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Erlebnisbericht Galileo7 “After Eight” in Neuss 30.9.-2.10.2005
1.Tag Freitag 30.09 2005 von Matthias
6:30 Flughafen Berlin Tegel oder Die Waffen einer Frau
Claudia und ich erreichten den Flughafen pünktlich zum vorgestellten Zeitpunkt. Vielen Dank an Claudia’s Vater. Carsten hat uns vor dem Gate bereits erwartet. Nur Andrea fehlte noch. Als nach einen Handyanruf und wenigen Minuten des Wartens Andrea uns gefunden hatte, haben wir eingecheckt und konnten nun die Sicherheitskontrolle passieren. Immer dieses Nachdenken über irgendwelche Metallgegenstände: Hab ich meinen Schlüssel im Rucksack? Trage ich einen Gürtel? Wo ist mein Handy? – „Haben Sie einen Laptop im Rucksack“: frage mich plötzlich die Sicherheitsbeamtin. „Nö.“ – Ich war froh, dass meine Hose auch ohne Gürtel hielt. Nun kam der Schritt. Ich durchquerte als erster den Scanner. Nix passierte. „Bitte weitergehen.“, klang es von einem weiteren Beamten. Ich war erleichtert. Warum eigentlich? Es ist doch nix dabei, wenn man zum x-mal fliegt. Ich habe keine trüben Absichten und gefährlich bin ich auch (noch) nicht. Ich befestigte meine Hose und zog meine Jacke an. Claudia folgte mir durch das Scannertor. „Haben Sie nicht zwei Taschenmesser im Rucksack?“, stellte der Beamte hinter dem Röntgenautomaten fest. „Ach die hab ich ja total vergessen.“ Ihr war es sichtlich peinlich. Hecktig kam auf. Was ist nun zu tun? – Das Gepäck ist schon aufgegeben. Die Lösung war den Laptop und die Hyperspacestory für den Flug auf andere Rucksäcke zu verteilen. Carsten passierte ohne weiteres das Tor und half mit seiner Ladekapazität seines Rucksackes aus. Claudia verschwand und gab die Messer mit Rucksack vorne am Flugschalter auf. Wir beiden Männer setzten uns in den Wartebereich. Andrea hatte ein ähnliches Problem. - Frauen und ihr Sicherheitsbewusstsein. -Sie brachte aber ihr kleines Messer zur Aufbewahrung des Flughafenes. Was auch eine gute Idee war. Nur das der Weg zur Empfangshalle recht weit war, so dass wir vom Flugpersonal gebeten wurden, im Flugzeug zu warten. Andrea erreichte glücklicherweise rechtzeitig ihren Platz. Der DBA-Flug war mit einem Muffin, einem Tomatensaft und zwei spürbaren Luftlöchern doch recht erlebnisreich für mich verlaufen. Den Sonnenaufgang konnten wir leider nicht sehen, weil wir in die entgegengesetzte Richtung flogen. Was sehr Schade war.
7:45 Der Vormittag in Düsseldorf oder Das Hotel am Rhein
Nachdem wir unser Gepäck bekommen hatten, haben wir vor der Ankunftshalle ein Taxi gesucht. Wie durch Zufall stand am Anfang der Schlange ein Großraumtaxi mit genügend Platz für uns alle. Die Fahrt zum Hotel war recht monoton. Straßen, Autobahn und Brücken. Nach einer guten halben Stunde konnten wir ein rotbraunes Gebäude direkt am Rheinufer erblicken. Das war es nun, wo wir unsere nächsten Tage verbringen. Wir betraten die Hotelhalle. An der Rezeption hat man uns recht zurückhaltend empfangen. Für ein Viersternehotel war das ziemlich seltsam. Vielleicht hat man uns den armen, preisbewusten Trekkie schon von weiten angesehen. Unsere Zimmer waren erwartungsgemäß noch nicht fertig, aber damit hatten wir ja gerechnet. Wir sollten so gegen 12:30 nochmal nachfragen. Wir stellten unser Gepäck unter und erkundeten die Umgebung. Wir entschlossen uns das nahegelegende Einkaufscenter aufzusuchen, um erstmal Frühstück an einem Bäckerstand zu essen. Natürlich machten die großen Läden, wie Saturn und Real erst um 10:00 auf, so dass wir erst in einem 99-Cent-Restemarkt erste kleine Gelegenheitseinkäufe tätigten. Nachdem wir uns mit Essen und Getränken bei Real eingedeckt hatten, sind wir zurück ins Hotel. Wir waren wieder zu früh und die Zimmer waren noch nicht fertig. Das war für uns die Chance in den Rhein „reinzuschauen“. Direkt vor dem Hotel verlief eine Straße, die von einem Wall begrenzt wurde. Hinter dem Schutzwall mit einem befestigten Fußweg eröffnete sich eine größere Auenlandschaft. Am hinteren Rand floss der Rhein. Wir suchten uns einen Weg zum Fluss, aber direkt zum Wasser konnten wir leider nicht. So liefen wir dann etwas am Ufer flussaufwärts, unter einer Straßenbrücke hindurch und kehrten zum Fußweg auf dem Wall zurück. Da noch genügend Zeit war liefen wir flussabwärts und kehrten so gegen 13:00 Uhr zum Hotel zurück. „Die Zimmer sind noch nicht fertig, weil einige Gäste zu spät ausgecheckt hatten.