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1x01 Above and Beyond
Die erste Kolonie der Menschen im All - „Vesta“ - wird feierlich von den Kolonisten eingeweiht, doch in der darauf folgenden Nacht vernichten fremde Fighter die Funkverbindung zur Erde, und Bodentruppen verbrennen alles was sich bewegt.
Dessen unwissend gehen die Startvorbereitungen der Tellus Mission ungehindert weiter und Nathan West und seine Verlobte Kylen Celina freuen sich auf ihr zukünftiges Leben in der neuen Welt. Einen Tag vor dem Start erklärt man ihnen, dass die Bewegung für die Rechte der Invitros darauf drängt einige von ihnen bei der Mission dabei haben zu wollen. Der Nachteil ist nur, das wegen des wenigen Platzes zehn von der ursprünglichen Besatzung auf der Erde bleiben müssen, wovon entweder Nathan oder Kylen einer von ihnen wären. Man überlässt ihnen die Entscheidung, wer von beiden fliegt und überlässt den anderen die Hoffnung dem Marine Corp beizutreten, da dieses eine Fliegerstaffel zum Schutz der Kolonie dort stationieren will.
Anderswo ist der Invitro Cooper Hawkes auf der Flucht vor einer Straßenbande die ihn aufhängen will. Hawkes befreit sich mit Gewalt, was von der Polizei falsch ausgelegt wird und ihn verhaftet.
Am nächsten Morgen beobachtet der Tellus Verantwortliche, wie nur Kylen eincheckt, und sich West anscheinend fürs hier bleiben entschieden hat. Doch die beiden haben einen Plan ausgeheckt wie sie doch gemeinsam nach Tellus kommen. West schleicht sich in den Frachtbereich um als blinder Passagier mitzufliegen. Jedoch wird von den Computern eine abnorme CO2 angezeigt, und er wird entdeckt. West muss mitansehen wie die Rakete startet, und alles was ihm von Kylen bleibt ist ein kleines Photo und der Satz “Ich glaube ganz fest an dich“ auf einem Diktiergerät.
West weiß, das die Chance mit dem Marine Corp nur verschwindend gering ist, aber für die Liebe seines Lebens schreibt er sich ein. Auf dem Weg dorthin lernt er im Bus weitere der Kadetten kennen, wie etwa Shane Vansen, Paul Wang, Vanessa Damphousse, oder Mike „Pags“ Pagodin. Vor Ort macht West noch unliebsame Bekanntschaft mit dem „Tank“ Cooper Hawkes, der zwischen den beiden Optionen Lebenslänglich oder Marine Corp wählen konnte.
Inzwischen hat die Tellus-Rakete ihren Bestimmungsort erreicht und setzt zur Landung an, da greifen die gleichen Raumjäger die Vesta zerstört haben an, und zwingen die Rakete zur Notlandung. Nun muss auch die Regierung reagieren, denn die Außerirdischen sind auf dem Vormarsch.
Während die gefechtsbereiten Piloten an die Front geschickt werden, absolvieren die Rekruten eine Übungsmission auf dem Mars, wo sie das erste Mal mit dem Feind in Kontakt treten. Ein Scoutschiff ist dort abgestürzt und der Pilot nimmt sie unter Beschuss. Pags kommt dabei ums Leben, doch man kann den Alien gefangen nehmen, der sich jedoch bald darauf selbst tötet.
Zurück auf der Erde graduieren die Rekruten, und bekommen Landurlaub, bevor sie in den Krieg ziehen. West und Shane beschließen gemeinsam zu West’s Eltern zu fahren, wo sie den Kriegsbeginn live im Fernsehen beobachten können. Er endet mit einer vernichtenden Niederlage für die Menschen. Alle Rekruten werden sofort zurückgerufen um die Verluste zu ersetzen. Das Militär hat inzwischen den Computer des Scoutschiffes geknackt, und will mit dessen Daten einen Offensivschlag gegen die Aggressoren starten, bei denen das 58th Rückendeckung geben soll. Auf der Saratoga, dem Trägerschiff des 58th erkennt man, das die Infos aus dem Scout gefälscht waren, und die gesamte Streitmacht der Erde ins leere fliegen, wohingegen die Aliens freie Bahn auf die Erde hätten, wäre da nicht das 58th. Im Asteroidengürtel will man die feindliche Armada abfangen oder zumindest auf Distanz halten, bis die Erdstreitkräfte zurückkommen.
Es kommt zur erbitterten Schlacht bei der die Piloten sich das erste Mal voll und ganz aufeinander verlassen müssen, und es gelingt ihnen die feindlichen Streitkräfte so lange zu beschäftigen, bis die eigene Flotte in die Schlacht eingreifen kann.
Fazit: Gleich der Pilotfilm bietet ein ansehnliches Maß an Handlung, Action und Charakterelementen. Zugegeben, die Special-Effekts in der Pilotfolge waren noch etwas unausgereift, was man im besonderen an den Chig-Fightern erkennt, aber das verbessert sich in den folgenden Episoden. „Above and Beyond“ hat ansonsten alles was man sich für einen Piloten wünscht, und er wirft genug Fragen und Spannung auf, wie es denn nun weitergehen wird. Ein besonderer Bonuspunkt der Pilotepisode ist zweifelsohne die immense Realitätsnaheit, was bei den Colony-Raketen beginnt, aber auch die Ausrüstung, die Fighter und die Trägerschiffe. Oft auch als Werbeserie für das US Marine Corp verschrien, mag es zwar sein das dieses mit Freuden gesehen hat, wie Space auf Patriotismus und jeder muss seinen Beitrag leisten setzt, aber seihen wir mal ehrlich, das kann kein Kritikpunkt sein. Jede andere SciFi Serie, in der eine militärische Hierarchie vorherrscht (Stargate, Star Trek, Babylon 5, Battlestar Galactica) müsste sich dann den gleichen Anklagepunkten stellen. Fazit: 5 von 5 Text by Thomas Raube |
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