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INFOS

 

 

Season 4

4x01

Sturmfront, Teil 1

 

4x12

Babel

4x02

Sturmfront, Teil 2

 

4x13

Vereinigt

4x03

Zuhause

 

4x14

Die Aenar

4x04

Borderland

 

4x15

Die Heimsuchung

4x05

Cold Station 12

 

4x16

Die Abweichung

4x06

Die Augments

 

4x17

Verbunden

4x07

Der Anschlag

 

4x18

Im finsteren Spiegel, Teil 1

4x08

Zeit des Erwachens

 

4x19

Im finsteren Spiegel, Teil 2

4x09

Kir'Shara

 

4x20

Dämonen

4x10

Daedalus

 

4x21

Terra Prime

4x11

Beobachtungseffekt

 

4x22

Dies sind die Abenteuer...

 

4x02 Storm Front Part II

Plot: Hitler ist in New York angekommen. In der letzten Folge wurden Mayweather und Tucker von den Nazis gefangen genommen und wurden von den Nak’Huls für temporale Agenten gehalten doch sie finden heraus, dass die beiden Offiziere zwar aus der Zukunft stammen, jedoch nur Silik finden sollten. Dieser war auf die Erde geflüchtet, Alicia, die von Archer auf die Enterprise gerettet wurde, bittet ihn, die Waffen der Enterprise gegen die Nazis einzusetzen, doch Archer besteht darauf, eine andere Lösung für das Problem zu finden. In der Zwischenzeit kontaktiert Vosk, der Anführer der Nak’Hul, die Enterprise und erklärt sich bereit, Tucker und Mayweather freizulassen, wenn sich Archer mit ihm trifft. Er nimmt das Angebot an. Auf der Erde versucht Vosk ihn zu überzeugen, dass Daniels genau so wie er versucht die Zeitlinie zu verändern. Er versichert, dass die Zeitlinie wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht wird, wenn die Aliens in ihrer Zeit angekommen sind, falls Archer ihn unterstützt. Zurück auf der Enterprise stellt sich heraus, dass Tucker in Wirklichkeit Silik ist, der wichtige Informationen von Vosks Zeitmaschine auf die Enterprise geschmuggelt hat, damit er wieder in seine Zeit gebracht werden kann. Der Bestohlene bemerkt recht schnell, was geschehen ist und feuert von der Oberfläche auf die Enterprise. Da das Schiff von einer solchen Entfernung die Verteidigungsschilde nicht durchdringen kann, fliegt man tiefer und nimmt die Anlage unter Beschuss.

Archer beamt sich mit Silik auf die Oberfläche um den echten Trip zu befreien. Der Suliban erklärt zwar, dass er kein Interesse daran hat, den Ingenieur zu befreien, jedoch will er die Gelegenheit nutzen in die Anlage zu gelangen. In einigen letzten Actionszenen wird Tucker befreit und die Anlage in dem Moment zerstört, als Vosk sie benutzen will. Daraufhin erscheint ein völlig genesener Daniels, der Archer mitteilt, dass die Zeitlinie wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt und die Enterprise wieder ins 22. Jahrhundert gebracht wurde.

Kritik: Storm Front war wohl der mieseste Staffelauftakt in der Star Trek-Geschichte! Chris sagte mal: „Sobald Nazis in Star Trek auftauchen, wird es mies!“ (zumindest so ähnlich). Nun das mag auf Pattern of Force (TOS) zutreffen, auf Deadgame (VOY) jedoch nicht unbedingt. Aber bei Storm Front stimmt es umso mehr. Vielleicht lag es schon an dem haarsträubendem Konzept, Nazis besetzten mit Hilfe von Aliens die USA (OH GOTT!!!), denn die beiden anderen erwähnten Folgen verliefen ja irgendwie noch moderater. Auch ist er Handlungsbogen etwas zu komplex. Es ist ja gut gemeint, den Temporalen Kalten Krieg wieder als Thema aufzugreifen, aber die Umsetzung ist wirklich unter aller (Phaser)Kanone! Einzig die super Special Effects und die beeindruckenden Szenen der Enterprise über Manhattan bewahren die Episode davor, nur einen‚ Punkt zu bekommen. Aber die folgenden Episoden werden um einiges besser.

Bewertung: 2/5

 

4x03 Home

 

Plot: Die Enterprise-Crew wird in einer Art Stadion herzlich willkommen geheißen. In einer Bar trifft Archer dann eine alte Bekannte, Erika Hernandez, die kürzlich zum Captain der NX-02 befördert wurde. Am nächsten Tag muss Archer Zeugnis über die Ereignisse des letzten Jahres in der Expanse ablegen. Dabei wird er von den Vulkaniern, insbesondere Botschafter Soval, in die Mangel genommen. Dieser wirft ihm vor, nicht alles für die Rettung der Crew der Selaya (3x05 Impulse) getan zu haben. Archer verliert auf Grund dieser Dreistigkeit die Beherrschung und Admiral Forrest befiehlt ihm einige Tage Urlaub zu nehmen. Anfänglich gegen seinen Willen begleitet ihn Hernandez. Da Tucker auf der Erde keinen Ort mehr hat, zu dem er gehen kann (seine Heimatstadt wurde bei dem Xindi-Angriff zerstört), lädt T’Pol ihn ein, sie nach Vulkan zu ihrer Mutter zu begleiten. Diese empfängt die beiden recht kühl. Man erfährt, dass sie ihre Position an der Vulkanischen Akademie für Wissenschaften verloren hat (ALG II lässt grüßen). Während Tucker im Gästezimmer ist, erzählt T’Pols Mutter, T’Les, dass sie einen Brief von Koss erhalten hat, der auf eine in der Kindheit versprochenen Vermählung mit T’Pol besteht (wir er erinnern uns an die TOS-Folge Amok Time, in der erklärt wird, dass vulkanische Hochzeiten bereits geplant werden, wenn Braut und Bräutigam noch Kinder sind). In einer ruhigen Minute erklärt Trip T’Les, dass er und T’Pol eine Liebesbeziehung führen. Sie meint jedoch, dass eine Vulkanierin und ein Mensch keine gemeinsame Zukunft haben können. Unterdessen trifft sich T’Pol mit Koss, der ihr erklärt, dass er, wenn sie beide heiraten, ihrer Mutter wieder eine Stelle an der Vulkansichen Akademie verschaffen kann. Außerdem besteht er nicht auf ein gemeinsames Leben mit ihr. Nach der Hochzeit kann sie gehen wohin sie will.