“ Wir waren auf’s höchste erfreut und setzten uns in die Hotellobby, wo wir für den Aufenthalt natürlich etwas bestellen mussten. Nach dem Imbiss hatten wir auf unsere Nachfrage Erfolg. Das Zimmer für Carsten und Andrea war fertig. So haben wir vier uns mit unserem Gepäck in den elften Stock zurückgezogen. Das Zimmer war toll. Ein Schreibtisch vor der Fensterecke. Eine Kaffeemaschine war auf einer herausziehbaren Platte neben dem Einbaukleiderschrank im Flur befestigt worden. Die Mädels machten es sich jeweils auf einen Bett gemütlich. Ich machte es mir in einem Sessel in der Ecke bequem, und Carsten saß in einem Lederbürostuhl am Schreibtisch. Die Zeit wollte nicht vergehen. Wir haben uns ein wenig unterhalten. Claudia ist eingenickt. Mittagspause. „Langweilig.“ Als Carsten dann das zweite Zimmer erhalten hatte, konnten Claudia und ich in unser Doppelbettzimmer vier Etagen tiefer einziehen. Unser Zimmer war etwas einfacher eingerichtet als Carsten’s „Bussinesszimmer“, aber dass war uns egal. Wer braucht schon eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer? Wir bereiteten uns auf den ersten Veranstaltungspunkt vor.
17:00 Opening Ceremony Der neue Trend? Wir haben uns in den großen Saal begeben. Am Kopfende befand sich die Bühne. Darüber hing eine große Leinwand. An den beiden Seiten hingen jeweils zwei kleinere Leinwände. Auf der Bühne standen sechs halbhohe Bühnengerüstsäulen mit beweglichen Spots an der Spitze. Vor der Bühne füllten die drei Sitzblöcke den restlichen freien Raum des Saals aus. Kurz nachdem wir uns im Mittelblock B in der zwölften Reihe hingesetzt hatten, wurde es dunkel. Die Klingonen aus dem vorderen A-Block sangen im Chor. Die Atmosphäre war wunderbar. Der erste Tailer für die DVDs der Enterprise-Staffel wurde gezeigt. Dann gab es eine herrliche dreifarben Lasershow, wie ich sie bis jetzt nur aus der alten Zeit meiner Saal-1-Besuche im Kino am Berliner Zoo kannte. Den anschließenden Zusammenschnitt der Hightlights aus der letzten Galileo7-Veranstaltung fand ich richtig gut, weil er die herrliche Stimmung wieder erzeugte, die vor einem Jahr wahrscheinlich geherrscht haben musste. René Ahlberg, der Cheforganisator, betrat mit einem riesen Applaus die Bühne. Die angestaute Energie des Publikums entlud sich. René begrüßte uns und er hatte gleich eine Bitte an uns: Wir sollen bei der Begrüßung von Vaughn Armstrong, der mittlerweile ein alter Bekannter der letzten Veranstaltungen ist, den Titelsong von Star Trek Enterprise mit Hilfe einer Karaokeversion singen. Weiterhin teilte uns René mit, dass auf der Veranstaltung jetzt wesentlich mehr englisch gesprochen wird, weil sich der Anteil ausländischer Trekkies verstärkt hat. Das Lustige war nur, dass er mit dem englischen so seine Probleme hat und seine Übersetzungen in den Folgetagen recht lustig wurden. Nach dieser herzlichen Einführung rief René alle anwesenden Prominenten mit einführenden Worten einzeln auf: Richard Arnold (Star Trek Experte), Robert Hall (Maskenbildner), Mark Allen Shepherd (DS9, zum vierten Mal auf der Con, mit Frau und Baby), Richard Herd (Admiral Owen Paris), Steve Rankin (TNG, DS9 und Enterprise Bluse Band), Scott L. Schwartz (VOG, ENT), Bobbi Sue Luther (ENT, verheiratet mit Robert Hall), Scott MacDonald (TNG, DS9, SG), Dean Haglund (DS9, Enterprise Blues Band), Casey Biggs (DS9: Cardassianer Damar), Vaughn Armstrong (Enterprise Blues Band, TNG, DS9, VOG, ENT), Suzie Plakson (TNG: Worfs Gefährtin K’Ehleyr und Vulkanierin Lt. Selar, VOG, ENT) und zum Schluß Michael Dorn (TNG, DS9: Worf). Das Ständchen für Vaughn Armstrong war natürlich ein voller Erfolg. Er hat sich sehr gefreudt.
