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Nach etwas längerer Pause nun endlich wieder ein paar Worte von mir. Ich hoffe, die Autoren haben sich gut erholt und die Zeit genutzt, die Wunden zu lecken.

Ok, dann lege ich mal mit „Hass“ von Chris los.

Als erstes muss ich Chris ein Kompliment machen. Es ist ein sehr kompaktes Werk geworden mit einem im großen und ganzen gute gelungenen Spannungsbogen.

Aber vielleicht ist es auch ein wenig zu kompakt und dadurch recht verwirrend.

Irgendwie ist das Dominion ziemlich blöd. Nach Chris´ Aufbau des Universums braucht das Dominion doch eigentlich gar nicht anzugreifen, sondern nur darauf warten dass sich die Föderation von Innen heraus zerstört. Soviel Verschwörung. Jeder intrigiert gegen jeden – die Hauptcharaktere mal ausgenommen. Keiner scheint mehr für den zu arbeiten, für den er/sie offiziell arbeitet. Ist vielleicht Gehirnwäsche im Spiel? Aber das, was besonders verwirrend ist, ist, dass auch die bereits offenbarten inoffiziellen Verknüpfungen überholt sind. Da kann man nur sagen: „Die böse Föderation.“. Dass die Föderation so lange existiert, ist da doch schon ein Wunder.

 

Die Konferenz am Anfang (Summersby, Semoul & Co.) ist ein klein wenig unverständlich. Es fehlen Erklärungen, besonders zu dem angesprochenen Geheimdokument. Daher funktioniert da der Spannungsaufbau nicht so gut.

Im weiteren Verlauf der Geschichte ergeben sich Fragen, die nicht wirklich geklärt werden. Z. B. Was machen DD und Spex auf Derewan III.

Die Idee mit den verfeindeten Armeen (Starfleet und Corps) ist an und für sich gut. Aber auch dazu fehlen Erklärungen zum Warum (was in einer viel späteren Geschichte geschehen wird).

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist die Darstellung von Brennan (mal vom Verhalten Spex gegenüber abgesehen). Endlich wird sie mal als Führungsperson und nicht nur als Lachnummer dargestellt.

Allerdings ist die kleine Ausnahme die Sache mit Spex. Man merkt, dass dies nur dazu dient, noch mehr Verschwörung zu schaffen. Und das ist ein zu einfacher und unglaubwürdiger Weg. Denn wenn Brennan plötzlich solch ein Verhalten bestraft, hätte das in vorigen Folgen mit anderen Personen, die noch viel Schlimmeres getan hatten, ebenfalls passieren müssen.

Ein weiterer Aspekt, der bei mir viel Verwirrung gestiftet hat, ist die Tatsache, dass die Hälfte der Euderionbesatzung Spione oder dergleichen sind. Das ist unheimlich glaubhaft.

Auch das Verhalten von Jefferson nach Erhalt der Nachricht ist sehr plump und übertrieben dargestellt. Vergeuden einer Chance einer Charakterstudie. Und es ist ein schlechter Versuch noch mehr Leute in das Geschehen einzubinden. Scheinbar muss es in den Stories immer einen Jammerlappen geben. Diesmal hat Jefferson Brennan abgelöst. Und warum muss jemand anderes für die OP an Bord kommen bzw. gerufen werden. Ich denke, die Euderion hat ein MHN!?! Und warum gibt es in dem Team immer diese Alleingänge?

 

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