Auf der Erde besuchen Phlox, Reed und Mayweather eine Bar. Doch die als tolerant bekannte menschliche Gesellschaft hat sich verändert. Phlox wird von einem angetrunkenen Menschen angepöbelt. Nach dem Xindi-Angriff scheinen die Menschen misstrauisch

allen Fremden gegenüber geworden zu sein. Traurig und verletzt kehrt er aufs Schiff zurück und sagt ein Treffen mit Hoshi in einem Restaurant ab. Er meint, dass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis die Menschen verstehen, dass nicht jeder Außerirdische Planeten zerstört.

In den Bergen wird Archer von Alpträumen geplagt. Er gesteht, dass ihm die Entscheidungen, die er in der Expanse gefällt hat, Gewissensbisse bereiten. Er meint, dass die Vulkanier möglicherweise Recht hatten, dass die Menschheit noch nicht reif für den interstellaren Raumflug seien. Doch Hernandez gibt ihm mit einem tiefen Kuss zu verstehen, dass dem nicht so ist.

Bei einer nächsten Besprechung erklärt Soval, dass Archers Entscheidungen zwar sicherlich moralisch denkwürdig gewesen sind, er jedoch nicht nur die Erde, sondern auch Vulkan gerettet hat.

Man erfährt, warum T’Les ihre Stellung bei der Akademie verloren hat: Sie wurde der Spionage verdächtigt, weil ihre Tochter daran beteiligt war, den Abhörposten P’Jem (1x15 Shadows of P’Jem) zu enttarnen. Tucker will daraufhin T’Pol nicht weiter davon abhalten Koss zu heiraten und sie so unter Druck setzen. Der Priester vermählt unter den Augen von Trip die beiden Vulkanier.

Kritik: Home ist die wohl entspannendste und interessanteste Enterprise-Episode seit einem Jahr. Sie kommt (fast) ohne Action oder Kaputt-machen aus; und das gute dabei ist: Sie ist komplett glaubwürdig. Alle möglichen Facetten der heimkehrenden Besatzung werden thematisiert, wenn auch leider nur kurz: Tucker hat niemanden mehr, zu dem er gehen kann, da seine Stadt zerstört ist (Eltern scheint dieser Mann nie gehabt zu haben J). Archer muss vor der Sternenflotte und den Vulkaniern Rechenschaft über das vergangene Jahr ablegen; außerdem hat ihn diese Reise auch psychisch sehr mitgenommen. Und die Erde scheint nicht mehr die Selbe wie früher zu sein. Ich hoffe, all diese Konflikte und Problemstellungen werden in den nächsten Folgen ein wenig fortgeführt, denn sie bieten reichlich Stoff für weitere gute Folgen.

Bewertung: 4/5

 

4x04 Borderland

 

Plot: Die Folge beginnt damit, dass zwei Menschen mehrere Klingonen überwältigen und deren D5-Kreuzer in ihre Gewalt bringen. In der nächsten Szene besucht Captain Archer Dr. Arik Soong (Brent Spiner) in einem Gefängnis und erklärt ihm, dass die klingonische Crew von Menschen getötet wurde, deren DNA ähnlich derer Embryos ist, die Soong vor einigen Jahren aus einem medizinischen Labor gestohlen hat. Wegen dieses Diebstahls sitzt Soong im Gefängnis. Er veranlasst, dass Soong ihn begleitet um diese sogenanntetn Augments zu finden. Auf der Enterprise erklärt Archer, dass diese Embryos Überbleibsel aus den Eugenischen Kriegen sind (deren genauer Zeitraum bisher nicht genannt wird). Aus ethischen

Gründen hatte man diese Embryos nicht getötet, sondern auf einer Basis, genannt Cold Station 12, eingelagert. Diese wird von Menschen und Denobulanern gemeinsam betrieben. Dort hatte Soong vor 20 Jahren einige von ihnen gestohlen und aufgezogen. Auch nach seiner Festnahme 10 Jahre später hatte er sich geweigert den Aufenthaltsort der Kinder zu verraten. Doch nun vermutet er sie im sog. Borderland, einer Grenzregion zwischen dem Klingonischen Reich und dem Orion-Syndikat.

Als man sich dieser Grenzregion nähert, wird die Enterprise angegriffen. Einige Crewmitglieder werden gekidnappt und sollen auf einem Sklavenmarkt verkauft werden. Archer gelingt es jedoch mit Soong zusammen sie wieder zu befreien. Bei dieser Rettungsaktion gelingt es ihm jedoch Zugang zu einer Kommunikationskonsole zu erhalten und ein Signal abzusetzen. Die Orioner wollen sich nicht so leicht geschlagen geben und fordern mit Waffengewalt zurück, was ihnen genommen wurde. Die Enterprise ist schwer unter Beschuss. Doch ihnen kommen die Augments mit ihrem gekaperten D5-Kreuzer zur Hilfe. Ihr Anführer, Malik, bittet um Andockerlaubnis. In seinem Büro erklärt Archer Malik, dass er den Befehl hat, ihn und seine Leute zurück zur Erde zu bringen. Doch dieser ist nicht sehr begeistert von diesem Vorschlag und sagt, dass die Erde ihre grundlegende Existenz ablehnt, dies aber momentan nicht sein Problem sei. Er verlangt nach Soong, der von allen nur „Vater“ genannt wird. Archer weigert sich, woraufhin Malik ihn am Genick packt und den freien Abgang vom Schiff erzwingen will. Weitere Augments, die sich in der Luftschleuse versteckt hielten, überwältigen die MACOs und befreien mit Gewalt Dr. Soong, der in einer Arrestzelle sitzt. Er wird überschwänglich begrüßt und begleitet sie auf das klingonische Schiff. Voller Stolz verkündet er, dass Tausende von Brüdern und Schwestern darauf warten, geboren zu werden.

 

4x05 Cold Station 12

 

11 Jahre zuvor: Ein jüngerer Arik Soong unterrichtet ein Klasse Augments und erzählt ihnen von den Eugenischen Kriegen. Er warnt sie, dass sie immer von den Menschen gefürchtet seien und sie sich deshalb von ihnen fern halten sollten. Einem jungen Malik erzählt er, dass sie eines Tages noch weitere von ihnen finden und erwecken werden.

