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Buch-Kritik
Buchkritik „Die Dunkle Schwinge“
Der
Autor dieses Auftakts zu einer Bücherreihe (keine Ahnung wie viele es werden)
ist Wiliam H. Hunt. Ich hatte bisher noch nichts von dem Autor gelesen, und das
Buch nur wegen des Titelbilds gekauft. Es ist reine Science Fiction, von der ich
schon seit längerem abgerückt war (abgesehen von unserer Serie natürlich :-).
Zum Plot: Im Jahre 2311 führt
die Menschheit einen seit 60 Jahren tobenden Krieg gegen die außerirdischen,
vogelähnlichen Zor. Dieser Krieg wurde immer wieder durch kurze Friedenszeiten
unterbrochen, in denen die Zor ihre Kräfte neu mobilisieren. Sie wurden immer
weiter zurückgedrängt, versuchen aber immer wieder die überlegene Menschheit zu
vernichten. Niemand weiß warum sie sich auf diesem selbstmörderischen Kurs
befinden. Oder doch, ein Mann weiß warum. Ein reicher Adliger, der ein Buch über
diesen Konflikt herausbringt, das seinen Weg zum großen Imperator findet. Dieser
erhebt den Adligen dann in den Rang des höchsten Flottenadmirals um eine
Strafaktion gegen die Zor durchzuführen. Diese hatten nämlich gerade eine
zweijährige Friedenszeit gebrochen.
Der Admiral stößt nun tief in
den Weltraum vor um den Konflikt zu den Zor zu tragen. Er lässt dabei keine
Gnade walten, und zuhaus ist man empört, dass auch Zivilisten angegriffen
werden. Man hätte nur sein Buch richtig lesen müssen, denn dort beschreibt er
genau sein Vorgehen, allerdings hat das niemand so richtig für Voll genommen.
Sein Handeln stößt jedoch bei
seinen Feinden auf weniger Ablehnung als gedacht. Sie sehen in ihm die ‚Dunkle
Schwinge’, eine Mythische Figur ihrer Glaubenswelt, die sowohl Gutes als auch
Schlechtes bedeuten kann.
Mehr möchte ich jetzt nicht
verraten, is eh schon viel zu viel.
Faszinierend finde ich auch
die Technik in dieser Zeit. Energieschilde, die ein gewisses Pensum an Energie
absorbieren, aber nirgendwo direkt hinleiten. Vielmehr speichern sie die Energie
bis zur Überlastung oder ein gutes Flugmanöver kann die Überschüssige Energie
wieder ‚abschütteln’. Nach dem Kampf ‚dampfen’ diese Schilde dann aus. Naja, hab
ich jetzt etwas seltsam beschrieben, klingt nicht so faszinierend, aber lest es
doch selbst.
Aber nicht allein der Krieg
steht im Mittelpunkt, in seinem dunklen Schatten tummeln sich auch zwielichtige
Gestalten und Organisationen (menschliche und anders Außerirdische), die aber
noch nicht allzu nah beleuchtet werden.
Weiter geht’s dann mit ‚Der
dunkle Pfad’. Ich bin schon sehr gespannt und bleibe dran.
Fazit: absolut lesenswert!
Text by Spex
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