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SciFi News für März 2011

Quellen: www.Treknews.de    www.Stargate-Planet.de   www.dailytrek.de   www.SF-Radio.net

 

William Shatner und Leonard Nimoy feiern runden Geburtstag

Captain Kirk und Mister Spock feiern 80

 

„Raumschiff Enterprise“ hat TV- und Kinogeschichte geschrieben und zwei Männer berühmt gemacht: William Shatner und Leonard Nimoy. Beide feiern ihren 80. Geburtstag.

 

Beide Schauspieler sind Nachkommen ukrainischer Juden, die nach Nordamerika ausgewandert waren.

 

Shatner kam am 22. März 1931 in einem Vorort des kanadischen Montreal zur Welt.

 

Schon als Kind begeisterte er sich für die Bühne und als junger Mann zeigte er seine Vielseitigkeit: Er spielte sowohl Shakespeare als auch „Ranger Bob“ in der „Howdy Doody Show“. Als 27-Jähriger hatte er seine erste große Hollywood-Rolle, Alexej, den jüngsten der „Brüder Karamasow“. Gleichzeitig spielte er am Broadway und im Fernsehen. Und genau das entwickelte sich zum Problem: Shatner war ein begnadeter Schauspieler mit genug Charisma, um ein Weltstar zu werden. Aber völlig wahllos nahm er fast jede Rolle an. Andere machten sich rarer und gefragter.

 

Doch auch Shatner wurde gefragt, etwa, ob er einen Raumschiff-Captain in einer Science-Fiction-Serie spielen wolle…

 

Er wollte! Doch die Sendung war ein Misserfolg. Nach ein paar Folgen sollte sie abgesetzt werden, rettete sich zwar zweimal in die nächste Staffel, aber nach der dritten war Schluss – trotz der Proteste eingefleischter Fans. Experiment „Star Trek“ gescheitert.

 

Aber die Serie schrieb Fernsehgeschichte. Mitten im Kalten Krieg zeigte sie Russen, Japaner und Amerikaner einträchtig in einem Schiff.

 

Ein paar Außerirdische waren natürlich auch dabei und eine Frau als Offizier – sogar eine Schwarze! In einer Folge küsste Captain Kirk dann auch noch Lieutenant Uhura, gespielt von Nichelle Nichols (79). Es war der erste „gemischtrassige Kuss“ in der US-Fernsehgeschichte (1968), und einige Anstalten weigerten sich, die Szene auszustrahlen.

 

Keine Fernsehserie, bestätigt das Guinness-Buch der Rekorde, bekam so viele Ableger, nämlich fünf. Bis auf die Zeichentrickfassung erlebten sie alle mehr Staffeln als das Original – auch wenn sie in den Augen der Fans natürlich nie an die Originalserie heranreichen konnten. Hinzu kamen bis heute elf Kinofilme, teilweise echte Kassenschlager. Nicht zuletzt wurde „Star Trek“ dutzendfach persifliert – auch eine Form der Anerkennung.

 

An die Popularität von „Captain Kirk“ reichte nur noch „Mr. Spock“ heran.

 

Faszinierend gespielt wurde der Außerirdische mit den spitzen Ohren von Leonard Nimoy. Auch der stand, vier Tage nach Shatner in Boston geboren, schon als Kind auf der Bühne und war vor der Serie ein anerkannter Schauspieler, ein Star war er nicht. Als „Spock“ wurde er so populär, dass „Star Trek“-Erfinder Gene Roddenberry anordnete, keine Vulkanier mehr auftreten zu lassen. Sie hätten nur gegen Spock verlieren können. Durchgehalten wurde das nach Roddenberrys Tod 1991 aber nicht. „Enterprise“ lies beide niemals los.

 

Dabei waren beide durchaus auch abseits der Sternenflotte erfolgreich:

 

Nimoy führte bei Filmen Regie, etwa bei „Noch drei Männer, noch ein Baby“. Er arbeitete als Fotograf und wurde auch in anderen Serien bekannt, von „Kobra, übernehmen Sie“ bis „Fringe - Grenzfälle des FBI“. Und er sang sogar, und das mit seiner tiefen Stimme gar nicht schlecht. Als Sänger versuchte sich auch Shatner, auch wenn sein Gesang mehr ein Rezitieren von Songtexten war.