Im 22. Jahrhundert mahnt Soong seine Schützlinge, dass sie die Wissenschaftler auf Cold Station 12 nicht verletzen dürfen. Malik versteht nicht, warum sie ihr Leben für ein paar normale Menschen riskieren sollten. In der Zwischenzeit ist die Enterprise weitestgehend repariert und sucht auf dem Planeten, auf welchem Soong seine „Kinder“ aufzog, Hinweise auf die nächsten Schritte des Genetikers zu finden. Das Außenteam findet heraus, dass ein gutes Duzend Inkubatoren fehlen, mit denen wahrscheinlich die Augment-Embryos erweckt werden sollen. Weiterhin finden sie einen zurück gelassenen Augment. Dieser erzählt, dass man ohne ihn die Station verließ, weil seine Fähigkeiten nicht so ausgeprägt waren, wie die der anderen und er so immer ein Außenseiter war.

Auf dem Weg nach Cold Station 12 macht sich Dr. Soong schwere Vorwürfe, da Marik seinen Bruder getötet hat. Dieser behauptet zwar, es sei bei einem Unfall passiert, doch gibt er zu, dass es zu Rivalitäten gekommen war. Im Gespräch mit einem anderen Augment lässt er verlauten, dass Augments nur von Augments geführt werden sollten. Er scheint seinem Vater gegenüber misstrauisch zu sein.

Um nach C12 zu gelangen kapert man ein denobulanisches Shuttle. Dort angekommen nehmen sie die Wissenschaftler als Geiseln und beginnen Dr. Lucas, den Leiter der Station und Freund von Dr. Phlox, zu foltern um an die Zugangscodes für die Embryo-Kammer zu gelangen. Da Phlox die Station von früher kennt, beschließt er Smike, den Augment, in ein Team aufzunehmen dass Soong stoppen soll. Dieser bemerkt jedoch, dass sich die Enterprise nähert und droht damit, Lucas zu töten. Man zieht sich also zurück, jedoch nicht ohne das Außenteam auf die Station zu beamen. Aber kurz darauf wird es gefangen genommen.

Um an die Codes zu kommen wird unterdessen ein Kollege Lucas’ gefoltert und mit einem tödlichen Erreger infiziert. Doch der Wissenschaftler bleibt hart. Soong sieht ein, dass Lucas auch unter solchem Druck nicht reden wird und befiehlt Malik, das Antivirus frei zu setzen. Doch dieser verweigert den Befehl und der Mann stirbt qualvoll.

Als Malik bemerkt, dass Lucas und Phlox gute Freunde sind, droht er damit Phlox zu töten. Doch nun lenkt Lucas ein und gibt die Embryo-Kammern frei. Soong bietet Smike an, ihn zu begleiten und seine Brüder und Schwestern zu befreien, doch dieser sieht seinen Platz an der Seite der Menschen. Er zeigt Verständnis für das Verhalten seines „Sohnes“ und lässt ihn zurück.

Während Soong voller Ehrfurcht in der Kammer steht kommt es draußen zum Kampf zwischen Archer und Malik. Doch der Augment ist ihm körperlich weit überlegen und setzt ihn außer Gefecht. Nun tötet er Smike, der in seinen Augen ein Verräter ist. Bevor er mit den anderen Augments die Station verlässt, setzt er einen Countdown fest, nach dessen Ablauf der tödliche Erreger auf der gesamten Station verbreitet wird. Nun setzen Archer und seine Crew alles daran den Countdown aufzuhalten.

Bewertung: Dies ist ja nun die erste ENT-Folge von hoffentlich vielen, in der Gaststars einen Auftritt haben. Die Rolle des Dr. Arik Soong ist gut durchdacht. Zuvor habe ich vermutet, dass man zu sehr an Data erinnert werden würde, doch dem ist nicht so. Es war  sehr überzeugend, die „Ahnen-Reihe“ der Soongs mit einem Genetiker zu beginnen. Dass daraus Dr. Noonian Soong als Kybernetiker hervorgeht erscheint einem sehr logisch. Doch nun zu Story selbst: Mit genetischen Aufbesserungen hat man ein sehr beliebtes Star Trek-Thema gewählt, welches wie wohl nie in der Geschichte zuvor besser zur aktuellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen unser Zeit passte. Darüber hinaus ist die Story sehr kurzweilig, wobei manche Szenen, wie z.B. der Sklavenmarkt in 4x04 Borderland, etwas überflüssig wirken. Dr. Soong erinnert ein wenig an Mary Shelley’s Dr. Frankenstein, der die Kontrolle über seine Schöpfung verliert. Doch die Einsicht, welche die Romanfigur dann zeigt, nämlich, dass er ein Monstrum geschaffen hat, fehlt ihm noch. Vielleicht kommt diese in der nächsten, der letzten Folge des Dreiteilers. Abschließend ist festzuhalten, dass dies eine gute Star Trek-Story ist. Das Konzept eines Dreiteilers, statt wie in der dritten Staffel eines Season übergreifenden Handlungsbogens, scheint zu funktionieren. Wenn zwischen den einzelnen Storys noch Folgen vom Kaliber wie Home (3x03) sind, so scheint Manny Coto die Serie aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken zu können.

Bewertung: 4/5

 

4x 15 Affliction

 

Plot: Ein zum Tode verurteilter Klingone wird gezwungen an einem medizinischen Experiment teilzunehmen. Augenblicklich sieht er stärker aus, bis er plötzlich Probleme mit dem Atmen bekommt und seine Stirnfalten sich verändern. Auf der Erde verlässt Tucker die Enterprise um zur Columbia zu wechseln. Er erklärt T'Pol, er tue dies, um Captain Hernandez beim Stapellauf zu helfen. Sato besucht mit Phlox ein chinesisches Restaurant, doch in der Nähe des Restaurants werden die beiden angegriffen und Phlox entführt. Als Hoshi wieder zu Bewusstsein kommt, hat sie Probleme sich an den Überfall zu erinnern, so dass Archer T'Pol bittet, eine Gedankenverschmelzung durchzuführen, um mehr heraus zu finden. Reed versucht an Satellitenbilder vom Zeitpunkt der Entführung zu kommen, doch er muss feststellen, dass die Daten gelöscht wurden. Als er sich dann bei Starfleet Operations meldet, wird er von einer Person in Schwarz begrüßt, die ihn auffordert, ihn persönlich zu treffen. T'Pol findet heraus, das die Entführer rigelianisch gesprochen haben und Reed wird erzählt, dass er Phlox nur retten kann, wenn er den Anweisungen des Unbekannten folgt.

