieuren in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Raumflotte Upgrades entworfen, welche die Klasse noch leistungsfähiger und vor allem langlebiger machen sollten. Die Modifikationen waren allerdings so gravierend, dass sie im Gegensatz zum Excelsior-Upgrade Model nicht nachträglich gemacht werden konnten, sondern nur bei neu gebauten Schiffen umgesetzt werden konnten.
Sensoren-Kuppel:
Hauptdeflektor:
Bussard-Kollektoren:
Hüllenintigrität: Die Modelle der Ambassador-B Klasse haben zwar immer noch die gleiche Grundform, jedoch ist der Halsansatz des Schiffes, samt Impulstriebwerk weiter unter den Diskus gewandert. Die Untertasse wurde um sechs Meter nach hinten versetzt, um Probleme mit dem strukturellen Integritätsfeld zu beheben. Des Weiteren sind die Gondelansätze weiter nach hinten gerückt. Ziel war die Erzeugung einer effektiveren Schild und Warpfeldblase da bei der Ursprünglichen Konstruktion der Energieauffwand um 10 Prozent höher war. Allerdings wurde das Schiff damit auch sechs Meter kleiner.
Impulsantrieb: Wurde vollkommen gegen ein neueres, leistungsfähigeres Model ausgetauscht. Aufgrund dessen leuchtet der Impulsantrieb des Schiffes auch nicht mehr blau sondern wie später üblich rot.
Shuttlehangar: wurde modifiziert und ist nun zusammen mit dem gesamten Heck des Schiffes länger. Auch ein neues Tor wurde eingebaut um für einen schnelleren Start von Shuttles zu sorgen.
Zusätzlich dazu wurde auch ein zweiter Hangar installiert. Dieser befindet sich direkt unter dem ersten und ist vom Aufbau her dem Model des achtern Excelsior-Hangars nicht unähnlich. Er beherbergt zusätzlich zwei Typ 3 und zwei Typ 7 Shuttles.
Rettungskappseln: Wurden auf der Hülle neu arrangiert. Die Ursprünglich hohe Anzahl an Kapseln direkt auf dem Brückenaufleger des Schiffes wurde drastisch reduziert. Diese wurden auf die Maschinenraumsektion verlagert und finden sich nun direkt steuerbord und backbord hinter dem Hauptdeflektor.
Alles in allem waren diese Modifikationen ein Grund für die Langlebigkeit dieser Schiffsklasse. Das Erste Model des Typ B war die USS Yamaguchi NCC-26510
Allerdings sei angemerkt das sich auch die ursprüngliche Variante durchaus durchsetzte. Das beste Beispiel dafür war die USS Enterprise NCC-1701-C, die aufgrund ihrer Manövrierbarkeit und Waffenstärke einen Kampf gegen die Romulaner begann, die einen Überraschungsangriff auf einen klingonischen Außenposten begannen, und damit maßgeblich zur Entstehung eines Friedensvertrages zwischen der UFP und dem klingonischen Imperium beitrug.
Auch zum Ende des 24. Jhd hin sind die schweren Schiffe der Ambassadorklasse weiterhin ein wichtiges Rückrat der Flotte. Sie leisteten ihren Beitrag im Dominionkrieg und zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, Manövrierbarkeit und Waffenstärke aus.
Bekannte Vertreter dieser Klasse: (vorgekommen in Folgen, Filmen oder Büchern)
USS Adelphi NCC-26849 USS Ambassador NX-10521 (später NCC) USS Barham NCC-29341 USS Bridger NCC-2849 USS Charadri USS Enterprise NCC-1701-C USS Excalibur NCC-26517 USS Exeter NCC-26531 USS Gandhi NCC-26632 USS Ganimed NCC-26850 USS Hannibal USS Horioto NCC-10532 USS Kaga NCC-25010 USS King George V NCC-30396 USS Marad NCC-11299 USS Monitor USS Pensylvania NCC-61827 USS Sable NCC-22015 USS Swordfish NCC-2430 USS Tuscon USS Turlock NCC-86701 USS Valdemar NCC-26198 USS Yamaguchi NCC-26510 USS Zhukov NCC-62136
Text by Tribblemaster |
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