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Filmkritik “Free Enterprise“
Free Enterprise! Thomas und ich stürzen uns ja inzwischen auf jede Video-(Neu-)-Erscheinung, die irgendwas mit Star Trek zu tun hat, um Euch über das Franchise auf dem Laufenden zu halten. Und bei diesem Titel erwarteten wir natürlich eine gute Abendunterhaltung. Free Enterprise ist zwar aus dem Jahr 1998, aber gesehen haben wir ihn noch nie.
Plot Die beiden jungen Männer Robert und Mark sind begeisterte Star Trek-Fans, insbesondere von Captain Kirk alias William Shatner (ja, so was gibt es!). Nebenbei, schlagen sie sich noch mit allerlei Beziehungs- und Jobproblemen rum. Seit ihrer Kindheit erscheint ihnen Captain Kirk in ihren Tagträumen der ihnen Ratschläge in brenzligen Situationen gibt. So sehen wir wie einer der beiden als Kind während einer Schlägerei übel zugerichtet wird und dabei fast das Bewusstsein verliert. Shatner fordert ihn auf standhaft zu bleiben und zu kämpfen. In typischer Kirk-Manier rappelt sich der Junge auf und springt mannshoch um seinen Gegner in die Brust zu treten. Es gibt für Robert und Mark also nichts größeres, als ihr Idol eines Tages persönlich zu treffen. Als dieser Wunsch aber eines Tages wirklich zur Realität wird, müssen sie feststellen, das er ganz anders, als sie ihn sich vorgestellt haben. Er ist nicht der große Held, wie in der Serie, sondern ein seltsamer Typ, der jeden von seiner Idee eines obskuren Musicals überzeugen will. So will er ein achtstündiges Musical über Julius Caesar schreiben und dabei noch alle Rollen selber spielen. Doch die beiden müssen ihn daran erinnern, dass es spätestens als Caesar von Brutus erstochen wird leichte Verwirrungen im Publikum geben könnte. Doch Shatner ist besessen von der Idee endlich als ernsthafter Künstler wahrgenommen zu werden.
Kritik William Shatner als William Shatner – die Rolle seines Lebens. Einen so hochnäsiger und narzisstischer Charakter kann nur von dem Meister persönlich gespielt werden. Der Film selbst ist streckenweise sehr langweilig und beglückt uns mit nur selten mit ein paar Lachern. Die deutsche Synchronisation hat eher die Qualität eines billigen Pornos die eines Filmes, der im Jahr 2000 den Saturn Award gewonnen hat.
Fazit Nur mit viiiieeel Bier erträglich. Also kaum sehenswert.
Text by DiFalco
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