In einem Labor auf einer klingonischen Kolonie wird Phlox von K'Vagh und Antaak, einem klingonischen General und einem Doktor, begrüßt, die ihn vor einiger Zeit auf einer Konferenz gesehen haben. Sie eröffnen ihm, dass Millionen von Klingonen durch ein Virus infiziert wurden, welches alle töten wird, wenn man es nicht behandeln kann. Antaak, ein Spezialist der Genforschung sagt ihm, dass er nicht erfreut war, Phlox kidnappen zu müssen, doch es stehen zu viele Leben auf dem Spiel. Phlox beginnt mit ihm an einem Gegenmittel zu arbeiten, als er entdeckt, dass das Virus auf der DNA von Augments basiert. Er erfährt, dass die Klingonen glauben, die Menschen würden wieder Experimente am menschlichen Genom machten, obwohl sie offiziell verboten sind. Also benutzten die Klingonen Embryonen der Augments, die sie in den Trümmern das damals zerstörten klingonischen Kreuzers fanden, um ihrerseits Augments herstellen konnten. Doch die nun menschlich aussehenden Klingonen litten bald an neuraler Degeneration und die modifizierte DNA entwickelte sich zu einem Virus, das durch die Luft übertragen wird. Die Klingonen verlangen nun von Phlox, ihnen zu helfen, perfekte Augments zu erschaffen, bevor die klingonische Flotte gezwungen ist, Millionen Infizierte zu töten. Doch Phlox weigert sich, selbst als man sein Leben bedroht.

Die Enterprise findet heraus, dass das rigelianische Schiff, das Phlox entführte, inzwischen zerstört wurde, doch man findet keine denobulanische DNA in den Trümmern. Auf Anweisung seines mysteriösen Kontakts belügt Reed Archer, obwohl er nun weiß, dass die Klingonen für das ganze verantwortlich sind. Reed beschwert sich bei seinem Kontakt, da er auffliegen wird, doch die Verbindung wird unterbrochen, als die Klingonen beginnen, die Enterprise anzugreifen. Die Klingonen beamen modifizierte Klingonen ohne Stirnfalten an Bord, welche sofort beginnen, das Schiff zu sabotieren. Bevor sie flüchten können, wird ein Klingone angeschossen und von den anderen zurück gelassen. Als Archer befiehlt, den Klingonen zu folgen, meldet Mayweather, dass die Steuerung nicht reagiert. Die Crew entdeckt dann, dass ihr menschlich aussehender Gefangener ein Klingone ist und dass jemand die Blackbox der Rigelianer gelöscht hat. Archer lässt Sato und T'Pol die Daten wiederherstellen. Dabei finden die beiden heraus, dass die Blackbox mit einem Gerät gelöscht wurde, das in einem Schrank lag, zu dem Reed als letztes Zugang hatte.

Archer konfrontiert seinen taktischen Offizier mit den Anschuldigungen, worauf dieser jede weitere Antwort verweigert. Archer wird sauer und bedrängt Reed ihm zu sagen, wo Phlox festgehalten wird, wenn er es weiß. Reed sagt dem Captain, dass er nicht weiß wo Phlox festgehalten wird, doch er weißt ihn darauf hin, dass er nicht nur der Crew der Enterprise und Archer verpflichtet ist. Der modifizierte Klingone wird ebenso wie Reed in der Sicherheitsabteilung eingesperrt. Der Klingone hustet, worauf Reed ihn anspricht und versucht, ihm Informationen zu entlocken, doch der Klingone sagt ihm, dass er schon Archer gesagt habe, dass er als Soldat des Reiches auf den Tod vorbereitet ist. Unterdessen findet T'Pol heraus, dass die Klingonen die Warpmatrix sabotiert haben. Um den Druck von den Injektoren zu nehmen, beschließt Archer, dass sie schneller fliegen müssen, doch man warnt ihn, dass man nicht lange mit Warp 5.2 fliegen kann. Sollte man jedoch aus dem Warp fallen, würde der Druck in den Injektoren das Schiff zum Explodieren bringen.

Im Orbit der Erde ist Tucker voll und ganz in seiner Funktion als neuer Chefingenieur der Columbia aufgegangen und scheucht seine Leute ganz schön herum, womit er auch den Unmut des Captains auf sich zieht.

 

 

4x16 Divergence

 

Plot: Archer besucht Reed in der Arrestzelle, um ihm zu erzählen, dass Tucker glaubt das Warpfeld der Enterprise wiederherzustellen, doch dieser muss von der Columbia bei Warpgeschwindigkeit zurück kehren und das einzige Crewmitglied, das mit so etwas Erfahrung hat ist Reed. Captain Hernandez passt ihr Schiff in Kurs und Geschwindigkeit der Enterprise an. Sie fliegt die Columbia 50 Meter unterhalb der Enterprise, was Reed etwas Spielraum gibt, Tucker aus der Luftschleuse zu holen. Als er an Bord der Enterprise ist, sagt Tucker, dass er einen Kaltstart der Maschinen plant, der alle Subroutinen zurücksetzen wird, inklusive der, die die Klingonen sabotiert haben. Tucker ist verwirrt, als man Reed zurück in den Arrest bringt. Hernandez hält die Enterprise lange genug um Warpfeld der Columbia, dass Tucker den Antrieb deaktivieren und den Antimateriefluss wieder in Gang bringen kann und so die klingonischen Subroutinen löscht. Als Hernandez ihren Chefingenieur zurück haben möchte, bittet Archer sie ihn zu dem klingonischen Labor zu begleiten, um Phlox zu befreien. Unter vier Augen verrät er Reed, dass T'Pol seine gelöschten Logbücher wiederhergestellt hat und die Existenz des Geheimagenten Harris entdeckt hat. Er befiehlt Reed eine Nachricht an Harris zu senden. Die Alternative für Archer wäre Starfleet Command alles zu sagen, was er über die Geheimnisse, die Harris und Reed zu verbergen trachten, zu verraten.

