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Buch-Kritik
Als
ich das Buch „Das Gesetz des Verrats“ in der Grabbelbox entdeckt hatte, hatte
ich zuerst gezögert, da auf dem Cover noch der Zusatztitel „Tag der Ehre 4“
stand. Da ich die ersten drei Teile nicht habe, wäre es nutzlos, mitten im
vierten Teil mit dem Lesen zu beginnen. Als ich mir die Kurzbeschreibung auf der
Rückseite durchgelesen hatte, entschloss ich mich doch dazu, es mitzunehmen.
Star Trek
Classic
Tag der
Ehre 4 - Das Gesetz des Verrats
Day of
Honor: Treaty’s Law
Der
Tag der Ehre wurde in Star Trek Voyager eingeführt, wo die Klingonen ihre
größten Abenteuer erzählen. So auch hier. In den Reihen seiner Familie erzählt
der Klingone Kerdoch, wie er einst mit Captain Kirk und dessen Intimgegner Kor
gemeinsam die Kolonie auf Signi Beta verteidigte:
Plot:
Der
Planet Signi Beta war zwischen den Klingonen und der Föderation schon länger ein
Streitpunkt, so dass sich die mächtigen Organier entschlossen, einen Wettkampf
um den unwirtlichen Planeten zu machen. Die Spezies, die es schafft innerhalb
eines Jahres den Planeten agrarisch nutzbar zu machen, bekommt ihn
zugeschrieben. Die Klingonen gewannen, und die Föderation zog ab.
Wenige
Jahre später wird der Planet jedoch von einer unbekannten Macht angegriffen. Die
Aliens verbrennen die Felder und die Häuser der wehrlosen Siedler. Die
Enterprise unter Captain Kirk beantwortet den Notruf der hastig ausgesandt wurde
und kommt den Klingonen zu Hilfe. Doch gegen die Übermacht die sich im Orbit
versammelt hat, kann man wenig ausrichten. Kirk und ein Landeteam schaffen es
gerade so auf den Planeten, können durch die Blockade aber nicht mehr
zurückkehren. Es bleibt nur die Chance, sich mit den Klingonen zu verbünden. Das
Commander Kor ebenso auf den Notruf reagiert hat, und nun genauso auf der
Oberfläche gefangen ist, macht die ganze Sache noch brisanter, denn Kor und Kirk
liegen sich schon lange in den Haaren.
Während sich Spock, als Kommandant einer bunt Zusammengewürfelten Flotte aus
Starfleet und Klingonenkreuzern, der Blockade stellt, müssen die Siedler und das
Außenteam eine Antwort auf die Frage finden, wer der Angreifer ist, und welche
Ziele sie verfolgen. Bei dem fast aussichtlosen Verteidigungskampf entdecken die
Klingonen, dass die Menschen weitaus mehr Ehre besitzen, als im Imperium bekannt
ist.
Kritik:
Das
Buch ist sehr „leicht“ geschrieben. Ein anderes Wort fällt mir im Moment nicht
ein. Von der ersten bis zur letzten Seite fühlt sich das Geschriebene an, wie
ein Buch der Reihe „Starfleet Kadetten“. (Wer die Reihe nicht kennt; dass sind
Bücher für das jüngere Publikum zugeschnitten)
Trotz
der einfachen Schreibweise, ist das Buch spannend. Die ständig im Raum stehende
Frage, wer wohl die Fremden seihen, und welchen Zweck ihr handeln hat, lässt
einen immer weiter lesen, bis man endlich des Rätsels Lösung hat. Rein von der
Spannung kann man bei diesem Buch also nichts falsch machen.
Zu
erwähnen wären vielleicht noch die Dialoge. Die Gespräche zwischen der
Enterprise-Crew könnte einwandfrei aus den Synchnonisations-Studios des ZDF’s
stammen. Ich denke ein jeder von euch hat die ein oder andere Classic Folge
gesehen, und kann sich in etwa vorstellen, was ich damit meine. :)
Fazit:
Leichte Kost, der man sich jeder Zeit zuwenden kann. Spannend geschrieben, mit
vielen kleinen Anspielungen auf TOS-Folgen. Einziger Makel wäre vielleicht die
Auflösung. Es kommt etwas plötzlich, wenn man 270 Seiten lang die Spannung
aufbaut, und in nur zehn Seiten alles auflöst. Das ist so die Methode
Vorschlaghammer.
by Thomas Raube
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