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Kinokritik: In 80 Tagen um die Welt (Around the World in eighty Days)
Von den vielen Adaptionen des Klassikers gehört diese hier zu den unterhaltsamsten - dank Jackie Chan. Der chinesische Actionstar hat mit 50 seinen Zenit zwar deutlich überschritten, aber in puncto Kampfkunst macht er noch so manch jungem Helden was vor. Und wie von ihm nicht anders gewohnt, ist auch "In 80 Tagen um die Welt" eine Aneinanderreihung von halsbrecherischen Prügelszenen und akrobatischen Slapstickeinlagen. Man kann einerseits über so was natürlich die Nase rümpfen, man kann aber auch die Erwartungen herunter setzen, ins Kino gehen und zwei Stunden einfach nur Spaß haben.
Regie: Frank Coraci Darsteller: Steve Coogan, Jackie Chan, Robert Fyfe, Jim Broadbent, Ewen Bremner, Ian McNeice, David Ryall, Cécile De France, Karen Joy Morris, Arnold Schwarzenegger, Luke Wilson, Owen Wilson, Mark Addy, John Cleese, Kathy Bates
Das Abenteuer beginnt Phileas Fogg (Steve Coogan), ein exzentrischer Londoner Erfinder, hat die Geheimnisse des Fliegens, der Elektrizität und sogar des Inline-Skatens entschlüsselt, doch die Fachwelt hält ihn lediglich für einen verschrobenen Verrückten. In seinem verzweifelten Versuch, Anerkennung zu gewinnen, geht Fogg eine verrückte Wette mit Lord Kelvin (Jim Broadbrent), dem Leiter der Königlichen Akademie der Wissenschaften, ein: Er will die Welt in nur 80 Tagen umrunden! Zusammen mit seinem Diener Passepartout (Jackie Chan) und der Nervenkitzel-suchenden französischen Künstlerin Monique (Cécile De France) begibt sich Fogg auf eine Weltreise, die die Helden zu Land, zu Wasser und in der Luft zu exotischsten Orten führt. Auf seinem verwegenen Trip besteht das Trio zahlreiche Abenteuer und muss Hindernisse überwinden, die ihnen von Stars wie Kathy Bates ("About Schmidt"), Arnold Schwarzenegger ("Terminator"), Rob Schneider ("50 erste Dates") und vielen anderen in den Weg gelegt werden.
Feedback: Eigentlich wäre ich nicht wirklich in den Film gegangen, da er mich bisher nicht gerade angesprochen hat. Doch wenn ich von Ramon schon das Angebot bekomme, die Kinokarte spendiert zu kriegen, okay... J In achtzig Tagen um die Welt ist kein besonders bemerkender Jackie Chan Film. Er hatte bereits weitaus besser Filme abgedreht, ‚Rush Hour‘, ‚Shang High Noon‘ zum Beispiel. Man sollte also von Anfang an mit der Erwartung ins Kino gehen, nicht mehr als ein bißchen Prügel-Action zu bekommen, in einer recht abgewandelten Geschichte von Jules Verne, dann bekommt ihr euren Spass. Definitiv sehenswert sind jedenfalls die Gastauftritte einiger Stars. Wenn da plötzlich Arnie Schwarzenegger mit fescher schulterlang Frisur erscheint, oder die Wilson Brüder als Wright Brothers auftauchen, bekommt man schon das eine oder andere Lächeln heraus. Geht also ins Kino, kauft euch eine Tüte Popcorn, und feiert bei ein paar Gags!
Text by Thomas Raube |
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