In der Kolonie verrät Antaak Phlox, dass er glaubt den Virus in der ersten Phase stoppen zu können, was kosmetische Veränderungen, aber keine vergrößerte Stärke, Geschwindigkeit oder andere genetische Verbesserung bedeuten würde. Phlox sagt, dass General K'Vagh sie töten wird, wenn er erfährt, dass sie nicht an dem Augment Project arbeiten, doch Antaak besteht darauf, dass es ein ehrenhafter Tod sei, wenn er so Millionen Leben retten könne. Eine Gruppe von aufgewerteten Klingonen berichtet K'Vagh, dass sie die Enterprise zerstört hätten und K'Vaghs Sohn während der Mission das Leben verlor, doch in Wirklichkeit geht es dem Sohn gut: Er teilt sich mit Reed die Arrestzelle und beklagt sich über das Essen. Die aufgebesserten Klingonen werden langsam schwächer und Phlox erfährt, dass Flottenadmiral Krell den Auftrag hat die gesamte Kolonie zu zerstören, wenn das Heilmittel nicht schnell gefunden wird, doch er braucht eine Woche, um das Gegenmittel auf Wirksamkeit zu testen. K'Vagh, der den sterbenden Augments versprochen hat, dass er ihnen nie den Rücken zuwenden wird, befiehlt Phlox das Gegenmittel an ihm selbst, Antaak und zwei Wächtern zu testen und opfert diese drei Leben um Millionen andere zu retten.

Reed gesteht Archer er wisse, dass der Sternenflotten Geheimdienst glaubt, die Klingonen hätten eine genetische Forschungseinrichtung, in der Phlox wahrscheinlich gefangen gehalten wird. Archer verlangt, dass K'Vaghs Sohn ihnen die Koordinaten gibt, bevor sein gesamtes Volk stirbt. In der Kolonie werden zwei Wächter krank, dann Antaak, woraus Phlox schließt, dass der General die ungefährliche Version des Virus in sich trägt. Harris kontaktiert die Klingonen, um ihnen zu sagen, dass ihre Augments es nicht geschafft haben die Enteprise aufzuhalten, wobei er erfährt, dass die Klingonen niemals vor hatten mit Harris zusammen zu arbeiten, sondern ihn nur zu benutzen. Archer beamt mit K'Vaghs Sohn auf den Planeten und fordert seinen Arzt zurück, doch Phlox beharrt darauf, dass er Zeit braucht um die Plage zu heilen. Archer stimmt zu als Wirt die Antikörper zu reproduzieren, um den Prozess zu beschleunigen. Währenddessen erreicht Krells Flotte den Planten und greift die Enteprise und die Columbia, die im Orbit über der Kolonie fliegen, die Krell ausradieren soll bevor sich die Plage verbreitet, an.

Phlox erhält von Archer die notwendigen Antikörper, doch er braucht weiterhin etwas, dass die Flotte davon abhält die Kolonie auszuradieren. Verzweifelt schickt er einen Kanister mit dem tödlichen Virus auf Krells Schiff, so dass jeder an Bord infiziert wird. Daraufhin bietet Phlox an alle zu heilen, wenn die Kolonie nicht zerstört wird. Krell überzeugt den klingonischen Rat seine Pläne zur Zerstörung der Kolonie aufzugeben und verspricht das Heilmittel im gesamten Reich zu verbreiten. Weil viele der Überlebenden mit ihrem Aussehen nicht zu Recht kommen, will Antaak versuchen eine neue Methode zu entwickeln: Die Wiederherstellung der Schädel. Hernandez erlaubt Tucker für die Überwachung der Reparaturen auf der Enterprise zu bleiben und Reed gibt Harris bekannt, dass er nie wieder für seine Organisation arbeiten werde. (von Steffen Henkel)

 

Kritik: Tja, wo soll ich anfangen? Die Doppelfolge besteht aus so vielen kleinen und großen Handlungssträngen, dass sie so eine für ENT-Folgen untypische Tiefe erhält. Die Sektion 31-Story verleiht Reed neue Charakterzüge und macht den bis dahin etwas blass wirkenden Typen interessanter. Die Einführung ist zwar plötzlich und ohne Vorwarnung, wirkt aber nicht hölzern. Dagegen ist die gesamte „Ich bin launisch“-Tucker-Handlung etwas gekünstelt und ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Er hat zwar die Enterprise verlassen um T’Pol nicht mehr jeden Tag über dem Weg zu laufen, doch es ist klar, dass er sich auf der Columbia auch nicht sehr wohl fühlt. In einer sehr gequälten Szene, in der er an einem Seil an Bord der Enterprise klettert kehrt er zurück. Hey, im 22. Jahrhundert gibt es doch bestimmt noch Seilwinden, so dass der Ingenieur, nicht die 50 m hätte klettern müssen, oder? Doch der Hauptplot war ja wohl die Klingonengeschichte. Nach über 30 Jahren ist endlich (zumindest von offizieller Seite) aufgeklärt, warum die Klingonen in TOS andere Schädel hatten als in Star Trek 1 oder TNG. Und elegant ist die Lösung außerdem, sie wirkt plausibel. Wir wissen nun, warum fast alle Aliens in Star Trek menschenähnlich sind und warum die Voyager sich leisten konnte so viele Shuttles zu verlieren. Irgendwie ist nun eines der letzten Geheimnisse und Mythen um Star Trek genommen worden. En wenig wehleidig wird man da schon. Doch bei Affliction und Divergence handelt es sich um eine gute und unterhaltsame Doppelfolge, wobei der erste Teil ein wenig besser ist.

