|
|
HYPERSPACE
VISION





DOWNLOADS



VISION'S LOG












INFOS





 |
|
Buch-Kritik
Wer den Wind
sät...
OT: Storms of
Victory
Der
Science Fiction Roman “Wer den Wind sät…” lag neben einigen anderen bei mir
dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum. Liest man sich den Rückentext durch, ist
man als SciFi-Geek schon mal interessiert, denn Außerirdische haben eine
komplette Armee von der Erde entführt und sie auf einen anderen Planeten
abgesetzt, wo sie sich mit den dort bereits vor Jahrhunderten entführten Leuten
arrangieren müssen, womit wir auch schon beim Plot wären:
Auf der Erde tobte ein
schrecklicher Krieg in dem sich eine Einheit von Söldnern gegen kubanische
Widerstandskämpfer und einer obskuren „Nationalen Front“ zur wehr setzen muss.
Sie wussten, dass sie tot waren, denn kämpften sie weiter, würden sie stück für
stück weiter aufgerieben werden, und sollten sie sich ergeben, wartete ein
Schauprozess und am Ende ein Todesurteil. Jedoch bevor es soweit kam, wurde Rick
Galloway und seine Mannen von einem UFO entführt und auf einen fernen Planeten
gebracht, auf dem frühere Generationen von Entführten leben.
Mit ihren fortschrittlichen
Waffen schafften sie es, sich eine Vorherrschaftsstellung unter den primitiven
Völkern zu schaffen, und einen provisorischen Frieden aufzubauen.
Doch gerade, wo sie beginnen
sich ihr neues Leben einzurichten, droht dem Planeten neues Unheil. Der
„Dämonenstern“, einer der Sonnen droht zu verlöschen und die Rückkehr der
geheimnisvollen Entführer steht an. Wenn Galloway den Planeten und damit sein
Leben retten will, muss er einen sicheren Frieden zwischen den verfeindeten
Stämmen ausmachen, und mit ihnen den Kampf gegen die technologisch weit
fortgeschrittenen Sternenwesen aufnehmen.
Hintergrund:
„Wer den Wind sät...“ ist
bereits das dritte Buch um die entführte Armee, was ich leider erst mitbekam,
als ich angefangen hatte zu lesen. „Die entführte Armee“ und „Clan und Krone“
erzählen die Geschichte um die Entführung und das Etablierens auf dem Planeten.
Im dritten Teil bekommt man leider nur einen kleinen Ausblick auf diese beiden
Abenteuer.
Kritik:
Ganz unverblümt kann ich
sagen, dass der Anfang dermaßen zäh ist, das jede weitere Seite zur regelrechten
Qual wird. Aber ich hatte Hoffnung, denn ich kannte es bereits von unzähligen
anderen Büchern, das sie sich erst „einlaufen“ mussten. Spätestens ab der Hälfte
sollte doch so etwas wie Spannung auftauchen, doch leider Fehlanzeige. Grammatik
und Wortwahl waren unterste Schublade, und ich weiß nicht, wem man mehr die
Schuld daran geben muss, dem Autor, oder dem Übersetzer. Der Plot mag zwar eine
interessante Idee sein, aber die Umsetzung ist einfach nicht lesbar. Ich würde
sogar soweit gehen zu behaupten, das es das schlechteste Buch ist, das ich je in
die Finger bekommen habe. Dagegen sind die DS9 Bücher „Das Spiel der Laertianer“
und „Das Böse“ (Anm. Die belegten den ersten und zweiten Platz der schlechtesten
Star Trek Romane überhaupt) geradezu Bestseller.
Fazit:
0 von 5 Punkten. Besser nicht mal mit der Kneifzange anfassen!
Text by Thomas Raube
|