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Kinokritik

Die Geistervilla

 

Willkommen törichte Sterbliche!!!

*teuflisches Lachen*

 

Ist ja schon gut. Aber so beginnt der neueste Disney Film mit Eddy Murphy.

Ja richtig, Disney und Eddy Murphy passt zusammen und das sogar richtig gut.

 

Die Handlung des Films ist schnell erzählt:

Die leicht arbeitsgestresste Familie Evers will einen Ausflug an den See unternehmen, jedoch will Immobilienmarkler Jim Evers noch einen letzten Arbeitauftrag erledigen, der eigentlich an seine Frau ging.

“Es dauert maximal 20 Minuten. Wenn es hoch kommt!“, verspricht er seiner genervten Familie.

Doch das dem nicht so ist, wird dem Kinobesucher schnell klar. Als das zu verkaufende Haus sich als Geisterschloss entpuppt, ein (schein)toter Butler die Familie begrüßt, eine Kristallkugel mit grünen Gesicht namens Leota anfängt in Rätseln zu sprechen und vier steinerne Gartendekorationen alles in einen Song verwandeln.

Während also Miss Evers sich von dem charamenten Hausbesitzer rumführen lässt und von einer tragischen Liebesgeschichte erfährt, versuchen Jim Evers und seine Kinder mit der Hilfe zweier Geister den Fluch, der auf dem alten Haus liegen soll, zu brechen.

Dazu müssen sie unter anderem an mehr oder weniger toten Skeletten, dem undurchsichtigen Diener und vielen hässlichen Spinnen vorbei.

Der Hausbesitzer entpuppt sich als die eine Hälfte des unglücklich verstorbenen Liebespaares, der seine bessere Hälfte Elisabeth in Miss Evers sieht und sie endlich ehelichen will, um den Fluch zu brechen.

Natürlich haben Eddy Murphy und Co. da was dagegen und versuchen dies zu verhindern, denn nicht die Ehe der beiden, sondern die Wahrheit, was damals mit Elisabeth geschah ist die richtige Lösung.

Denn nur so lässt sich der jahrhundertealter Fluch brechen, bevor die alte Wanduhr endgültig 13 schlägt.

 

Fazit:

Es ist nicht der Film des Jahres, aber er ist sehenswert und durch aus lustig.

Der Gruselfaktor ist gleich Null, weil es nun Mal ein Familienfilm ab 6 Jahre ist und man jede annähernd gruselige Stelle im Voraus erahnen kann.

Die Charaktere sind liebenswert und sehr humorvoll angelegt. Wodurch man nicht die Lust am Zusehen verliert.

Eddy Murphys Megagrinse, die vermuten lässt, dass er entweder für drei Zahnpastasorten gleichzeitig Werbung macht oder man ihm die Mundwinkel an den Ohrläppchen angetackert hat, ist mehr erschreckend und führt nach dem dritten Versuch zu ungeahnten Lachanfällen.

Ein gutes altes Krimiklischee wird wieder aus seiner Gruft geholt, macht aber den Film um einiges interessanter.

Wer eine anspruchsvolle Handlung und ein hohes Niveau erwartet ist in diesem Film falsch, da es eine seichte Unterhaltung für langweilige Nachmittage ist, die einem zumindestens viele Lacher entlocken kann.

 

 

 © Text by Rosha und Spooky

 

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