Bewertung: 4/5

 

 

4x17 Bound

 

Plot: Während die Enterprise gerade in Richtung eines M-Klasse Planeten unterwegs ist, auf dem es angeblich eine drachenähnliche Art fliegender Reptilen geben soll, nähert sich ein Schiff des Orion Syndikates mit dessen Captain, Harrad-Sar, der Archer, nachdem beide erst einmal die Waffen deaktiviert haben, einlädt zu ihm herüberzukommen, um ein paar geschäftliche Dinge zu besprechen. Archer will die Möglichkeit nutzen um die Wogen zwischen Sternenflotte und dem Orion Syndikat etwas zu glätten und entschließt sich an Bord zu gehen, trotz Reeds Sicherheitseinwände. Auf dem Orion-Schiff schlägt Harrad-Sar Archer ein Geschäft vor; das Orion Syndikat will mit der Sternenflotte zusammen arbeiten, was den Abbauen eines sehr magnasitreichen Planeten betrifft. Im Austausch gegen die Koordinaten, soll die Sternenflotte zehn Prozent des Gewinns das Syndikat abtreten. Archer geht auf den Vorschlag ein und bekommt als ein Zeichen guten Willens drei schöne Orionsklavenmädchen als Geschenk überreicht. In der Zwischenzeit treten einige Meinungsverschiedenheiten auf zwischen Trip, der noch wegen einiger Reparaturen an Bord bleiben will, und dessen Nachfolger Kelby, der sich von Tucker ziemlich bedrängt fühlt.

Die knapp bekleideten Sklavenschwestern Navaar, D’Nesh und Maras bringen das Gleichgewicht an Bord der Enterprise ziemlich durcheinander; die Männer werden durch sie von ihrer Arbeit abgelenkt und die Frauen bekommen Kopfschmerzen. D’Nesh macht sich neugierig auf den Weg in den Maschinenraum, wo ihr Kelby eine schnelle Führung gibt, bis Trip dem Ganzen ein Ende setzt und ihn für diese Indiskretion auf sein Quartier schickt. Navaar entschuldigt sich unterdessen bei Archer, der sie in ihrem Quartier besucht. Archer, der ihren Reizen ziemlich verfallen ist, erklärt ihr etwas stockend, dass sie nun niemandes Eigentum mehr wären. Navaar fragt ihn darauf, ob es gegen die Protokolle verstöße, wenn sie ihn freiwillig küsse. Archer antwortet: „Nicht unbedingt“ und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. T’Pol unterbricht sie jedoch und ruft den Captain auf die Brücke, da sie den besagten Magnasitplaneten erreicht haben, und jagt ihn somit aus Navaars Armen. Archer, ziemlich wütend mit Schweiß im Gesicht, befiehlt ein schwach bewaffnetes Schiff beim Planeten, das die Enterprise gerade angreift, mit den Phasenkanonen zu zerstören. Reed verweigert den Befehl und kurz bevor der Captain persönlich das Feuer eröffnen will, dreht das fremde Schiff ab.

D’Nesh macht sich auf den Weg zu Kelbys Quartier um ihn, nachdem sie ihn verführt hat, zu drängen sich gegen Tucker aufzulehnen, um seinen Platz als Chefingenieur zu verteidigen. Kelby schleicht also in den Maschinenraum um den Antrieb zu sabotieren, jedoch bemerkt ihn Trip und kann ihn nach einer kleinen Schlägerei davon abhalten seine Aufgabe zu Ende zu bringen. Leider konnte trotz der raschen Intervention nicht verhindert werden, dass Kelby zumindest den Antrieb für die nächste Zeit lahm gelegt hat. Auf der Krankenstation warnt Phlox Archer nun vor der Wirkung der Pheromone der Orionsklaven, die die Männer aggressiv und übermütig machen und den Frauen Kopfschmerzen zufügen. Die einzigen zwei auf dem Schiff, die anscheinend immun dagegen sind, sind T’Pol, wegen ihrer Vulkanischen Physiologie und  aus mysteriösen Gründen Trip. Als Archer ein Kommunikationsgerät im Quartier der Mädchen entdeckt werden sie in die Dekontaminationskammer gesperrt. Die Crew fürchtet einen Angriff von Harrad-Sar, was die Sklavenmädchen jedoch dementieren. Im Maschinenraum bietet T’Pol eine mögliche Erklärung für Trips seltsame Immunität: sie glaubt, dass sie seitdem sie miteinander geschlafen haben, durch ein psychisches Band miteinander verbunden seien. Bei Vulkaniern sei dies üblich und es erkläre auch die gemeinsamen Tagträumen und die wohl von T’Pol auf ihn übertragene Immunität.

Mittlerweile erreicht Harrad-Sar die Enterprise und deckt den Schwindel auf: das Syndikat will Archers Kopf, sei er nun auf seinem Körper oder nicht. Außerdem erklärt er, dass er der Sklave der Mädchen sei, und nicht umgekehrt. Trotz noch vorhandener Waffensysteme, überwältigt er die Enterprise und schleppt sie mithilfe eines Halteseiles ab. T’Pol und Tucker entwickeln einen Plan, über das Halteseil einen elektrischen Impuls zu senden, der die Schiffssysteme von Harrad-Sar überlasten würde und die Enteprise los kommen könnte. Unterdessen befreien sich die Sklavenmädchen, kommen auf die Brücke und wollen verhindern, dass dieser Plan durchgeführt wird, indem sie mit ihrer betörenden Wirkung Archer überzeugen wollen, T’Pol zu unter Arrest zu stellen. Dies scheint ihnen auch zu gelingen, doch Trip betritt im letzten Moment die Brücke und betäubt die männlichen Offiziere mit der Phasenpistole. Die Enterprise kann sich befreien, die Sklavenmädchen kehren auf ihr Schiff zurück und die Crew beginnt sich von den Pheromonen zu erholen. Zum Abschluss bringt Trip T’Pol noch so weit, ihn zu bitten wegen ihr auf der Enterprise zu bleiben, als er ihr gesteht, er habe sich ohnehin schon drei Tage zuvor dafür entschieden.

 

Kritik: Bei Bound handelt es sich um eine eher unterdurchschnittliche Folge verglichen mit dem Zweiteiler davor und danach. Die Handlung ist jedoch kurzweilig und die Beziehung T’Pol-Tucker wird ein wenig vertieft. Lustig ist die Erkenntnis, dass in Wirklichkeit die Orion-Frauen die Herren sind und die Männer die Sklaven. Sehr interessant ist auch der Konflikt zwischen Tucker und Kelby. Letzterer hatte sich wohl zu früh über seine Beförderung zum Chefingenieur gefreut und ist dementsprechend stinksauer. Doch Tucker händelt dies mit einer für mich ungewöhnlichen Professionalität. Zuletzt erklärt Tucker fast feierlich, dass er zur Enterprise zurückkehren wird, was T’Pol, die sich für ihn gerade eben die Blöße gegeben hat, natürlich freut. Der Zuschauer fragt sich irgendwie „War er denn jemals weg?“. Denn trotzdem er kurzzeitig auf der Columbia stationiert war, kam er doch in jeder Folge vor.

