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Was ist eigentlich der Hyperspace Vision?
Eine Idee wird geboren Seit 1998 existierte in ein paar wenigen Köpfen die Idee für einen Star Trek Fanclub. Damals waren dies alles nur Ideen und Hirngespinste, die naiv genug waren, um heutzutage darüber nur Lächeln zu können. Dennoch setzten wir uns hin, und versuchten nun unter dem Namen Alpha Subspace diese Ideen umzusetzen. Durch Anzeigen in der Space View und anderer Zeitschriften suchten wir uns ein paar Gleichgesinnte zusammen, um dem Projekt Leben einzuhauchen. Im Endeffekt schafften wir es schließlich zu einem sechsköpfigen Team. Große Pläne Zusammen wollten wir beginnen Kulissen, insbesondere eine Brücke, aufzubauen. Die Pläne dafür waren auf dem Papier bereits existent, genauso wie ein Technical Manual für unser Clubschiff, die U.S.S. Aldrin. Doch diese Pläne als Kulisse entstehen zu lassen war etwas schwieriger als ein paar Zeichnungen. Zu aller erst musste ein Ort aufgetrieben werden, wo die Kulissen aufgebaut werden konnten. Nach langen suchen, fanden wir in der Nähe von Teltow eine mehr als 1600 Quadratmeter große Lagerhalle, die sowohl unseren Ansprüchen genügte, als auch in unserer Preisklasse lag. Doch dieses Kapitel endete schneller, als wir dachten. Das Geld für die Miete der Lagerhalle war zwar immer vorhanden, reichte es aber nicht mehr, um darin etwas aufzubauen. Wir hatten eine riesige Lagerhalle, konnten aber mit ihr nichts anfangen. Nachdem dann zwei Mitglieder nicht mehr zahlen konnten, bzw. wollten, ließen wir das Kulissenprojekt fallen. Schließlich zwingen wir niemanden Geld beizusteuern, von Anfang an wurde beschlossen, das jeder nur soviel Geld dazu gibt, wie er bereit ist freiwillig zu bezahlen. Im Rückblick müsste man auch sagen, dass dieser Zusammenbruch ganz positiv war. Zwar ruhten die Bemühungen für den Club fast ein ganzes Jahr, aber wir konnten Erfahrungen sammeln, unter anderem, dass wir viel zu groß eingestiegen sind. Wir hatten Pläne, die einfach nicht umzusetzen waren. All good things... Irgendwann, zur Jahreswende 2000/2001 hatte sich die Führung des Clubs ein wenig gewandelt. Zwar hatten wir immer noch einen so genannten Chef, der alles bestimmt hatte, aber die eigentliche Arbeit wurde dann von den Leuten gemacht, die sich auf die ersten Anzeigen zum Beginn gemeldet hatten. Es ist also frischer Wind hereingekommen. Und diesem ist es zu verdanken, dass der Club nach langer Pause wieder auf Touren kam. Eine groß angelegte Aktion zum Anwerben neuer Mitglieder wurde gestartet, um uns zu vergrößern. Wir setzten Anzeigen in alle möglichen Zeitschriften, verteilten Flyer und Broschüren, wo immer wir auftauchten, und veranstalteten erstmals Trekdinner. Bis zum Ende des Jahres 2001 stieg unsere Mitgliederzahl von sechs auf elf an. Damit kamen auch neue Leute hinzu, die auch heute noch einen sehr wichtigen Teil des Clubs darstellen. Doch dies alles hatte auch einen Nachteil. Dadurch, dass neue Leute dazukamen, kamen auch neue Ideen. Eine Tatsache, die fast alle begrüßten, bis auf die ursprünglichen Gründer des Clubs. Sie sahen ihren Einfluss gefährdet, und sahen ihre Meinungen weniger vertreten. Es entstanden Probleme, an die wir zur Gründung nicht im Traum gedacht hatten. Die ursprünglichen zwei Gründungsmitglieder versuchten die Macht wieder an sich zu reißen, und dafür war ihnen jedes Mittel recht. Jeder der nicht für sie arbeitete, wurde, nennen wir es mal beim Namen, gemobbt. Der Club hatte so, mit solch innerpolitischen Auseinandersetzungen kaum die richtigen Voraussetzungen um zu wachsen. Ende 2002 entlud sich alles wie ein Gewitter. Offene Anfeindungen, Niederlegung aller Clubangelegenheiten und ein Arbeitsklima, das man seinen ärgsten Feind nicht wünschen würde. Wir hatten ein Treffen ausgemacht, um diese Probleme bei einem gesitteten Gespräch aus der Welt zu schaffen, da einige Mitglieder bereits drohten auszusteigen. Doch die zwei Herren von der „Führung“ stellten sich auf Stur, und dementsprechend endete dieses Treffen mit der Auflösung des Clubs. Doch dies war nicht das Ende, sondern der Anfang. Der Neubeginn Am 03.01.2003 trafen sich die Mitglieder (ohne die ehemalige Führungsspitze) und überlegten noch einmal neu anzufangen. Der Großteil der Mitglieder gründete den neuen Fanclub Hyperspace Vision. Einige wenige, insbesondere die beiden Gründer, blieben