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Kinokritik Matrix Reloaded Beinahe jeder hatte wohl auf die Fortsetzung von „The Matrix“ gewartet. Waren doch die Effekte und die Story die uns die Wachowski Brüder da aufgetischt hatten etwas völlig neues. Doch der zweite Teil konnte leider nicht ganz so überzeugen. Man ging nach diesen Film aus dem Kino mit mehr Fragen als Antworten. Zumal noch dazu kam, das man ohne die kleine Vorgeschichte die uns „Animatrix“ lieferte den Film noch weniger verstand. Um wirklich jede Facette dieses Films in sich aufnehmen zu können, hätte man „The Matrix“ in und auswendig kennen müssen, die „Animatrix“ Filme rauf und runter spielen müssen und dazu noch tagelang das Spiel „Enter the Matrix“ zocken müssen. Aber nun gut, ich gehe nicht so weit zu sagen das dieser Film schlecht war. „Reloaded“ ist halt nur ein Teil, deren Ende immer noch offen ist. Das Thema Special Effects war dieses mal vielleicht ein wenig überstrapaziert worden, konnte man die Macher aber verstehen. Betrachtet man wie sämtliche Szenen aus Matrix in jeder billigen Serie (Mutant X) oder Filmen (Scary Movie) nachgemacht wurden, da wollten die Wachowskies natürlich alles daran setzen das dies nicht wieder passiert. Geschafft haben sie es auf jeden Fall. Matrix Reloaded hat Special Effects Intus, die heutzutage einfach nicht besser hinbekommen werden können. Andere Produzenten werden sich hüten, die Matrix Effekte aus dem zweiten Teil zu kopieren, da sie einfach zu teuer waren.
Fragen über Fragen
Man kann nicht erklären was die Matrix ist..., und das trifft auch für den zweiten Teil zu. Reloaded ähnelt in Gewisserweise einem anderen ehemaligen Dreiteiler. George Lucas‘ Star Wars hat es vorgemacht, mit Episode 5 (damals Teil 2) in dem er die Handlung mitten im Film beendete und wir nicht wussten, wie es nun weitergeht. Matrix lässt nur weit mehr Fragen zurück. Folgt man dem Gespräch zwischen Neo und dem Schöpferprogramm, so kommt heraus, das die Matrix bereits das fünfte Mal existiert und Zion auch bereits Fünf Mal vernichtet worden ist und anschließend wieder durch ein Zuchtprogramm aufgebaut wurde, weil die Maschinen die Menschen nach wie vor brauchen. Man fragt, sich ist das Orakel auch nur ein weiteres Kontrollprogramm? Ist die Prophezeiung von dem Auserwählten auch nur ein von den Maschinen in die Welt gesetztes Kontrollprogramm um die Fluktuation (Neo) unter Kontrolle zu haben? Wieso konnte Neo die Wächter die die Nebukadnezzar vernichtet haben plötzlich so behandeln, als sei er in der Matrix? Ist dies nur eine Matrix in der Matrix? Was geschieht mit den von Agent Smith übernommenen in der Realwelt? Ihr seht, der Kaninchenbau, den ihr mit der Kinokarte zu Reloaded betreten hattet ist größer als ihr dachtet.
Hoffnung auf „Matrix Revolution“ Wie bereits gesagt, Reloaded ist nur der zweite Teil eines Dreiteilers, ein Film, der jede Menge Fragen stellt, die erst im dritten Teil „Revolution“ beantwortet werden. Vernünftig bewerten, kann man daher „Reloaded nicht, bevor wir nicht auch Teil drei gesehen haben, also bis Ende des Jahres. „Verdammt, hätt‘ ich doch besser die blaue Kapsel genommen...“
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