Bewertung: 2/5

 

 

4x18 In A Mirror, Darkly, Part 1

 

Bozeman, Montana. Der Tag des ersten Kontakts. Die Vulkanier landen um den Mann zu begrüßen, der dies möglich gemacht hat. Zefram Cochrane. Dieser hebt die Hand... und schießt die Außerirdischen mit einer Pumpgun nieder.

Einhundert Jahre später an Bord der Enterprise. Major Reed und „Doktor“ Phlox präsentieren ihre neueste Erfindung. Ein brutales Folterinstrument, das unsägliche Schmerzen verursacht.

Archer schlägt Captain Forrest einen Plan vor. Er will in den tholianischen Raum fliegen um sich eines irdischen Schiffes zu bemächtigen, das dort gefunden wurde. So könnten sie sich eines taktischen Vorteils bemächtigen und den Krieg gegen die Tholianer im Nu beenden. Forrest lehnt dieses Vorschlag jedoch ab. Er wolle sich nicht auf unglaubwürdige Quellen stützen und so tief in feindlichen Raum fliegen. Nur unter Androhung einer Degradierung akzeptiert Archer die Ablehnung seines Vorschlags.

Forrest geht in seinem Quartier gerade Berichte durch, als er von seiner Geliebten, Hoshi Sato unterbrochen wird. Sie bittet ihn, mit ihr zurück zur Erde zu gehen. Er gesteht ihr, dass dies unmöglich ist, während der momentanen Lage. Der Krieg läuft schlecht für das terranische Imperium.

Nur Stunden später meutert Archer. Er lässt Forrest einsperren und übernimmt das Kommando. Nun führt er den Plan aus, den Forrest ausgeschlagen hat. Er befiehlt T’Pol, zusammen mit Commander Tucker die Tarnvorrichtung der Suliban einzubauen. Sie würden sie für diese Mission benötigen.

Später unterhalten sich Archer und T’Pol in seinem Bereitschaftsraum. Obwohl sie seine Autorität anzweifelt, wird sie von Archer zum Ersten Offizier befördert. Zudem zeigt er ihr die Waffe, mit der Cochrane die ersten Vulkanier erschoss, die ihren Fuß auf die Erde setzten. Er fragt sich, wie die Welt wohl ohne die Abwehr der vulkanischen Invasionsarmee aussähe. Vermutlich wären die Menschen die Sklaven der Vulkanier. Er befiehlt ihr zudem eine Warpspur aufzuspüren.

Archer befördert zudem Mayweather zu seiner persönlichen Leibwache. Zudem versucht er Sato wieder für sich zu gewinnen. Sie verließ ihn einst für Forrest und darüber ist er immer noch verbittert. Doch nun bietet sie sich ihm aufs Neue an. Sie finden das gesuchte Schiff. Es ist das eines Tholianers. Sie beamen ihn an Bord um Informationen über den Ort zu erhalten, an dem die Tholianer das irdische Schiff verstecken. Phlox zeigt einmal mehr seine Künste... mittels Folter erhalten sie die gewünschte Information.

Im Maschinenraum arbeiten T’Pol und Tucker an der Tarnvorrichtung. Eine Energieüberladung verursacht jedoch schwere Schäden. Die Sensoren an Bord sind ausgefallen und auch die Tarnung wurde leicht beschädigt. Archer spricht mit Forrest um von ihm zu erfahren wer für die Sabotage verantwortlich ist. Doch dieser zeigt sich nicht gesprächsbereit. Reed findet in der Zwischenzeit heraus, wer für die Sabotage verantwortlich war: Commander Tucker.

Archer verhört ihn in der „Schmerzröhre“. Doch dieser beschwört seine Unschuld. In seinem Quartier unterhält er sich mit Hoshi. Dadurch kommt er zu dem einzig logischen Schluss. Nur eine Person hat das Wissen um ihn so zu hintergehen und das Schiff zu sabotieren: T’Pol. In der Tat ist diese gerade dabei Forrest zu befreien. Gemeinsam übernehmen sie wieder die Brücke. Sie versuchen einen Kurs aus dem tholianischen Raum zu setzen, doch die Kontrollen reagieren nicht. Archer betritt die Brücke. Er erklärt ihnen, dass er die Navigation mit einem Code verschlüsselt hat, den nicht mal er kennt. Dadurch würde die Enterprise die Koordinaten mit Sicherheit erreichen.

Forrest lässt Archer einige Stunden in der Röhre Schmerzen leiden, bis er neue Befehle hat. Das Sternenflottenkommando befiehlt, der Mission weiter zu folgen. Bei einer Einsatzbesprechung erklärt Archer, wie die Lage aussieht. Die Tholianer haben einen Spalt zwischen zwei Universen geöffnet und ein Schiff von der anderen Seite hindurch gelockt. Ein Schiff der Sternenflotte, dass zudem auch noch Hundert Jahre aus der Zukunft kommt.

Im Maschinenraum hat Tucker die Tarnvorrichtung einsatzbereit. Zudem erfährt er von T’Pol, dass diese ihn bei ihrem letzten Gemechtel mit einer Gedankenverschmelzung zur Sabotage des Schiffs gezwungen hat. Die Tarnvorrichtung arbeitet perfekt. Das Schiff wird unsichtbar. So erreichen sie das Versteck des irdischen Schiffes. Tatsächlich finden sie es dort vor. Es war also keine Falle der Tholianer.

Forrest befiehlt Archer an Bord des Schiffes „Defiant“ zu gehen um möglichst viele Daten zu ergattern. Während sich das Außenteam um Archer aufgemacht hat, versucht der gefangene Tholianer ein Notsignal zu senden. Phlox bringt diesen deshalb um. Doch nicht schnell genug. Die Tholianer bekommen die Möglichkeit die getarnte Enterprise einzukreisen und ein Netz um sie herum zu errichten.

