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Buch-Kritik
Star Trek Deep Space Nine
Der Himmel von Armageddon (Tag der Ehre 2)
OT: Day of
Honor: Armageddon Sky
Das
Autorenduo, welches unter den Pseudonym L.A.Graf schreibt, ist unter den Star
Trek-Roman-Lesern inzwischen eine bekannte Größe, gehen doch mehr als ein halbes
dutzend weiterer Trek Bücher auf ihr Konto.
„Tag der Ehre 2“ ist ein
eigenständiger Roman, nicht wie einen die ‚2’ hinter dem Titel vermuten lässt
eine Reihe, von daher brauch man kein Vorwissen, und kann getrost Teil 2 lesen,
ohne die anderen zuvor zu kennen. Es geht um den klingonischen Tag der Ehre, und
damit verabschieden sich auch schon die Gemeinsamkeiten.
Plot:
Auf Deep Space Nine empfängt
man einen Notruf vom Forschungsschiff Victoria Adams, welches von Klingonen
angegriffen wird und Notlanden muss. Sisko bemannt die Defiant und startet zu
einer Rettungsmission, die sich aber noch als recht kompliziert herausstellen
wird.
Der Planet ist ein ehemaliger
Cardassianischer, der von den Klingonen okkupiert wurde und unter ständigen
Asteroideneinschlägen steht. Aus diesem Grund hat er von der Föderation den
Spitznamen Armageddon bekommen.
Auf dem Planeten entdeckt die
Crew statt der Föderationscrew jedoch mehrere Gruppen von Klingonen, die hier
ihr Exil fristen müssen.
Während Dax, Kira und Bashir
mit den verschiedenen Gruppen verhandeln müssen um die Crew der Victoria Adams
zu finden müssen sich Worf, Odo und Sisko mit dem klingonischen Raumschiff
herumschlagen, welches die Victoria Adams angegriffen hatte.
Als Kommandant Kor sich nicht
gerade verhandlungsbereit gibt, muss Sisko eine List anwenden, denn von Worf
erfährt er, das dies der Tag der Ehre ist.
Kritik:
Das Buch beweist die gewohnte
Qualität, die man unter den Trek-Romanen findet. Es ist leicht verständlich,
wenn ich mir oft auch ausführliche Erklärungen gewünscht hätte. Zum Beispiel
wird die gesamte Suche nach der vermissten Starfleet-Crew zur Nebenhandlung, die
zwischendurch fast vergessen wirkt.
Ein weiterer Kritikpunkt sind
angefangene Handlungsstränge, die nachher ins leere führen und nicht mehr
aufgelöst wurden. Das ist dann etwas verwunderlich, wenn man das Buch durch hat,
und es liegen einen noch zig Fragen auf der Zunge.
Fazit:
Relativ leichte Kost die Spaß machen kann. (3 von 5)
Kritik by Thomas Raube
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