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Kinokritik „Jumper“

 

Plot: Der 15jährige David Rice bricht durch die Eisdecke eines zugefrorenen Flusses. Kurz vor dem Ertrinken taucht er plötzlich auf dem Boden der Schulbibliothek auf und entdeckt, dass er die Fähigkeit zur Teleportation besitzt. Er gehört – wie sich herausstellt – zu den Jumpern, die von den Paladinen, religiösen Fanatikern, seit dem Mittelalter gejagt werden.

David, dessen Mutter ihn verlassen hat als er fünf Jahre alt war und der daher mit seinem Vater zusammen wohnt, verlässt seine Heimatstadt, da er für tot gehalten wird, nicht ohne jedoch vorher Millie, eine Klassenkameradin, eine Nachricht zu hinterlassen. Er fängt ein neues Leben in New York an, das er mit diversen Diebstählen finanziert. Seine Fähigkeit ermöglicht es ihm, sich unbemerkt Zutritt zu den Tresorräumen großer Banken zu verschaffen.

Acht Jahre nachdem David nach New York gegangen ist, taucht der Paladin Roland bei ihm auf, der ihn seit acht Jahren sucht und verwickelt ihn in einen Kampf. Roland verhindert mithilfe von Stromstössen, dass David jumpen kann. David entkommt ihm nur knapp und flieht in seine Heimatstadt, wo er seine Jugendfreundin Millie aufsucht. Mit ihr zusammen reist er auf konventionelle Weise nach Rom. Als die beiden dort das Kolosseum besichtigen, trifft David auf einen anderen Jumper, Griffin. Dieser klärt David über die Jumper, die Paladine und den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Gruppen auf. Da die Jumper für die Paladine eine Bedrohung für die Menschheit darstellen, werden alle von die von ihnen gefasst werden auf der Stelle liquidiert. Häufig schrecken die Paladine auch nicht davor zurück, auch die nahen Angehörigen präventiv zu beseitigen. David und Griffin werden im Kolosseum von zwei Paladinen attackiert. David und Millie können aus dem Kolosseum fliehen, werden aber von der italienischen Polizei verhaftet. Während des anschließenden Verhörs trifft David auf seine verschollene Mutter, die ihm zur Flucht verhilft. David trennt sich am Flughafen von Millie, um sie vor den Paladinen zu schützen.

David sucht Millie kurz nach ihrer Ankunft in ihrer Wohnung auf, und kurze Zeit später stürmen die Paladine das Haus. David offenbart seine Fähigkeit Millie und fliegt mit ihr in den Unterschlupf von Griffin.

Den Paladinen gelingt es, mithilfe einer Maschine, die in der Lage ist, die Jumpscars – Risse im Raum, die nach einem Jump für kurze Zeit entstehen – offen zu halten, den Jumpern folgen zu können, und schließlich gelingt es ihnen, Millie in ihre Gewalt zu bringen.

Griffin will mit einer Bombe die Paladine töten, da David aber um das Leben von Millie fürchtet, versucht er ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Zwischen den beiden Jumpern entspringt ein wilder Kampf und es gelingt David, Griffin in eine Starkstromleitung zu stoßen, wodurch dessen Kräfte blockiert werden. David teleportiert sich zu Millies Wohnung, wo er sofort von den Paladinen festgenagelt wird. Schließlich gelingt es ihm, sich trotz Stromstößen zu befreien, indem er Millies Appartement in einen Fluss teleportiert. Er rettet sich und Millie in die Highschool-Bibliothek, aber auch Roland, wird mit in die Bibliothek teleportiert. David bringt ihn in eine hoch gelegene Höhle im Grand Canyon und lässt ihn dort mit den Worten „Sie hätten auch bei den Haien landen können“ zurück.

Am Ende des Films besucht David seine Mutter. Sie erklärt ihm, dass sie eine Paladin ist, und sie ihn als Kind, im Alter von fünf Jahren, hätte verlassen oder töten müssen, als sie bemerkte, dass er ein Jumper ist. Daraufhin gibt sie David einen Vorsprung und er verlässt ihr Haus. Der Film endet mit einem gemeinsamen Jump von David und Millie.

 

Ich muss gestehen, das ich nur zu gern diese Fähigkeit hätte. Was wäre alles möglich…….

Auf Grund des guten Erfolgs ist ein zweiter Teil bereits in Planung.

 

Bewertung: 8 von 10

Write bei Mike

Kurz Kritik von Thomas:

 

„Jumper“ bietet eine erfrischend neue Idee, auch wenn sich Parallelen zu X-Men oder Heroes auftun. Die Schauspieler, allen voran Hayden Christensen (Darth Vader in Spee), liefern eine routinierte Vorstellung, schaffen es aber nicht den Zuschauer vom Hocker zu reißen. Die ganze Story mag zwar auf interessanten Vorstellungen und Möglichkeiten aufbauen, aber im Endeffekt wurde wenig aus dem Plot herausgeholt. Wie bei vielen Filmen kann man sagen Effekte Top, Story Flop.

Fazit: 2 von 5

 

 

 

 

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