 

Die Kritiken waren gemischt. Als Buchautor, vor allem natürlich Science Fiction, war er schon erfolgreicher. Doch letztlich waren es Film und Fernsehen, die Shatner zur Legende machten: Etwa als Polizist „T.J. Hooker“, als Denny Crane in „Boston Legal“ oder gerade aktuell als störrischer Vater in der Komödienserie „$h*! My Dad Says“. Darin spielt er übrigens mit knapp 80 einen 71-Jährigen. Kein Problem, Shatner ist noch fit und scheint noch eine Weile spielen zu wollen.

 

Vielleicht besucht er ja auch noch mal das Örtchen Riverside in Ohio. Dort steht, streng nach den Drehbüchern, ein Schild mit der Aufschrift: „Zukünftiger Geburtsort von Captain James T. Kirk - 22. März 2228“.

 

Mehr zu William Shatner gibt es immer gesonderten Bericht zu seinen 80 Geburtstag in dieser Ausgabe.

 

"Star Trek XII" - Pegg bestätigt Drehbeginn

Paramount hat ihn gebeten, sich den August und September freizuhalten.

 

Simon Pegg ist derzeit auf Promo-Tour für seinen aktuellen Film "Paul". Da stellen die Journalisten auch gern mal die eine oder andere Frage zum kommenden Trek-Film. Zum Beispiel zum Skript:

 

Simon Pegg: Ich hab tolle Sachen über das Skript gehört. Bei Bad Robot sind alle ganz aufgeregt. Aber wir erfahren immer alles als Letzte, weil sie uns nicht vertrauen.

 

Nick Frost (Kollege von Pegg bei "Paul"): Was ich sagen kann, und das sollte ich eigentlich nicht, offenbar wird es im Weltraum spielen [lacht].

 

Pegg: Das stimmtl [lacht]. Dafür werde ich eine Menge Ärger bekommen ... da gibts viel Geheimniskrämerei. Beim ersten Film, da saß ich in einem Hotelzimmer und dann kam ein Typ mit dem Skipt. Und das musste ich lesen, während er draußen darauf gewartet hat, dass ich es ihm wiedergebe. Das läuft so, weil es heutzutage schwer ist, ein Geheimnis zu bewahren.

 

Außerdem gab der Schauspieler an, dass Paramount ihm gesagt hätte, er solle sich den August und September freihalten, um seine Rolle als Scotty in "Star Trek XII" wiederaufzunehmen.

 

Kirk mit Romanze in "Star Trek XII"

 

Kirk-Darsteller Chris Pine spoilerte auf seiner Facebook-Seite ein wenig zum nächsten "Star Trek"-Kinofilm.

 

In "Star Trek XI" blitzte Kirk noch bei Uhura ab, im nächsten Film soll auch er lieben dürfen.

Chris Pine ließ laut TrekWeb heute seine Fans auf Facebook folgendes wissen: "Nach tausenden Fragen zur 'Star Trek'-Fortsetzung kann ich endlich sagen, dass ich den Drehbuchentwurf in den Händen halte. Ich kann euch jetzt auch erzählen, dass ich eine Romanze habe und es alles sehr aufregend ausschaut."

 

Die Dreharbeiten zum Film werden, wie Simon Pegg zuvor bekannt machte wohl im August beginnen. Wenn nun also die ersten Schauspieler Einblick ins Drehbuch bekommen und die Dreharbeiten näher rücken, können wir uns hoffentlich in den nächsten Wochen auf mehr Fakten zum Film freuen, nicht zuletzt wird J. J. Abrams nach Lektüre des Drehbuchs bekannt geben, ob er erneut im Regiestuhl Platznehmen wird.

 

Star Trek 12: Hilfe für Japan

Setbesuch wird versteigert

 

Auch die Macher des kommenden zwölften Star Trek Films möchten der leidgeplagten Bevölkerung Japans helfen. Laut den Berichten von TrekMovie.com veranstaltet UNICEF einen Spendenmarathon, dessen Erlös den Betroffenen helfen soll. Im Gegenzug für die Spenden bieten sich die Chancen auf zahlreiche Gewinne.

 

J.J. Abrams hat angekündigt, dass sich das Filmteam an der Aktion beteiligen wird. Als möglicher Preis wurde ein Besuch am Set von Star Trek XI angekündigt. Tickets für die Veranstaltung werden für 10$ angeboten.

 

Shatner synchronisiert "Star Trek"-Intro neu

"Space, the final frontier ..." in einer neuen Version, speziell für die Discovery-Besatzung.

 

Nachdem die Crew der Discovery bereits mit der Musik aus der Classic-Folge "Amok Time" ("Weltraumfieber") unsanft auf dem Schlaf gerissen wurde, setzt die NASA nun mit Hilfe von William Shatner noch einen drauf.