Für mich war dies die erst Conventionveranstaltung in meinem Leben. Es ist wie ein lustiger Star Trek-Singabend. Wir haben während unserer Rheinuferwanderung ein Paar Liedchen kurz angesungen. Die Klingonen aus dem A-Block singen ihre Gruppenlieder. Alle Fans singen für verdiente VIPs Titelsongs. Singen liegt also voll im Trend. Hast Du heute schon gesungen?
Scott Schwartz hatte es schwer gehabt nach dem „Eröffnungs-Heap“. Die Fragen kamen verständlicherweise sehr schleppend. Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass Scott früher als Wrestler tätig war. Auf die Frage, warum er zur Schauspielerei gekommen sei, antwortete er, dass er als Schauspieler einen höheren Bekanntheitsgrad erreichen kann. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit in viele verschiedene, außerirdische Charaktere zu schlüpfen, und diese bei einem wiederholten Szenendreh besser darzustellen. Wrestling ist Business und es gibt beim einem Kampf keine zweite Chance.
Robert Hall hat mit 19 Jahren seine erste Maske zu Halloween für einen Klassenkameraden angefertigt. Diese Tatsache hat uns aber nicht unseren Appetit vergessen lassen. Außerdem hatten wir noch Zeit bis unsere Reihe in das Autogrammzimmer Zutritt erhielt, so dass wir im Einkaufcenter von heute Vormittag jeder Döner gegessen haben. Sorry Robert. Nach unserem Abendmahl kamen wir zum richtigen Zeitpunkt zurück.
19:45 Das Autogrammzimmer
Als ich in der Schlange zu Michael wartete, konnte ich Suzie Plakson, die zum ersten Mal in Deutschland war, beobachten. Sie war sehr freundlich und ausgelassen. Sie interessierte sich für jeden Fan, der von ihr ein Autogramm haben wollte. Sie war so, wie ich mir ein (Star Trek-)Promi vorstelle. Michael hingegen machte ein ernstes Gesicht. Er war sichtlich gestresst. Ich hatte Verständnis, den wenn man zum x-Mal seine Unterschrift leistet, keinen guten Tag erwischt hat und seit zwei Stunde in diesen Raum sitzt, dann gibt man mal keine gute Figur ab. Michael Dorn ist schließlich auch nur ein Mensch. Michael unterschrieb mein Autogramm. Ich bedankte mich. Die Unterschrift sah wunderbar aus. Ein klasse Gefühl. Nun versuchte ich die kostbare Fracht in Sicherheit bringen. Wir sammelten uns wieder an einer Wand gegenüber dem letzten VIP-Tisch. Alle waren begeistert. Wir waren zu frieden. Wir gingen langsam zurück zum Saal.
Im großen Veranstaltungssaal wurde gerade ein Film gezeigt. Als wir unsere Plätze erreicht hatten, fragte ich unsere Nachbarn, was wir dort sahen. Es war der Pilotfilm von der neuen TV-Serie „Firefly“ von Joss Whedon. Die Serie spielt in der Zukunft und ist eine Mischung aus Science Fiction und Western, wie ich finde eine interessante Kombination. Hier tragen Leute, die in Raumschiffen herumfliegen, Pistolengürtel, und die meisten der Outlaws kleiden sich im Westernstil und sehen verdächtig nach Cowboys aus… Die Serie ist es wert, sich damit näher zu beschäftigen. Der Kinofilm „Serenity“ der diesen Herbst am 24. November uns erreicht, basiert auf der Serie „Firefly“.
