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Filmkritik: "Stargate - Continuum"
Mitchell, Carter und Jackson retten sich in letzter Sekunde durch das Stargate und kommen auf einem verlassenen Schiff heraus, welches im Eis eingeschlossen ist. Nach einer eisigen Odyssey, bei der Daniel ein Bein durch Erfrierungen verliert, werden die drei von O’Neill und einem aus dem Eis auftauchenden U-Boot gerettet. Jedoch ist das auftauchen der drei ein Rätsel. Einen Cameron Mitchell hat es nie gegeben, Sam Carter ist vor einigen Jahren bei einem Space Shuttle Absturz ums leben gekommen und Daniel ist noch immer in Ägypten bei Ausgrabungen. Bald ist allen klar, das Ba’al es irgendwie gelungen ist die Vergangenheit zu verändern. Das Stargate-Programm hat es somit nie gegeben und die Erde ist sich weiterhin nicht bewusst, welche Gefahr von den Goa’uld ausgeht. Nach einer endlosen Befragung werden die Informationen die die drei dem US-Militär geben unter Verschluss gestellt, und jeder wurde mit einer neuen Identität ausgestattet, mitstrickten Auflagen, sich nicht zu sehen, und keine weiteren Nachforschungen im Bereich des Stargates zu machen. So vergeht etwas über ein Jahr, in denen sich Jackson, Carter und Mitchell in scheinbar nutzlose Leben eingewöhnen mussten. Das ändert sich rasch, als überall auf der Erde plötzlich Goa’uld Aufklärungsschiffe erscheinen und nach schnellen Überflügen wieder verschwinden. Ba’al hat die Zeit genutzt, und die Vergangenheit zu seinen Gunsten beeinflusst. Er ist nun der Anführer der Systemlords, Teal’c sein erster Primus, und Vala, die nun wieder den Symbionten Quetesh in sich trägt, seine Königin. Er plant die Eroberung der Erde…
Kritik: Der zweite SG Film ist sowohl inhaltlich als auch qualitativ besser als „The Arc of Truth“, was alleine schon dadurch beeinflusst wird das die Handlung nicht mehr so stark an das Serienende anknüpft. Diesen Film kann man sich auch anschauen, ohne dass man jede Episode der Serie gesehen haben muss. Sicher, ein wenig Vorwissen sollte vorhanden sein, beispielsweise, das Vala ehemals Wirtin für einen Symbionten war, und das Ba’al sich geklont hat, aber das war es eigentlich auch schon. Der Film glänzt weiterhin durch ein teureres Setting (u.a. ein U-Boot in der Antarktis) und einen großen Teil der bekannten Nebencharaktere aus der Serie. So gibt es ein Wiedersehen mit Major Davis, General Hammond (deren Darsteller einen Monat vor der Premiere tragischerweise verstorben ist) General O’Neill, sowie die Systemlords wie Apophis, Ra, Niirrti oder Camulus. Leider hat der Film auch seine Schattenseiten. Der Film lässt den eben aufgezählten Charakteren keinen Spielraum. Alle Gaststars – und auch Christopher Judge (Teal’c) und Claudia Black (Vala) – haben erstaunlich wenige Spielzeit. Es mutet ein wenig wie X-Men 3 an, in der jeder nur kurz vor die Kamera trat, um seine Fähigkeit zu präsentieren, und dann den Platz an den nächsten weitergeben musste. Stattdessen verplemperte man unnütz die Spielzeit, in der man sieht wie Carter einkaufen geht oder Daniel versucht sein Gegenstück zu überzeugen weiter an den Ufo-Theorien zu arbeiten.
Das Salz in der Suppe Die Effekte sind gewohnt gut für Stargate. Man lässt einiges auffahren, wenn man an die riesige Goa’uld-Flotte im Orbit der Erde denkt, oder den Dog-Fight zwischen den Jets und den Todesgleitern, aber es gab Episoden der Serie, die dies locker toppen. Man nehme einfach die Schlacht um das Supertor gegen die Ori, der Kampf gegen Anubis in der Antarktis oder die eine oder andere Schlacht in SG Atlantis.
Fazit: Der Film weist eine Menge dramaturgische Längen auf, deren Spielzeit anderen Szenen zugute geführt werden müssten. Gut, aber nicht besser als eine Durchschnittliche Episode der Serie. 3 von 5 Punkte
Text by Thomas Raube
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