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Buch-Kritik
Buchkritik „Der Magische Bund“
Dieses
Buch ist der Auftakt zu einer Fantasy-Trilogie von Stan Nicholls.
Ja, einigen wird der Name
bekannt vorkommen, es handelt sich um den Autor von ‚Die Orks’. Dies hatte mich
zunächst davon abgehalten es mir beim ersten Mal zu kaufen, aber ich hab mich
dann doch dazu durchgerungen. Zum Glück, wie sich schon nach wenigen Seiten
herausstellte.
Zum Plot: Die Welt ist
erfüllt von Magie. Während sich die reichen die teuren (Schutz)zauber leisten
können, bleibt für die Bürger nur billiger Zauber übrig. Die Völker der
verschiedenen Reiche werden unterdrückt. Kein Wunder also, dass es auch eine
Widerstandsbewegung gibt die im Verborgenen arbeitet. Auf dem Einband ist von
einer Gruppe ‚ungleicher Gefährten’ (das fand ich auch erst etwas abschreckend)
die Rede, die sich diesem geheimnisvollen magischen Bund anschließen wollen. Das
ist allerdings nicht ganz richtig. Einige von diesen Gefährten wollen dies tun,
aber die anderen wie z.B. der Hauptcharakter Reeth Caldason, haben zunächst
nichts mit den edlen Zielen des Widerstands am Hut, sondern nur eigene Ziele im
Sinn. Andere stolpern auch aus der Not hinaus zum Widerstand. Das hält sie
allerdings nicht davon ab den Widerstand tatkräftig zu unterstützen.
Ich fand dieses Buch
regelrecht fesselnd und war recht schnell fertig damit. Das lag allerdings auch
an der großen Schrift, die die Seitenzahl unnötigerweise erhöht und somit den
knappen Platz in meinem Bücherregal noch knapper werden lässt.
Aber inhaltlich ist es absolut
super. Mit den Charakteren kommt man von Anfang an gut klar, und auch die
verschiedenen Handlungsschwerpunkte sorgen für Spannung.
Fazit: unbedingt Lesen!
Text by
Spex |