Dieser Abendfilm bildete auf seine Art und Weise einen hervorragenden und unerwarteten Abschluss des ersten Tages unserer Convention-Triologie. (TR)
2.Tag Samstag 01.10. 2005 Der Samstag begann sehr geruhsam. Da uns die ersten zwei Panels (Marc Allen Shephard, Scott L. Schwartz) nicht so interessant erschienen, beschlossen wir auszuschlafen und dann in Ruhe zu frühstücken. Was wir dann auch in die Tat umsetzten. Das Frühstück war sehr lecker. Und ich habe mehr gegessen, als ich wollte. Nachdem wir fertig waren, gingen wir hoch und schlüpften in unsere Uniformen. Unser erstes Panel was das mit der „Enterprise Blues Band“. Die Band bestand aus Casey Biggs, Vaughn Armstrong, Steve Rankin, William Jones und Richard Herd. Es war ein sehr interessantes Panel. Alle fünf sind in Charity-Gruppen involviert und haben darüber ein wenig erzählt. Und sie haben natürlich eine Kostprobe ihres Könnens abgeliefert. Das war gar nicht so schlecht. Das einzige Problem war nur, dass ich Blues überhaupt nicht mag. Aber trotzdem war es schön. Die nächsten Panels waren dann mit Bobbi Sue Luther und Scott MacDonald. Die interessierten mich eher weniger. Carsten – der eigentlich auch den Bericht für Samstag schreiben wollte, es aber aus Zeitmangel nicht geschafft hat – hatte es sich angesehen. Ich bin in der Zeit etwas durch die Gegend gelaufen und hab nachgesehen, ob ich nicht noch ein wenig meines Geldes loswerden könnte. Erstaunlicherweise J fand sich auch noch das ein oder andere Souvenir. Die restliche Zeit bis zum Mittagessen habe ich dann mit Arbeiten für die VL, d. h. mit Lesen der Stories zugebracht. Die Pausen und den Kostümwettbewerb haben wir dann dafür genutzt, uns auf die Futtersuche zu begeben. Es gab Pizza. Nur für mich nicht, da ich immer noch satt war, vom Frühstück. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass das Frühstück sehr lecker war. Na wenn nicht, habe ich es hiermit nachgeholt. *g* Pünktlich zum Panel von Dean Haglund waren wir wieder zurück. Und ich kann nur sagen Gott sei Dank. Dean Haglund auf der Bühne ist ein Erlebnis. Er fühlte sich da oben sichtlich wohl, beantwortete die Fragen mit viel Humor. Auf der Cocktailparty hatte er eine Stand-up-Comedyshow vorgeführt. Auf Bitten einer Zuschauerin führte er auch bei seinem Panel etwas vor. Und es war keineswegs einstudiert. Er holte sich dazu Hilfe aus dem Publikum. Es war urkomisch. Mir tat danach alles weh vom Lachen. Lachen ist ja bekanntlich gesund. Wenn das so stimmt, dürfte ich in den nächsten 10 Jahren – allein durch dieses Panel – nicht mehr krank werden. Die nächste war dann Suzie Plakson. Sie war unglaublich süß. Und sie redet sehr gern. Das merkte man. Sie hat jede Frage sehr ausführlich beantwortet. Noch dazu redete sie recht schnell und hat einen immensen Wortschatz. Da war Konzentration gefragt. Aber dank ordentlicher Aussprache war aber alles gut zu verstehen. Ihre Anekdote von der Arbeit als weibliche Q brachte den Saal zum Lachen. Ihre liebenswerte Art und Weise brachte ihr auch die Sympathien der ganzen Meute ein. Ich fand das Panel toll. Dann folgten die Panels, auf die wir schon den ganzen Tag gewartet hatten. Eröffnet hat den „Reigen“ Michael Dorn. Wenn ich ihn beschreiben müsste, könnte ich nur sagen, er hat einen Spitzbuben verschluckt. Er hatte, als er Stories über den Hund von Marina Sirtis erzählte, immer so ein spitzbübisches Grinsen im Gesicht. Und nicht nur da. Auf die Fragen der Leute antwortete er geduldig und humorvoll. Er hat eine unglaublich tolle Stimme und ließ sich auch überreden ein kleines Stück zu