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Kinokritik "Aliens vs. Predator 2 - Requim"
die erste by Mike Alien vs. Predator II Kinostart war am 26.12.2007. Machen wir es kurz oder soll ich ausholen?? Für die, die es kurz mögen: wartet bis der Film im TV läuft. Es genügt ein 20“ TV Gerät, ihr habt nix verpasst, wenn ihr den Film nicht früher gesehen habt. Nun für die, die es nicht lassen können immer mehr zu wissen als andere. Ich als bekennender Alien und Predator Fan kann euch sagen, es ist wie bei jedem 2.Teil, die Filmemacher schaffen es das kein 3. Teil gedreht werden muss.
Teil 2 beginnt wie Teil 1 geendet hat. Raumschiff startet und es geht ab nach Hause. Aber die neue Alienpopulation entwickelt sich derartig schnell, das der erste Alien bereits in der Umlaufbahn der Erde geboren wird. Wer nun, so wie auch ich hoffte, dass man mehr über die Predatoren und ihres Planeten erfährt, wird enttäuscht. Das Ding fällt zurück auf die Erde, und wir haben die Viecher wieder am Hals. Gut das Ganze geschieht in einer amerikanischen Kleinststadt. Und damit relativiert sich das Problem. Das Raumschiff kann noch einen Notruf absetzten woraufhin sich ein Predator in Bewegung setzt den Schaden zu begrenzen. Und dann geht’s los. Logisch es ist dunkel und es regnet und das reichlich. Die Kampfszenen beschränken sich darauf allen zu zeigen das nichts zu sehen ist. Zwei und mehr schwarze Gestalten huschen blitzschnell über die Leinwand. Man weiß nicht wirklich wer, wer ist. Positiv muss ich jedoch eine neue Waffe erwähnen. Der Predator benutzt in der Kanalisation Laser Sperrfelder. Eine schöne Sache, die Alien werden da durchgeworfen und kommen hinten als Scheiben wieder raus. Aber leider haben sich die Alien derartig schnell vermehrt, das sie die Kleinstadt überall angreifen. Dadurch kommt es natürlich zum Stromausfall. Damit erfüllt der Film alle Kliesches die man braucht. So etwas macht aber bekanntlich keinen guten Film aus. Nach diversen Kolateralschäden kommt es dann zum Showdown zwischen den Predator und dem Chef-Alien. Logisch Helm ab und erst mal anhauchen….Alkoholkontrolle oder nur ob der Atem ok ist? Man weiß es nicht. Letztendlich muss der Predator kräftig einstecken. Wahrscheinlich hatte sich der Drehbuchschreiber von Rocky 1bis xxx inspirieren lassen. Jedenfalls wird die Sache dann von der amerikanischen Regierung geregelt. Man schmeißt eine Atombombe auf die Kleinstadt. Damit sind dann die Alien der Rest vom Predator und alle noch lebenden Einwohner hin. Jungs ich bin stolz auf Euch.
Punkte von 10 äh 2 ….für die SperrLaser. Schade ich hatte mich sehr auf den 2.Teil gefreut aber den 2.Weihnachtsfeiertag hätte man auch besser verbringen können. Kleine Anmerkung noch das Kino war voll bis auf den letzten Platz, da hatten sich wohl viele mehr versprochen. Sven war oben an der Ostsee im Kino und ist sogar eingeschlafen. Was will man mehr. Meine Frau war dafür zeitgleich zu „KeinOhrHasen“ und gibt dem Film von 10 Punkte äh 8 Punkte.
Bis dann euer Cmdr Mike
Kinokritik
die zweite by Thomas
Es gibt nicht viele Filme, für die ich bereit bin ins Kino zu gehen, oder sie sogar sehnsüchtig erwarte. Alien vs Predator 2 war ein solcher Film, da ich vom ersten Teil positiv überrascht wurde. AVP Teil 1 setzte meiner Meinung nach die Geschichte und Tradition beider Originale, sowohl des Alien, als auch des Predator Universums gekonnt fort. Und nach dem Cliffhanger Ende und vor allem dem erstaunlichen Einspielerfolg, war eine Fortsetzung nicht wegzudenken.