An Bord der Defiant schafft es Tucker die Energie wieder herzustellen. Gerade noch rechtzeitig um sehen, wie die Tholianer die Enterprise vernichten. (von Christian Gaus)

 

4x19 In A Mirror, Darkly, Part 2

 

Plot: Nachdem die Tholianer die ISS Enterprise zerstört haben, bauen sie schon ein neues Netz auf, um die Defiant zu zerstören. Tucker kann die taktischen Systeme wieder online bringen und Archer gibt den Befehl die Schiffe und das Raumdock zu zerstören. Obwohl Tucker Erfolg mit der Zerstörung der Tholianer hatte, ist Archer sauer auf ihn, als dieser ihm berichtet, dass Tucker mindestens 3 Tage benötigen wird, um den Warp-Antrieb zu reparieren. Archer gibt ihm jedoch nur 12 Stunden, ansonsten würde er sich nach einem neuen Chefingenieur umsehen. Die Defiant nimmt die Fluchtkapseln der Enterprise auf und setzt einen Kurs zur Angriffsflotte des Imperiums, welche gerade damit beschäftigt ist, eine Rebellion der Andorianer, Tellariten und Vulkanier niederzuschlagen. Sato genießt es über ihre Gegenstücke in „unserem“ Universum zu lesen, Archer hingegen ist von seinem alternativem Selbst angewidert, da dieser als Forscher und Friedensstifter in die Geschichte eingegangen ist und eine Allianz mit Nicht-Menschen geformt hat.

Kelby wird bei der Suche nach den vermissten Plasmaregulatoren angegriffen und getötet. Archer weiß nun, dass jemand an Board ist und das Schiff mit Absicht sabotiert. Er beginnt die Gefangenen zu befragen, bis ihm berichtet wird, dass es sich bei dem Angreifer um einen Gorn handelt. Archer hat eine Vision seines alternativen Selbst, dass ihm sagt, er müsse sich auf die Suche nach dem Gorn machen und diesen töten, um den verdienten Respekt der Crew zu bekommen. Es gelingt ihm, den Gorn ausfindig zu machen, doch bei dem Versuch ihn zu töten wird Reed schwer verletzt. Tucker kann die vermissten Teile wieder einbauen und man trifft sich mit der Flotte. Archer zerstört einige Schiffe der Andorianer und Vulkanier und rettet die Avenger, ein Schiff der NX-Klasse, dass von Admiral Black und seinem ersten Offizier Soval geführt wird. Nachdem Black ihm die Beförderung zum Captain der Defiant verweigert, drängt ihn sein alter Ego in einer Vision Black zu töten, da dieser den ganzen Ruhm einsacken wird, was Archer dann auch tut. Archer spricht eine flammende Rede zur Avenger-Crew, in der er verspricht, das korrupte Imperium mit Hilfe der Defiant wieder zu neuem Glanz zu führen. Später treffen sich T'Pol und Soval auf der Avenger und die Vulkanierin fragt ihn, ob er sich die Geschichtsbücher des alternativen Universums angesehen hat, welche ein Universum beschreiben, indem Menschen und Vulkanier gleichgestellt sind. Dann fragt sie ihn, ob er ihr helfen würde, Archer zu stoppen und die Defiant zu zerstören.


Während dessen heckt Archer einen Plan aus, dessen Ziel es ist die Defiant von allen nicht-Terranern zu säubern. Phlox und seine Leute, da diese nicht in der Widerstandsbewegung aktiv sind, sind davon ausgenommen.

Er kontaktiert Admiral Gardner und verlangt die bedingungslose Kapitulation von Starfleet – T’Pol teilt er mit, dass ihre Dienste nicht länger benötigt werden. Sie rekrutiert auf der Avenger, zusammen mit Soval, Dr. Phlox um gemeinsam im Namen der Loyalität gegenüber dem Herrscher, Archer zu zerstören.


Sato entdeckt deren Pläne die Defiant zu sabotieren und übergibt sie an Archer – zu spät jedoch, um den Plan von Soval und Phlox die die Hauptstromversorgung der Defiant lahm legen wollen zu verhindern. Jedoch entdeckt Tucker die Sabotage von Phlox und schlägt ihn nieder. Die Avenger beschädigt zwar die Defiant bevor die Stromversorgung wieder hergestellt ist, aber Archer kann im Anschluss die Avenger zerstören. Er feiert seinen Sieg mit Sato und brüstet sich mit der Vorstellung bald der Herrscher zu sein. Sie jedoch hat ihm Gift in seinen Champagner gemischt und feiert nun ihren eigenen Sieg in den Armen von Leibwache Mayweather bevor sie Admiral Gardner kontaktiert und die bedingungslose Kapitulation fordert. Als dieser fragt wer in Gottes Namen sie denn sei entgegnet sie: „Emperess Sato“.

Kritik: Und dies war nun die heiß ersehnte und fast schon obligatorische Parallel-Universum-Folge in Enterprise! Voller Spannung, Action und Erotik. Allein schon die erste Szene ist der Hammer: zu Beginn denkt man „Häh, was soll denn jetzt die First Contact-Szene hier?“. Denn diese ist wirklich exakt so, wie damals im Kinofilm und man ist wirklich platt, als Cochrane die Pumpgun gegen den Vulkanier zückt! Boah, geil! Der Vorspann, der extra für diese beiden Folgen produziert wurde ist zwar nicht so toll, aber darauf kommt es ja nicht an. Die Story ist auch nicht so der Bringer, aber alle anderen Mirror-Universe-Folgen von TOS und DS9 hatten auch nicht so die super Handlung. Als Zuschauer ist man eher auf die parallelen Charaktere konzentriert als auf den Inhalt. Man will wirklich wissen, wie der hiesige Mayweather oder Hoshi Sato sind. Positiv hinzu kam noch der Defiant-Arc, in dem unsere Recken die alten TOS-Uniformen tragen dürfen. Ein Commander Archer, der nach einer halbwegs gelungenen Meuterei und einem Schiff, dass 100 Jahre aus der Zukunft stammt plötzlich größenwahnsinnig wird und Herrscher des terranischen Imperiums werden will, ist zwar ganz nett, doch wirkt es irgendwie an den Haaren herbei gezogen. Doch dies alles sind nur Kleinigkeiten und man bekommt eine der besten Episoden der vierten Staffel geboten.

Bewertung: 5/5

 

 

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