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FILMKRITIK "IMMORTAL - Die Rückkehr der Götter"
Ich fand Immortal, die Rückkehr der Götter durch Zufall in der Videothek. Da ich sowie so noch meinen monatlichen Gutschein verprassen musste, und nicht anderes da war, was ich entweder nicht schon gesehen, oder was mich interessieren würde, schnappte ich mir den. Die Kinoversion ist so ziemlich an mir vorbei gegangen, ich hab nur in einem kurzem Making Of was drüber gesehen, so dass ich nicht sagen konnte, was mich erwartet.
Zur Story: Das Jahr 2095. Die Menschheit manipuliert mittlerweile am Genpool, so dass es nur noch wenige, wenn nicht gar keine Menschen mehr gibt, die nicht aufgewertet wurden. Für Horus, dem altägyptischen Gott ein Problem, denn er braucht einen originalen Wirtskörper, der ihm nicht abstößt. Horus findet jedoch in dem politischen Gefangenen Nikopol endlich einen passenden Körper. Nikopol war vor Jahrzehnten für einen Krieg verantwortlich, dem die Normalen gegen die verbesserten Menschen führten. Er sagte voraus, dass die Menschheit, wenn sie denn weiter mit ihrer genetischen Aufwertung fortfahren, dass es irgendwann einen Punkt gibt, an dem sie aufhören Menschen zu sein. Aus diesem Grund ist auch Horus mit seinem Pyramiden-Schiff auf die Erde gekommen, um seine Schöpfung wieder auf dem rechten Weg zu bringen und ein göttliches Kind zu zeugen, das sich zukünftig um die Menschen kümmern soll. Nikopol macht sich in beiderlei Einverständnis als Wirtskörper für Horus auf dem Weg, um die Auserwählte mit blauem Haar zu finden, und sie zu schwängern.
Kritik: Ja, das war tatsächlich die Handlung. Ehrlich gesagt, habe ich auch nicht die gesamte Handlung verstanden, aber immerhin war ich besser dran, als Tom, der völlig kapituliert hatte. Und auch, wenn wir ein paar Bier dabei hatten, es lag wirklich am Film, dass wir nicht durchstiegen.
Immortal ist eine deutsch-französische Produktion, die fast ausschließlich am Computer entstanden ist. Es gibt auch ein paar Figuren, die dem Rechner entsprungen sind, und neben den realen Schauspielern wie Thomas Kretschmann auftreten. Die Story mag zwar verquer sein, aber der Look ist beeindruckend, und scheint an Filmen wie „Blade Runner“ oder „Das fünfte Element“ angelehnt zu sein.
Fazit: Deutsche CGI Kunst, die sich auf den Spuren von „Final Fantasy“ oder „Animatrix: Der letzte Flug der Osiris“ macht, und auf dem gleichen Standard zu überzeugen vermag. Storytechnisch jedoch sehr sehr abgehoben, so dass man am Ende nicht wirklich herausgefunden hat, was uns der Film eigentlich sagen wollte. Darum folgendes Frage und Antwort-Spielchen zum Abschluss: Ist der Film gut? Nein. Interessant Ja, aber nicht gut.
Text by Thomas Raube
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