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Buch-Kritik
Star Trek –
Classic
„Das
Schlachtschiff“
OT:
Dreadnought!
Plot:
Die neuste Errungenschaft der Föderation, die U.S.S. Star Empire, ein hoch
entwickeltes Schlachtschiff, das seines gleichen sucht wird von Terroristen
entführt. Mit dieser Wunderwaffe läge ihnen das Universum zu Füßen, klar also,
dass man alles dafür tun muss, sie zurückzuerobern. Admiral Rittenhouse,
Entwickler des Schlachtschiffprojekt schickt die Enterprise aus, um zu
verhandeln.
Captain Kirk
lässt Lieutenant Piper auf sein Schiff versetzen, da die Entführer
ausschließlich nach ihr als Vermittler verlangt haben und begibt sich mit der
Enterprise zu den Koordinaten, die man von den Terroristen bekommen hatte.
Vor Ort jedoch
scheint sich das Problem bereits von selbst zu lösen: mehrere klingonische
Schlachtkreuzer attackieren die Star Empire und scheinen zu obsiegen. Doch der
Schein trügt: Das Schiff hat nur eine seiner neuen Waffen ausprobiert. Das was
die Klingonen zerstörten war nicht mehr als ein Trugbild, einer Holowaffe.
Während die Klingonen ihr Pulver verschossen, saß die wirkliche Star Empire in
Sicherheit in einem Asteroidenfeld. Erst als die Enterprise eintraf jagte sie
die Klingonen in die Flucht.
Der Kommandant
der Star Empire stellt sich als Lieutenant Pipers Ex-Freund Brian heraus, und
verlangt das eine Delegation zu ihm herüber fliegt.
Bevor das jedoch
passiert, treffen auch Admiral Rittenhouse und eine kleine Armada der Starfleet
ein, und verhindern, das ein Außenteam rüber geht.
Lieutenant Piper
und ihre Akademiefreunde widersetzen sich jedoch den Befehlen, und fliegen mit
einem Kampfjäger hinüber, wo sich ihnen ein vollkommen anderes Bild präsentiert,
als sie erwartet haben.
Die Star Empire
ist in der Hand von Bürokraten und Schreibtischhengsten, die keine Ahnung haben,
wie das Schiff eigentlich zu befehligen ist. Sie haben es nur entführt, damit es
nicht in die falschen Hände gelangte: und zwar die von Admiral Rittenhouse, der
plant das Universum damit zu unterjochen.
Kritik:
Ich fange gleich mal mit dem größten Kritikpunkt des Buches an: Das gesamte Buch
ist in der Ich Perspektive geschrieben, und zwar aus der Handlungsweise von
Lieutenant Piper. Das ist leider ein völliger Stilbruch gegenüber allen anderen
Star Trek-Romanen, und gefällt nicht wirklich. Allgemein finde ich die
Ich-Perspektive in Büchern nicht so toll, da sie selten das richtige Feeling
zaubern kann, das man für solch ein Action-Abenteuer braucht. Mehr als einmal
bin ich über diese ungewohnte Darstellung der Erzählweise gestolpert.
Aber mal
abgesehen davon, ist die Story recht gut. Der Plot ist spannend und mitreißend,
die Charaktere gut getroffen. Verwundern tut mich nur, das sich Autorin Diane
Carey dazu entschlossen hat, ausgerechnet diese Lieutenant Piper als Erzählerin
des Romans zu wählen. Wäre da der Captain nicht ein geeigneter Kandidat?
Fazit:
Abgesehen von der Ich-Perspektive der Schreibweise ist das Buch durchaus zu
empfehlen. Interessant gestaltet mit vielen Wendungen, sehr viel Action, und
bildlich beschriebenen Schiffsmanövern, die alles wie ein Film hinter dem
geistigen Auge mitlaufen lassen.
Unbedingt lesen.
by Thomas Raube
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