bei dem Alpha Subspace, der aufgrund von nur 2 Mitgliedern nicht mehr lange existierte. Bereits einen Monat nach der Neugründung war der Hyperspace Vision wieder auf dem Aktuellen Stand, wozu der Alpha Subspace fünf Jahre benötigte und man begann Stories zu schreiben, diesmal auf das neue Schiff, die Euderion, angepasst. Mitte 2003 hat sich die Mitgliederzahl auf 18 Mann hochgeschraubt, die Clubzeitschrift ist erstmals herausgekommen und die Storyausgaben haben sich fest etabliert. Das Clubschiff Das Kernstück des Hyperspace Vision ist das Föderationsraumschiff U.S.S. Euderion, ein über 400 m langes Forschungsschiff und mittlerer Kreuzer der Akira-Klasse. Die Mitglieder des Hyperspace Vision bilden gleichzeitig die Crew der Euderion. Nachdem wir in unseren Fan-Filmen auch eine Abstecher in das Stargate Universum gemacht haben, kann man auch den Tauri Battlecruiser USS Euderion als unser Clubschiff bezeichnen. Diese Euderion ist eine Modernisierung der bekannten BC-304 Klasse. Treffen Wir veranstalten Trekdinner jeden dritten Freitag im Monat. Ort und Zeit kann bei uns erfragt werden. Weitere Treffen finden je nach Ereignis statt z.B. Kinobesuche, Conventions, oder andere Events. Das heißt natürlich nicht, dass wir uns nur zu besonderen Ereignissen treffen. Der Spaß am gemeinsamen Zusammensein ist das Wichtigste daran. Auch Geburtstage und Ausflüge werden bei Interesse zusammen verbracht. Man sollte den Eintritt in den Hyperspace Vision als Gelegenheit sehen, neue Freunde kennenzulernen und mit ihnen etwas zu unternehmen. Durch diese recht persönliche Atmosphäre ließ sich in den Anfangsjahren eine Clubzeitschrift sparen. Wir sahen uns oft genug, damit so etwas überflüssig wurde. Dennoch entstand Mitte des Jahres 2003 die Vision’s Log, wollten wir den Mitgliedern einfach mehr bieten. Heute, nach über 70 Ausgaben gehört die VL zu den wichtigsten und populärsten Dingen des Vereins. Gimmicks Die Clubzeitschrift Vision’s Log (VL) ist um die 32 bis 60 Seiten dick, je nach Neuigkeiten und Mitarbeiter-Elan der Autoren. Sie umfasst Themen wie allgemeine Sci-Fi News, Vorschau auf die neuesten Folgen von SciFi-Serien wie Stargate oder Heroes. Des weiteren gibt es Rätsel, Guides, Buchkritiken viel Club-Internes, und Kinokritiken. Die Mitglieder bezeichnen die VL wie eine Mischung aus „Space-View“, „Fakten und Infos“ und „The Communicator“. Der Preis für die VL liegt standardmäßig bei einem Euro. Wir wollen schließlich niemanden das Geld aus der Tasche ziehen, nur unsere Ausgaben wieder herein bekommen. Ähnlich hält es sich mit den Storymagazinen. Mittlerweile besitzen wir vier verschiedene Labels unter denen die Mitglieder ihre selbst geschriebenen Geschichten veröffentlichen können. Gegen Erstattung des Druck-Preises von meist 1 bis 2 Euro erscheinen die Episoden in A4 Format mit ansehnlichen Cover. Inzwischen haben sich neun unserer Mitglieder gefunden, die dafür sorgten, dass wir es mit unseren monatlichen Ausgaben, auf über 100 Stories geschafft haben. Gegen Ende 2008 wurden die Fanfiction-Ausgaben zu Gunsten von Fan-Filmen aufgegeben. Weiterhin veranstalten wir gelegentliche Paint-Ball-Turniere. Fanfilme Anfang 2009 erschien unser erster Fanfilm "Star Trek Euderion" Ep 1x01 Nach dem Krieg ist vor dem Krieg". Nachdem wir in unseren Club einigen Ballast abgeworfen haben (Einige Streithähne, die den Fanfilm-Projekten im Weg standen) konnte dieser innerhalb von 7 Monaten Dreh und 3 Monaten Nachbearbeitung realisiert werden. Inzwischen verzeichnen wir über 100 000 Downloads, und täglich werden es mehr. Der zweite Fanfilm "Stargate - The Euderion Chronicles" ist derzeit in Arbeit, und wird wahrscheinlich im Sommer 2010 veröffentlicht werden. Alles, was im Hyperspace Vision passiert, ist selbstverständlich freiwillig. Wie viel Zeit Ihr mit uns verbringt, ob Ihr an den Kulissen mitarbeitet oder Geld beisteuert entscheidet Ihr. Für Vorschläge und Tipps, gleich welcher Art, sind wir immer offen. Wenn Ihr also irgendwann etwas zu beanstanden habt, dann teilt uns dies bitte mit. Für Kritik sind wir immer offen (natürlich genauso wie für Komplimente). Freiwillige Mitarbeit ist uns immer willkommen, ob nun in Form von Grafiken, Stories, Equipment oder anderen ist egal. Wir würden uns natürlich auch freuen, wenn ihr uns als Linkpartner unterstützen würdet.
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