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Buch-Kritik
Star Trek Classic
Die Zeitfalle
(OT: Timetrap)
Von David Dvorkin
„Die Zeitfalle“ ist eines der
älteren Bücher aus der Star Trek Reihe des Verlages Heyne und schon lange nicht
mehr im Buchhandel erhältlich. Ich hatte es kürzlich bei ebay für nen Euro
erstanden und mich gleich ran gesetzt.
Plot:
Die Enterprise folgt dem Notsignal des klingonischen Kreuzers Keule. Dieser ist
in einen Ionensturm geraten und droht vernichtet zu werden. Gegen die
Entscheidung des klingonischen Kommandanten beamt Captain Kirk mit einem
Landungsteam auf den beschädigten Klingonenkreuzer. Doch dann stellt sich der
Sturm als eine temporale Anomalie heraus und schleudert die Keule samt Kirk
einhundert Jahre in die Zukunft…
Kirk erwacht auf einer
klingonischen Raumstation. Kalrind, eine junge Klingonin, die sich und
Ihresgleichen als „Neue Klingonen“ vorstellt führt Kirk in die unvertraute
Umgebung ein. Die Föderation und die Klingonen haben einen Friedensvertrag
unterzeichnet und beide Seiten profitieren davon. Der Austausch von Technologie
und Personal hat zu einem goldenen Zeitalter geführt.
Während sich Kirk und Kalrind
näherkommen, eröffnet Morith, der Kommandant der Raumstation dem Captain, das
sie planen in Kirks Zeit zurückzureisen um das goldene Zeitalter einzuleiten.
Nicht erst, als sich die
Flotte der Neuen Klingonen der Föderationsflotte gegenübersteht, wird Kirk
misstrauisch.
Kritik:
Die Grundidee des Buches ist gar nicht mal schlecht, doch leider ließ die
Umsetzung einiges zu wünschen übrig. Nicht nur, das die Spannung erst gegen
Mitte bis Ende auftaucht, auch die Schreibweise ist ermüdend und wirkt
gekünstelt. Zudem ist der Leser steht ein Schritt schlauer als Kirk, wenn es
darum geht hinter das Geheimnis der Klingonen zu kommen. Während Kirk also immer
noch rätsel raten muss, ist dem Leser bereits alles bewusst.
Außerdem finden sich einige
Passagen, die kaum bis gar nichts mit dem Hauptplot zu tun hatten. Plötzlich
werden da zwei neue Figuren in der Mitte des Buches vorgestellt, nur um die
Handlung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Reichlich unkreativ, da man dies
auch mit den bereits bestehenden Personen hinbekommen hätte.
Fazit:
Das Buch ist etwas für Hardcore Star Trek Fans. Für Gelegenheitsleser nicht zu
empfehlen.
2 von 5 Punkte
by Thomas Raube
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