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Buch-Kritik
Star Trek – Voyager
Die ermordete Sonne
(OT: The
Murdered Sun)
Von Christie Golden
Plot:
Captain
Janeway hat ihren freien Tag; gerade möchte sie auf Holodeck eins einem
Kampf beiwohnen, da wird sie von Tuvok auf die Brücke gerufen: Die Sensoren
der U.S.S. Voyager, die seit Monaten im Delta-Quadranten verschollen ist,
haben Anzeichen für ein Wurmloch im akerianischen Raumbereich entdeckt - es
bietet sich eine seltene Chance, in den Alpha-Quadranten zurückzukehren.
Als sie in das
Hoheitsgebiet der Akerianer eindringen, treffen sie auf eine Barke, die eine
Warnung für jeden Eindringling in ihren Raumbereich enthält. Neelix, der
selbsternannte Moraloffizier, pflichtet dieser Warnung bei und rät, den
akerianischen Raum sofort zu verlassen. Die Akerianer sind ihm nur aus
Erzählungen bekannt. Er weiß nur, dass es sich bei ihnen um eine
fortgeschrittene Kultur handelt, welche sich ein Sternenreich geschaffen
haben - auf der Grundlage von Eroberung, Verwüstung und Tod. Niemand weiß,
wo sich der Heimatplanet der Akerianer befindet oder wie weit entwickelt
ihre Waffen sind.
Janeway ist sich sicher,
dass sie mit den Akerianern eine Einigung erzielen kann, unbeschadet ihren
Raum passieren zu können. Natürlich hat sie nicht recht, denn die Akerianer
halten wenig von friedensstiftenden Maßnahmen. Und sie machen das auch recht
deutlich, indem sie eine Waffe einsetzen, die die Schilde der Voyager
auffrisst…
Kritik:
Die Voyager kämpft gegen
Sklaverei, Ausbeutung der Umwelt und die oberste Direktive. Das war für mich
spannender als jede Greenpeace-Mitgliedschaft... Janeway steht diesmal nicht
allein im Mittelpunkt des Geschehens. Chakotay hingegen tritt ungewohnt
stark in den Vordergrund und stellt unter Beweis, dass auf der
Sternenflottenakademie wohl doch nicht alles gelehrt wird. Tom Paris ist der
Dritte wichtige Protagonist. Natürlich ist es unter anderem seine Vorliebe
für das andere Geschlecht die ihn hervorhebt. Er zeigt im Laufe des
Geschehens, dass er zu mehr als oberflächlichen Zuneigungsbekundungen in der
Lage ist. Durch häufige Schauplatzwechsel werden Entdeckungen der Crew dem
Leser immer wieder über viele Kapitel hinweg vorenthalten. Dadurch wird eine
wohltuende Spannung erzeugt, die verhindert, dass der Leser allzu früh die
Zusammenhänge erkennt. So ist das Ende zwar keineswegs überraschend aber
sicherlich akzeptabel.
Fazit:
Übliche Leseunterhaltung,
wie wir sie von Christie Golden erwarten konnten. Das Buch ist kurzweilig
und liest sich angenehm.
4 von 5 Punkten |