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Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Okay, vorweg. Ich habe bereits Teil 1 und 2 geliebt, habe beide Teil x-mal gesehen – natürlich in der Extended Version – und habe mich ein ganzes Jahr auf Teil 3 gefreut.

Man kann also sagen, dass ich mich mit einer gewissen Erwartungshaltung in dem Kinosessel zurecht setzte.

Dank unverfrorener Dreistigkeit war ich noch an Karten für diesen Film gekommen, an sich kein Problem... es sei denn, man will noch am Starttag ins Kino und dann auch noch in die englische Fassung... J

Nach den ersten ca. 80 Minuten – sprich während der Pause, welch lästige Erfindung – war es Zeit für ein erstes Resumé des bisherigen Filmes und Steffi und ich waren uns einig.

„Wow!“

Auch der Rest des Filmes verging viel schneller als es uns lieb war. Und auch wenn man gegen Ende des Filmes 3-5 Mal dachte. „Jetzt ist Schluss!“, da die Überblendungen zu den nächsten Szenen recht lang waren und sich das Ende ein wenig hinzog, da jeder einzelne Handlungsfaden zu Ende gebracht wurde.

Und doch kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass dies der beste Film ist, den ich im ganzen letzten Jahr gesehen habe.

Okay, ihr wollt sicher wissen, warum mir dieser Film so gutgefallen hat... Also bröseln wir die Sache doch mal auf:

 

Dank Peter Jackson blieb uns auch beim dritten Teil, wie schon beim vorhergehenden Teil, eine unnötig lange Einleitung erspart und man konnte sofort ins Film Vergnügen einsteigen.

Neben zwei wirklich gekonnten Gesangdarbietung (mit Gänsehautfaktor) von Billy Boyd (Pippin) und Viggo Mortensen (Aragorn) und einer buchgetreuen Nachbildung der Stadt Minas Tirith, gab er wieder opulente Schlachtszene. Die  beste  und  größte  war  die  Schlacht vor und in Minas Tirith. Interessant sind die Recycling Methoden von Mittelerde bzw. die Übergabe der Gefangenen *g*.

Was mir mit am besten gefiel ist die Tatsache, das Peter Jackson es  schafft Massenszenen so brillant umzusetzen und nebenbei doch nie Details aus den Augen verliert. So dass auch während der Schlachten Charaktere weiterentwickelt und Handlungsfäden weitgeführt werden.

Ein besonderes Augenmerk war für viele die Szene in der Legolas (Orlando Bloom) einen der Kriegsolifanten (ja die heißen wirklich so...!!!) zur Strecke bringt, eine elegante Methode findet von dem sterbenden Tier wieder runter zu kommen und sich gleich danach noch einen bissigen Kommentar von Gimli (John Ryes Davis) fängt.

Auch ein wieder einmal wunderbar hässlicher und schizophrener Gollum ist einfach nur zum Brüllen.

Einen schönen Abschluss findet der Film im Abspann mit dem Lied „Into the west“ von Annie Lennox und Zeichnungen einzelner Charaktere.

Fazit:

Ich hätte gerne mehr über den Film erzählt, doch, das hätte den Umfang des Heftes bei weitem gesprengt und außerdem sollte das nur eine Wertung werden, die euch (evt.) dazu angeregt hat  euch  den  Film (noch) ein Mal anzusehen.

Ich finde, dass „Die Rückkehr des Königs“ sowie die komplette Ringtrilogie einen Platz unter den wirklich guten Filmen wie Star Wars 4-6 (sprich die guten Teile *g*), E.T. und anderen (wobei ich so gemein bin und Matrix außen vor lasse...) verdient hat.

 5 von 5 Punkte

Text by Rosha & Spooky

 

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