 

Extra für die Astronauten, die auf dem letzten Discovery-Ausflug unterwegs waren, hat der Schauspieler den Vorspann der Classic-Serie neu vertont:

 

"These have been the voyages of Space Shuttle Discovery. Her thirty year mission to seek out new science - to build new outposts - to bring nations together on the final frontier. To boldly go and do what no spacecraft has done before."

 

Neuigkeiten zu "Stargate: Universe"

Wird es 1-2 Filme geben?

 

Joseph Mallozzi, einer der Produzenten von Stargate Universe äußerte sich anlässlich der 1. Schnittfassung des Staffelfinales "Gauntlet" erneut zur Situation der Serie.

 

"Hoffentlich haben wir wenn sie [die Folge] gesendet wird eine definitive Aussage über einen potentiellen Film oder zwei. Wenn es genehmigt wird und die Fans sich auf ein angemessenes Ende der Mission der Destiny freuen können, dann wird "Gauntlet" sicher die Vorraussetzungen für einen großen Abschluss schaffen.

Wenn die Dinge auf der anderen Seite nicht gut laufen und Gauntlet sich als das bittersüße Finale herausstellen sollte, werden die Fans begeistert und ergriffen sein und gebrochene Herzen haben - und sich fragen was hätte sein können."

 

Auch Craig Engler vom SyFy Channel äußerte sich am 1. März über Twitter. Auf die Frage ob irgendeine Hoffnung auf eine dritte Staffel bestehen würde wenn die letzten Folgen GIGANTISCHE Zuschauerzahlen bekommen würde, antwortete dieser: "Theoretisch könnten gigantische, beständige Zuschauerzahlen der letzten 10 Folgen die Diskussion über eine Fortsetzung in irgendeiner Form eröffnen." In einem weiteren Tweet fügte er jedoch hinzu, dass er die Worte "theoretisch" und "wahrscheinlich" betont um nicht falsch verstanden zu werden oder falsche Hoffnungen zu wecken.

 

Es stellt sich hier also die Frage ob SyFy in die Gespräche der Produzenten mit MGM eingebunden ist und ob damit bessere Zuschauerzahlen die Entscheidung bringen werden. Ein Leser von Mallozzi's Blog merkte jedenfalls an, dass SyFy in den USA derzeit mehr Werbung als "jemals zuvor" für Stargate Universe macht.

 

SyFy begann am 7. März in den USA mit der Ausstrahlung der letzten 10 Folgen. In Deutschland wird die zweite Staffel ab dem 16. März auf RTL II zu sehen sein.

 

 

 

Claudia Christian andere Geburtstags-Con

Babylon 5 Star feiert mit Fans

 

Claudia Christian feiert dieses Jahr ihren Geburtstag gemeinsam mit ihren Fans. Dafür veranstaltet sie mit einigen ihrer Kollegen eine eigene Convention.

 

"Nachdem ich jahrelang auf Cons gewesen bin, auf denen Fans misshandelt wurden (kein Kontakt, nicht fotografieren oder filmen, nicht essen oder atmen, ...) will ich jetzt meine eigene "Anti-Convention" schmeißen. Ich denke, wenn man den Fans Freiheit und Respekt entgegen bringt, dann werden sie einen ebenfalls mit Freiheit uns Respekt behandeln.

Die Basisregeln: "Immer ansprechbar" und "Keine Regeln - verhalte Dich einfach nur respektvoll".

 

Neben einigen Stars, die das mitmachen wollen, feiert Claudia Christian auch ihren Geburtstag - direkt auf/während/in der Con.

 

Das könnte recht spaßig werden am 13.+14.8.2011 in London.

 

Weitere Gäste sind unter anderem: Suanne Braun (Hathor aus SG-1), Patricia Tallman (Lyta Alexander aus Babylon 5), Linda Thorson (Gul Ocett aus Star Trek TNG).

 

"Firefly": Gail Berman blickt mit gemischten Gefühlen auf die Absetzung zurück

"Heute würde ich vielleicht anders entscheiden."

 

Firefly - Ein zu früh abgesetzter SF-Klassiker"Firefly"-Fans (auch "Browncoats" genannt) sind in einer besseren Situation als die meisten Anhänger großartiger, aber kurzlebiger Serien: Mit dem Kinofilm "Serenity" bekamen sie zumindest einen Abschluss der meisten offenen Handlungsbögen präsentiert. Zudem wird die Serie regelmäßig im Fernsehen wiederholt, im Moment auf dem amerikanischen Science Channel. Zu diesem Anlass wird jede Folge von dem bekannten Physiker Michio Kaku kommentiert.

