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Kinokritik: Ring2 (Amerikanischen Version)
Um diesen Film zu verstehen muss man kurz das Videoband zurückspulen, der Film basiert nämlich direkt auf Teil 1 und es bringt überhaupt nichts den Film ohne diesen anzusehen. Im ersten Teil kommt eine Journalistin einem mörderischen Videoband auf die Spur, dessen Inhalt den Betrachter 7 Tage später im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode ängstigt. Dummerweise schaut sie das Video und hat somit nur noch ein paar Tage um das Rätsel über das mysteriöse Mädchen in dem Film zu lösen und sich somit selbst das Leben zu retten. Ihr neugieriger Sohn schaut den Film natürlich auch und steht somit auch auf der Abschussliste von Sam (nein, NICHT die blonde Wissenschaftlerin aus SG1. Die quatscht bloß Jack zu Tode:). Mit ihrem Exfreund schafft sie es den Brunnen zu finden in der die Leiche des Mädchens liegt. Somit kann ihrer Seele in Frieden begraben werden und alles ist wieder gut... PUSTEKUCHEN! Denn sie überlebt zwar, aber nur, weil sie eine KOPIE des todbringenden Bandes gemacht hat. Ihrem Exfreund ergeht es da wesendlich schlechter. Sie macht eine weitere Kopie um das Leben ihres Sohnes zu retten und setzt somit eine Kettenreaktion in Gang, die der Welt Tod und verderben bringt...
Ende Teil 1. Der Film war meiner Meinung nach einer der besten Horrorfilme die je gemacht wurde. Das besondere war das er die Technik unsere moderne Zeit (namentlich Videorecorder und Fernseher) zusammen mit klassischen Horrorelementen verband. Nur gut das ich so nen großen Fernseher habe das so nen kleines Balg da quer rausklettern könnte....
Kommen wir nun aber zu dem eigentlichen Thema dieses Artikels, the Ring 2 Mit einer gewissen Vorfreude sind wir gleich am Do nach Filmerscheinen ins LeProm um in dem gut gefüllten Saal für wenig Schotter ordentlich Gänsehaut zu bekommen.
Der Film spielt einige Wochen nach Teil 1. Rachel, die Journalistin und ihr Sohn sind aus Seattle in ein kleines Küstenkaff gezogen, um dem Zorn von Samantha und ihren todbringenden Videos zu entgehen. Alles scheint gut. Doch dann kommen einige Jugendliche durch Todesängste in der Kleinstadt ums Leben. Rachel gelingt es das Videoband zu finden und zu verbrennen- und setzt damit Samanthas Geist frei der sich promt einen Körper sucht. Nämlich Rachels Sohn, um wieder „eine Mami“ zu haben und in diesem natürlich munter drauf weiter mordet. Um Ihren Sohn zurückzubekommen setzt sich Rachel mit Samanthas Mutter in Verbindung, die in einer Irrenanstalt einsitzt. Und erfährt den einzigen Weg um ihren Sohn zu retten....
Naaaaaaa jaaaaaaaaa.... Also ich weiß nicht so recht. Auch wenn er sich scheinbar nahtlos an Teil 1 anlehnt, so gibt es doch gravierende Unterschiede die für eingefleischte Ring-Fans ziemlich ärgerlich sind. Die Verbreitung des Bandes zum Beispiel. Weitere Minuspunkte gibt’s für die wie ich finde dämlichen Masken für die angsterfüllten Leichengesichter, noch dazu wo das in Teil 1 wirklich verdammt gruselig wirkte. Die erinnern doch ganz stark an die bekiffte Mördermaske aus der „Scary Movie“ Reihe, und davon abgesehen sind da noch einige peinliche aber leider ernst gemeinte Szenen, die das ganze noch weiter in die Richtung lenken. So richtig Spannung kommt da nicht auf. Die Visuellen Effekte reichen von „mäßig“ (Stichwort: „Elche“) bis super (Stichwort: „Wasser von oben“) Auch ganz ganz böse: der Anfang des Films: Der fügt sich echt in diese „Scream“ Reihe ein. Abgerundet wurde das ganze durch ein ziemlich vorhersehbares Ende. Am ärgerlichsten aber ist die Tatsache, dass dieser Mix aus Technik und Horror diesmal nur am Rand beleuchtet wird und mehr durch Fiktion ersetzt wird
Fazit: mäßig, mäßig. Nach Teil eins hab ich jedes Videoband und jeden Fernseher der groß genug war schief angeschaut. Doch diesmal bleibt der Bildschirm dunkel.
Nur für Fans.
Text by Tribblemaster
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