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Buch-Kritik
Star Wars – Krieg der
Sterne
Erben des Imperiums
OT: Heir to
the Empire
Das Star Wars Universum hat
sich in Buchform inzwischen weiter ausgedehnt, als die meisten anderen SciFi-
und Fantasy Serien. Inzwischen gibt es so viele Ableger- und Spin Off Serien,
das man als unbedarfter schnell den Überblick verliert. Amerikas Buchautoren
widmen sich gerade in letzter Zeit gerne der kleinen Lücke, die George Lucas
zwischen der alten und neuen Trilogie gelassen hat, sprich zwischen Teil 3 „Revenge
of the Sith“ und Teil 4 „A new Hope“.
1991, zu einer Zeit, als die
neue Trilogie noch ein Glänzen in George Lucas Augen war, machte sich Timothy
Zahn daran, die Geschichte nach „Return of the Jedi“ weiterzuerzählen.
Plot:
Fünf
Jahre sind vergangen. Die Rebellenallianz hat den zweiten Todesstern im Orbit
von Endor zerstört; Darth Vader und der Imperator sind tot, die Reste der
imperialen Flotte zurückgetrieben. Das Imperium ist auf ein Viertel seiner
einstigen Größe geschrumpft – aber nicht besiegt. Ein neuer Oberkommandierender
übernimmt den Befehl über die Flotte – Großadmiral Thrawn, ein militärisches
Genie aus den Grenzregionen der Galaxis, das entschlossen ist, die Rebellion mit
allen Mitteln zu zerschlagen. Sein oberstes Ziel: Luke Skywalker, den letzten
der alten und ersten der neuen Jedi-Ritter, und Leia Organa Solo, die am Anfang
ihrer Jedi-Ausbildung steht und Zwillinge von Han Solo erwartet, in seine Gewalt
zu bringen. Seine Verbündeten sind die Noghri, nichtmenschliche Mordmaschinen,
die als die besten Kämpfer der Galaxis gelten, sowie der mysteriöse C’baoth, der
letzte Dunkle Jedi Meister. Aber nicht nur von diesen Seiten droht den Rebellen
Gefahr. Denn untrügliche Indizien weisen darauf hin, dass ein Verräter bis in
die höchsten Ränge der Allianz vorgedrungen ist.
Kritik:
Ein Sprichwort sagt, manche
Bücher muss man kosten, andere genießen, und wieder andere verschlingen. Der
erste Teil dieser Trilogie in Buchform gehört definitiv zum letzteren. Und das
sagt jemand, der vom Star Wars Universum nicht so fasziniert ist, wie von
anderen SciFi Serien.
Das erstaunlichste an diesem
Buch ist die flüssige und vor allen Dingen mitreißende Erzählung, und das bei
über 400 Seiten. Bei einer solchen Stärke erwartet man in der Regel einige
schwächere Passagen die sich meist in den Nebenhandlungen offenbaren, aber davon
findet man hier nicht eine einzige Seite. 400 Seiten pure Spannung und ein
Gefühl, als würde man im Kino sitzen und Star Wars Episode 7 sehen. Etwas, was
scheinbar auch andere gedacht haben, denn diese Trilogie wird in der Tat
inzwischen als offiziell angesehen. Mehrere Buchreihen bauen auf diese Werke, so
dass die zum Kanon gehören.
Fazit:
Man muss kein Warsler sein um
Gefallen an diesem Werk zu haben. Diese Trilogie gehört meiner Meinung nach zu
den besten Werken der modernen Science Fiction.
5 von 5 Punkte
by Thomas Raube
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