 

Browncoats haben es manchmal aber auch schwerer als andere Fans: Die vielen Anspielungen auf "Firefly" in Nathan Fillions (Captain Reynolds) neuer Serie "Castle" erinnern die Fans ständig daran, was sie verloren haben.

 

In Bezug auf die Absetzung äußerte sich nun nachträglich Gail Berman, die ehemalige Chefin des Fernsehsenders FOX, auf dem "Firefly" ausgestrahlt wurde. Berman arbeitete bereits früher mit dem "Firefly"-Schöpfer Joss Whedon zusammen und war Produzentin seiner Hitserien "Angel" und "Buffy".

 

Sie sagte zur damaligen Situation: "Firefly abzusetzen war eine der schwierigsten Entscheidungen meiner Karriere, denn ich habe sehr eng mit Joss Whedon zusammengearbeitet. Es war schwer, die Serie abzusetzen als die Quoten nicht stimmten. Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich mich vielleicht anders entscheiden, aber ich bin nicht sicher ob das etwas geändert hätte. Es kam auf die Quoten an. Firefly war eine wunderbare Serie, und ich hatte große Freude, mit Joss daran zu arbeiten. Aber diese Serie war eben auch sehr aufwendig und teuer zu produzieren - und konnte nicht die Zuschauerzahlen anziehen, um das zu finanzieren."

 

Die Tatsache, dass Bermans Aussage als Neuigkeit bewertet wird, ist ein Zeichen dafür, dass die Browncoats die Absetzung ihrer Lieblingsserie noch immer nicht verwunden haben - selbst über acht Jahre danach. Auch wenn es also manchmal schwer ist ein "Firefly"-Fan zu sein: Wie die regelmäßigen Wiederholungen im Fernsehen sowie zahlreiche Fanfilme und auch die aktuelle "Help Nathan buy Firefly"-Kampagne zeigen, ist das Fandom sogar nach vielen Jahren immer noch quicklebendig.

 

"Primeval": Ausstrahlung von Staffel 4 startet am 11. April 2011 auf ProSieben

Staffel 5 feiert in Deutschland Europapremiere!

 

Der Münchner Sender ProSieben gab vor einigen Tagen den deutschen Starttermin der neuen "Primeval"-Staffel bekannt. Zur Überraschung vieler Fans werden gleich alle 13 neuen Episoden am Stück ausgestrahlt. Es handelt sich dabei um die 4. Staffel (sieben Episoden) und 5. Staffel (sechs Episoden) der Serie.

 

Ab dem 11. April 2011 wird "Primeval", wie üblich, am Mystery-Montag laufen. Dann können die beliebten Urzeitmonster auf ProSieben endlich wieder ihr Unwesen treiben. Die derzeit noch laufende Mystery-Serie "Fringe" wird somit erstmal in die Pause geschickt.

 

In England wurde die 4. Staffel bereits im Januar und Februar dieses Jahres ausgestrahlt. Bis zum Start von Staffel 5 müssen die Briten allerdings noch etwas warten. Da ProSieben einer der Mitproduzenten von "Primeval" ist, darf der Sender die 5. Staffel in Deutschland exklusiv europaweit zuerst zeigen.

 

Eigentlich sah es für "Primeval" überhaupt nicht rosig aus. Bereits nach der 3. Staffel wurde die Serie im Juni 2009 abgesetzt. Jedoch nahm man die Produktion aufgrund starker Fanproteste und dank eines neuen Finanzierungsmodells wieder auf (wir berichteten).

 

"Primeval": Spoiler zur 5. Staffel

Produzent kündigt die größte je gezeigte Kreatur an

 

"Primeval"-Produzent Tim Haines hat in einem SFX-Interview Details zur Handlung der 5. Staffel verraten. So wird sich diese um die geheimnisvollen Motive des Milliardärs und Forschers Phillip Burton (Alexander Sidding) drehen.

 

Staffel 5 wird direkt an das Ende der vierten Staffel anknüpfen: Im Finale der siebten Episode geschehen mit Connor und Phillip seltsame Dinge. Hier soll sich eine größere Story entwickeln und es würden Gründe deutlich werden, warum Matt eigentlich mit im Team sei.

 

Des Weiteren sollen schon aus früheren Episoden bekannte Monster auftauchen. Die Predatoren aus der Zukunft kehren wieder zurück, doch dieses Mal in einer anderen Gestalt. Haines kündigt die größte Kreatur an, welche sie je in der Serie gezeigt hätten an, sowie die Rückkehr weiterer Kreaturen, wie beispielsweise die Raptoren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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