|
Buch-Kritik
Alien vs. Predator
Krieg
(OT: War)
Von S.D. Perry
Auf geht’s zum letzten Teil
der Aliens vs Predator Trilogie Buchreihe. Mit „Krieg“ ist wieder einer der
beiden Ur-Autoren aus dem ersten Teil zurückgekehrt, und setzt die Geschehnisse
gekonnt fort.
Anzumerken ist aber an dieser
Stelle, das die korrekte Reihenfolge durch fehlende Absprache der Autoren
folgendermaßen lauten muss:
-
AvP Band 1 „Beute“
-
AvP Band 3 „Krieg“
-
AvP Band 2 „Planet der Jäger“
Plot:
Machiko
Noguchi lebte für die Jagd, und hat sich aus diesem Grund den Predatoren
angeschlossen. Doch ihre Menschlichkeit machte sie zur Ausgestoßenen, die zwar
toleriert, aber nicht akzeptiert wird. Auch als sie fast im Alleingang eine
Alien-Königin fängt und mehreren Predatoren das Leben rettet hilft nicht, da sie
dazu ihren vorgeschriebenen Posten verlassen und somit die Rangfolge missachtet
hat. Und dies wiegt schwer im Ehrenkodex der Yaut’ja.
Als die Predatoren auf der
Erden-Kolonie Bunda eine neue Jagd vorbereiten wollen, und dazu die Aliens
aussetzen, entschließt sich Machiko zur Menschheit zurückzukehren, und sich
gegen ihre alten Kampfgefährten zu stellen.
Unterstützung bekommt sie von
einer dezimierten Marine-Einheit, die auf einer mit Aliens infizierten
Raumstation aufräumen sollten, nun aber schwer angeschlagen ebenfalls auf Bunda
gelandet ist. Die Überlebenden Jess, Lara und Ellis haben auf der Raumstation
Daten erhalten, das die Firma für den Alien-Befall verantwortlich ist, und
sollen nun ebenfalls ausgeschaltet werden.
Machiko und die drei Marines
sehen sich bald drei Fronten entgegengestellt: Die Aliens, die Predatoren und
Killerkommandos des Konzerns. Ein erbittertes Gefecht, das die bestialischsten
Lebensformen der Galaxis miteinander austragen – ein Krieg, den nichts
Menschliches überleben kann…
Kritik:
So muss ein Buch sein. Zwar
hat Stephani Perry den ersten AvP Roman, den sie mit ihrem Vater
zusammengeschrieben hat, nicht übertroffen, aber er kommt nahe heran. Der Anfang
ist etwas zäh, da die neuen Charaktere vorgestellt werden müssen, und Machikos
Geschichte, die wir aus dem Vorgängerbuch, welches eigentlich der Nachfolger
ist, bereits kennen. Somit beginnt der wirklich reizvollste Teil erst nach dem
ersten Drittel. Dann geht’s aber auch richtig zur Sache. Alien vs Predator vs
Menschen. Das alle drei Parteien dabei nicht ganz unbeschadet herauskommen, muss
man wohl nicht weiter erwähnen, oder?
Perry ist es wie im ersten
Teil wieder sehr gut gelungen, die Charaktere präzise auszuarbeiten, was ja in
einem SciFi-Action-Roman eher die Seltenheit ist.
Fazit:
Auch „Krieg“ kann sich sehen
lassen und ist ein 1A Buch. Flüssig geschrieben und mitreißend erzählt. Für den
schwachen Einstieg gibt’s aber einen Punkt Abzug, daher 4 von 5 Punkte.
Die Autorin:
Stephani Danielle Perry
schreibt aus Liebe und für Geld Multimedia-Romanfassungen in den Bereichen
Fantasy, SciFi und Horror. Nach mehreren Alien Bücher, von denen zwei in
Zusammenarbeit mit ihrem Vater Steve Perry entstanden, verfasste sie die
Drehbücher für Timecop und Virus, sowie einen Roman zur TV Serie Xena.
Am bekanntesten ist ihre
Buchreihe Resident Evil.
S.D. Perry lebt mit ihrem
Ehemann, zwei Hunden und einen nach eigenen Angaben „ziemlich heimtückischen“
Igel namens Miles in Portland, Oregon.
Text by Thomas Raube |