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Feedback Cold War – Chris
Es ist immer gut sich auf die einzelnen Charaktere in dieser Weise zu kümmern. Außerdem ist es interessant, was die Leute nach der Euderion so erleben.
Part I: Gleich in Part I wirft Chris eine wirklich gute Frage auf, eine Frage, die sich auch durch unsere Geschichte zieht. Wie schuldig sind Soldaten? Sind die Verlierer schuldiger als die Gewinner? Gut ok., es waren zwei Fragen. :-D Das Zurückgreifen auf die eigene Geschichte passt auch hier sehr gut zur Geschichte. Ich denke, dass macht für den Leser leichter, es sich vorzustellen. Die Story ist ansonsten flüssig geschrieben, interessante Idee. Aber ich finde, es hätte noch mehr herausgeholt werden können. Die meiste Zeit über plätschert die Handlung so vor sich hin, nur unterbrochen von ganz kleinen Momenten (meist ein bisschen Wortwitz). Er zum Ende hin bekommt das Schiff wieder fahrt (metaphorisch gesprochen). Part II: Mit einer actionreichen und spannenden Geschichte wartet Teil 2 auf. Die Moral über Hass und Vergebung, Schuld und Nichtschuld ist gut herausgearbeitet. Und doch lässt die Geschichte noch Platz für eigene Interpretationen. Dieses Thema ist ja auch heute noch aktuell. Da braucht man auch nicht in die Ferne schweifen. Das Thema ist meiner Meinung nach gefühlvoll umgesetzt und hat mir gut gefallen.
Part III: Part III fing gut und spannend an, nun ja, spannend bleibt es eigentlich auch bis zum Schluss. Die Hintergrundinformationen über Jefferson waren gut und geben ihm weiter Kontur. Auch die Verhöre sind klasse geschrieben. NCIS schauen hat sich doch gelohnt. Oder sollte es SCIS heißen? Trotz allem konnte ich mich am Ende des Gefühls nicht erwehren, dass das Ganze aus einer umfassenderen Story herausgerissen wurde. Es ist einfach zu offensichtlich, dass nur ein Grund gesucht worden ist, um Jeffersons Vergangenheit zu beleuchten. Rahmen und „Bild“ sind plump zusammengefügt. Das geht besser (hast du uns schon oft bewiesen).
Part IV: Da gibt es nicht viel zu sagen. Interessante Handlung. Gut geschrieben. Schönes, halbwegs offenes Ende und hin und wieder entlockt die Art von West und die Reaktion von Banks einem ein Lächeln.
Was mir bei allen Geschichten allerdings fehlte (außer vielleicht bei DiFalco), ist die Beschreibung der Gefühle und Gedanken nach der Versetzung. Die Charaktere sind über einen recht langen Zeitraum hinweg als Team zusammengewachsen und dann auseinandergerissen worden. Und ich hoffe, die restlichen Charaktere werden auch noch „behandelt“. Fazit: «««« |
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