singen. Toll. Da kann Robbie Williams nicht annähernd mithalten. Zwischen den Fragen versuchte er immer zu telefonieren (per Handy). Nur war leider keiner da. Da kamen natürlich Zwischenrufe aus dem Publikum. Ein Zwischenruf forderte, er solle doch Brent Spiner anrufen. Was tat M. Dorn? Er rief bei ihm an. Es war aber nur der AB dran. Warum sollte das aber einen Michael Dorn davon abhalten, das Handy in Richtung Masse zu halten. Es brauchte natürlich keiner Aufforderung, dass wir viel Krach gemacht haben. Michael fügte dann nur noch ein „Hi Brent. This ist Mike. Bye.“ an. Der Saal tobte. Ich hätte zu gern Brent Spiners Gesicht gesehen, als er den AB abgehört hat. Vielleicht möchte er ja nächstes Jahr die Krakeeler kennen lernen.J Und wenn so etwas hilft, werden die Veranstalter wohl auf eine neue Anwerbung zurückgreifen. *g* Es war also ein sehr gutes Panel, bei dem auch die Lachmuskeln arg strapaziert wurden. Es könnten also auf die 10 Jahre Gesundheit noch weitere 10 Jahre raufgepackt werden.
Auch wurde er gefragt, ob er denn selbst die Posaune gespielt hätte. Er hat mit Ja geantwortet. Hat dies aber gleichzeitig auch wieder eingeschränkt. Nur wenn das Spiel so einigermaßen war, hatte er die Posaune am Mund. Wenn es sich allerdings ganz toll angehört hat, dann war das jemand anderes. Alles in Allem war auch dieses Panel sehr lustig. Mit viel Wortwitz. Und auch Jonathan Frakes verfügt über einen enormen Wortschatz. Aber seine Aussprache war verständlich, so das der Sinn und auch der Witz nicht verloren ging. Wir können also auch hier 15 Jahre auf meinem Gesundheitskonto verbuchen. Jetzt bin ich schon bei 35 Jahren. Und das nach nur einem Tag. Mit der alljährlichen Con Party ging dann der sehr schöne zweite Tag zu Ende.
3.Tag Sonntag 02.10 2005 Der Sonntag begann nicht ganz so geruhsam, da um 10 Uhr schon das 2. Panel von Jonathan Frakes auf dem Plan stand. Aber das Frühstück war wieder sehr lecker. Noch etwas müde machten wir uns danach auf den Weg in den Saal. Jonathan Frakes schaffte es mit Leichtigkeit die Müdigkeit zu vertreiben und den Saal zum Lachen zu bringen. Das Panel lief in etwa so ab, wie am Tag zuvor, nur mit anderen Fragen. Es war toll. Gefolgt wurde er dann von Dean Haglund. Auch diesmal gab er dem Wunsch nach Comedy nach. Und die Vorführung war noch lustiger als am Tag zuvor. Man muss ihm ein Kompliment machen, denn er hatte mit Sicherheit nicht viel Schlaf bekommen. Er sprach noch mit den Fans, als wir ins Bett gingen. Und wir hatten schon nicht viel Schlaf. Wir haben allerdings nicht alles sehen können, da die letzte Autogrammstunde mit J. Frakes anstand. Und wir brauchten dieses noch. Das Panel von Vaughn Armstrong war geprägt von seiner Rührung über das fantastische Event. Er wirkt auf der Bühne immer ein Vater, der sich um seine Kinder kümmert. Niedlich und sehr sympathisch. Leider wurde dieses Panel überschattet von der Tatsache, dass unser Fluggesellschaft einfach unseren Flug gestrichen und uns auf eine frühere Maschine umgebucht hatte, ohne uns zu informieren. Nur durch Zufall hatten wir es erfahren. Egal. Nun hieß es auf die Jagd nach den letzten Autogrammen zu gehen, ein Taxi rufen und zum Flughafen fahren. Dadurch haben wir das Panel von Casey Biggs und das gemeinsame Panel von Suzie Plakson und Michael Dorn sowie die Closing verpasst. Rückblickend kann man trotzdem nur von einem wundervollen Wochenende sprechen. Für nächstes Jahr hat sich (unter Vorbehalt) Terry Farrel schon angekündigt und wir uns schon angemeldet. |
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