Plot: Wir erinnern uns: Am Ende von „Alien Vs. Predator“ nistet sich ein Alien in dem getöteten Predator Scar ein und kommt noch im Raumschiff zur Welt. Hier schließt die Fortsetzung an. Jener Alien, der ein Mischwesen aus den bekannten Xenomorphen (Alien) und den Yaut’ja (Predatoren) ist, wächst schnell heran und beginnt an Bord ein Massaker, dem keiner entkommt. Das Raumschiff gerät außer Kontrolle und so stürzen die Außerirdischen ab und havarieren in der Kleinstadt Gunnison, Colorado. Die Yaut’ja schicken daraufhin einen Cleaner, eine Art extraterrestrischer Revolverheld, der die Aliens und das Mischwesen Predalien auf der Erde unschädlich machen soll. Der Kampf der Giganten hat für die Bewohner des US-amerikanischen Kaffs schwerwiegende Folgen: überwiegend in Form des Todes. Denn Aliens, Predalien und Predator wüten in der Stadt als ob im Himmel Jahrmarkt wäre. Sheriff Morales schwant nichts Gutes, als Einwohner spurlos verschwinden und einer seiner Mitarbeiter komplett gehäutet an einem Baum aufgehängt baumelt. Der ehemalige Knacki Dallas schwingt sich zum Anführer auf, dem sein kleiner Bruder Ricky und dessen Angebetete Jesse blind folgen, während der Sheriff noch darauf hofft, dass die Nationalgarde die Stadt evakuiert…
Kritik: Man sollte Regie-Neulinge durchaus die Chance geben, ihr Können auch einmal zu zeigen, aber doch bitte nicht in Filmen, bei denen Fortsetzungen möglich sind. Das Alien und Predator Universum ist ein solcher Fall, denn dieses hat ein nicht gerade kleines Fandom, die immer danach gieren den neusten Film zu sehen, aber das hat sich jetzt wohl erledigt. Warum? Naja, ich liste hier mal ein paar Namen auf, und ihr sagt mir, welcher darin nichts zu suchen hat: James Cameron, Ridley Scott, John McTiernan, David Finscher und die Brüder Strause. Während die ersten vier Namen angesehene Regisseure sind, die den vorherigen Alien und Predator Filmen Leben eingehaucht, und nebenbei noch Welterfolge wie „Titanic“ oder „Stirb Langsam“ gedreht haben, sind die Brüder Strause, die für AVP 2 verantwortlich waren absolute Neulinge.
Colin und Greg Strause geben mit „Aliens Vs. Predator 2“ ihr Kinodebüt. Die Werberegisseure haben ihre Wurzeln in der Spezialeffekteabteilung, wo sie beispielsweise an 300, Shooter, Fantastic Four - Rise Of The Silver Surfer oder Poseidon arbeiteten. Und sie sind Fans beider Reihen, wie sie bekennen. Offensichtlich Grund genug, das Brüderpaar auf den Regiestuhl zu setzen. Jeglicher künstlerischer Anspruch wurde sowieso schon längst aufgegeben. Zählt man alles zusammen, ist „AvP2“ der mittlerweile achte Alien/Predator-Film. Die Crux: Ohne das verkaufsfördernde „AvP“-Etikett würde der Film sofort in die Videotheken wandern, wo er seinen berechtigten Platz hätte. Die Brothers Strause verkalkulieren sich bei der Grundkonstruktion ihres Films. Natürlich ist von der Intelligenz des ersten bzw. der furios-apokalyptischen Action des zweiten „Alien“-Films nicht einmal mehr ein Ansatz erkennbar. Vielmehr kommt die Verfilmung im Look eines Videospiels daher. Doch Drehbuchautor Shane Salerno (Armageddon, Shaft) und die Regie-Brüder stehen sich gegenseitig schwer im Weg. Während der Autor versucht, dem Film mittels Charakterisierungen eine menschliche Note zu geben, können es die Strauses nicht abwarten, den lästigen, aus schlampigen Klischees konstruierten Storyteil endlich abzuhaken und Aliens und Predators so richtig auf die Menschen loszulassen. Das geschieht zumeist in verregneter Dunkelheit, was zwar den grundsoliden Spezialeffekten zu passe kommt, aber den nicht unwesentlichen Nachteil hat, dass der Zuschauer sehr im Dunkeln und Regen steht, weil oft wenig bis gar nichts erkennbar ist – was der übermäßig schnelle Schnitt noch verstärkt. (Jungs, das sollte ein Film werden, keine Clipshow...) So sitzt man also vor der Leinwand und bewundert eigentlich nur noch die Blutflecken die auf der Kameralinse prasseln, und an deren Farbe (Rot=Mensch, Neongrün=Predator, Gelbgrün=Alien) kann man erahnen, wer gerade ins Gras gebissen hat.
Für Alien Fans interessant ist am Ende des Film das Auftauchen der Firmenbossin Yutani, die mit der Predator-Waffe ein fortschrittliches Stück Technik in die Hände bekam. Wie die Fans wissen, ist in den Alien Filmen immer von „Der Firma“ die Rede, welche namentlich die Weyland-Yutani Corporation ist. Diese Firma war es, die die Aliens als Waffe haben wollte, und Ripley im vierten Teil sogar klont. Charles Bishop Weyland hatten wir in AVP 1 ja bereits gesehen (wo er jedoch das zeitliche segnet) und hier liefert man mit Yutani den Übergang zu den Alien-Filmen.
Fazit: Alien vs Predator: Requim hätte so schön werden können. Mit ein wenig mehr Mut in den Regisseur und Drehbuchkreisen hätte man aus dem Film mehr das machen müssen, was uns Aliens 2 gezeigt hatte. Richtige Science Fiction, harte Kämpfe, meinetwegen auf dem Yaut’ja Heimatplaneten. Aber nein, man geht wieder zurück auf die Erde, metzelt in finsterer Dunkelheit ein paar Menschen und beendet alles mit einer riesigen Bombe. „Sehr“ einfallsreich. Trotzdem ich ein großer Fan bin, reicht’s nur für 1 von 5 Punkten.
In diesem Sinne: „Wer auch immer gewinnt, der Zuschauer verliert“!
Text by Thomas Raube
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